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Arbeits- und Organisationsbedingungen von Pflegenden im stationären Alltag

Quantitative Studie zur Erfassung von Burnout
Diplomarbeit,  2008, 119 Seiten
Preis: 29,90 EUR (E-Book), 54,90 EUR (Buch)
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Details zum Text

Beschreibung

Veranstaltung:
Diplomarbeit
Institution / Hochschule:
Autor:
Archivnummer:
V113734
ISBN (E-Book):
978-3-640-13266-9
ISBN (Buch):
978-3-640-13533-2
DOI:
10.3239/9783640132669
Dateigröße:
806 KB

Kategorie:
Diplomarbeit
Jahr:
2008
Seiten:
119
Bibliografie:
~ 62   Einträge
Note:
1,3
Sprache:
Deutsch

Anmerkungen :
Das MBI-D ist aus rechtlichen Gründen nicht im Anhang beigefügt.
Schlagworte:

Zusammenfassung / Abstract

Hintergrund: Ziel dieser Untersuchung soll es sein, einen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion über Burnout in der stationären Gesundheits- und Krankenpflege zu leisten. In den letzten Jahren wurde über das Thema Burnout kaum noch in Fachzeitschriften publiziert, obwohl die Brisanz der Thematik zunimmt. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit Arbeitsbedingungen in der stationären Pflege und deren Bedeutung für das Phänomen Burnout. Forschungsfragen: Im Ergebnisteil wurden u.a. folgende Hypothesen überprüft: € Belastende Arbeitsbedingungen korrelieren positiv mit Burnout. Es wird angenommen, dass es einen signifikanten Unterschied zwischen den einzelnen belastenden Arbeitsbedingungen gibt. € Es wird angenommen, dass die subjektiv empfundene mangelnde gesellschaftliche Anerkennung hoch mit dem Phänomen Burnout korreliert, insbesondere mit der Dimension der Depersonalisation. Design: Zur Beantwortung der Hypothesen wurde ein quantitativer Ansatz gewählt. Diesbezüglich wurde sich für ein Querschnitts-Korrelations-Design entschieden. Methode: Die Erfassung der Daten erfolgte durch einen Fragebogen. Die Auswertung erfolgte mit dem Statistikprogramm SPSS 11.0®und 15.0®. Diagramme wurden mit dem Datenauswertungsprogramm Microsoft Excel 2007® erstellt. Ergebnis: Die Hypothesen konnten nur zum Teil bestätigt bzw. widerlegt werden. U.a. konnte eine geringe negative Korrelation zwischen Gesellschaftliche Anerkennung und der Depersonalisation gemessen werden. Des Weiteren korrelierte lediglich ein Prädiktor (Arbeitsbedingungen)signifikant mit der emotionalen Erschöpfung. Schlussfolgerungen: In der Untersuchung konnte bestätigt werden, dass ein Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Burnout. Darüber hinaus ist zu klären, inwieweit die empfundene gesellschaftliche Anerkennung eine Rolle im Burnoutprozess spielt. Diesbezüglich sind weitere Untersuchungen notwendig. Genauso ist die Frage zu stellen, ob Burnout durch quantitative Verfahren erfassbar ist. Dies wird zum einen dadurch begründet, dass kontroverse Meinungen in der Fachwelt darüber bestehen, ob Pflegekräfte mit Burnout überhaupt an Fragebogen-Aktionen teilnehmen. Zum anderen deuten die geringe Rücklaufquote und die vorliegende Untersuchungsergebnisse darauf hin. Schlagwörter: Burnout, burn-out, Arbeitsbedingungen im Krankenhaus, Stress und Burnout, burnout nurse

Textauszug (computergeneriert)

Fachhochschule Osnabrück

Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Diplomastudiengang Pflegewissenschaft

Diplomarbeit
Arbeits- und Organisationsbedingungen von Pflegenden im stationären Alltag
 - Quantitative Studie zur Erfassung von Burnout

vorgelegt von: Christian J. Pape
Datum der Ausgabe : 01.02.2008
Datum der Abgabe : 05.05.2008

 


I Vorwort

Während meiner Diplomarbeit ermöglichten mir mehrere Krankenhäuser, dass ich im Zeitraum zwischen Februar 2008 und April 2008 die Gelegenheit bekam, die für die Diplomarbeit notwendige Datenerhebung in Zusammenarbeit mit den MitarbeiterInnen der jeweiligen Stationen durchführen zu dürfen.

Ich möchte allen Beteiligten sehr herzlich ­ in besonderer Form aber den Pflegefachkräften der einzelnen Stationen ­ für Ihre Unterstützung danken.

Des Weiteren möchte ich bei meinen betreuenden Professoren bedanken. Insbesondere bei Prof. Dr. Karin Rausch, die mich durch konstruktive Kritik immer wieder motivierte, diese Arbeit zu schreiben.

Osnabrück, im Mai 2008
Christian J. Pape

 


II Abstract

Hintergrund: Ziel dieser Untersuchung soll es sein, einen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion über Burnout in der stationären Gesundheits- und Krankenpflege zu leisten. In den letzten Jahren wurde über das Thema Burnout kaum noch in Fachzeitschriften publiziert, obwohl die Brisanz der Thematik zunimmt. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit Arbeitsbedingungen in der stationären Pflege und deren Bedeutung für das Phänomen Burnout.

Forschungsfragen: Im Ergebnisteil wurden u.a. folgende Hypothesen überprüft:

- Belastende Arbeitsbedingungen korrelieren positiv mit Burnout. Es wird angenommen, dass es einen signifikanten Unterschied zwischen den einzelnen belastenden Arbeitsbedingungen gibt.

- Es wird angenommen, dass die subjektiv empfundene mangelnde gesellschaftliche Anerkennung hoch mit dem Phänomen Burnout korreliert, insbesondere mit der Dimension der Depersonalisation.

Design: Zur Beantwortung der Hypothesen wurde ein quantitativer Ansatz gewählt. Diesbezüglich wurde sich für ein Querschnitts-Korrelations-Design entschieden.

Methode: Die Erfassung der Daten erfolgte durch einen Fragebogen. Die Auswertung erfolgte mit dem Statistikprogramm SPSS 11.0®und 15.0®. Diagramme wurden mit dem Datenauswertungsprogramm Microsoft Excel 2007® erstellt.

Ergebnis: Die Hypothesen konnten nur zum Teil bestätigt bzw. widerlegt werden. U.a. konnte eine geringe negative Korrelation zwischen Gesellschaftliche Anerkennung und der Depersonalisation gemessen werden. Des Weiteren korrelierte lediglich ein Prädiktor (Arbeitsbedingungen) signifikant mit der emotionalen Erschöpfung.

Schlussfolgerungen: In der Untersuchung konnte bestätigt werden, dass ein Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Burnout. Darüber hinaus ist zu klären, inwieweit die empfundene gesellschaftliche Anerkennung eine Rol e im Burnoutprozess spielt. Diesbezüglich sind weitere Untersuchungen notwendig. Genauso ist die Frage zu stellen, ob Burnout durch quantitative Verfahren erfassbar ist. Dies wird zum einen dadurch begründet, dass kontroverse Meinungen in der Fachwelt darüber bestehen, ob Pflegekräfte mit Burnout überhaupt an Fragebogen-Aktionen teilnehmen. Zum anderen deuten die geringe Rücklaufquote und die vorliegende Untersuchungsergebnisse darauf hin.

Schlagwörter: Burnout, burn-out, Arbeitsbedingungen im Krankenhaus, Stress und Burnout, burnout nurse

 


Background: The purpose of this investigation should be to perform a contribution to the scientific discussion about Burnout in the stationary medical and health care. During the last years the subject Burnout was hardly published in the professional journals, although the brisance of the topic increases. For this reason the present work is concerned with terms of employment in the stationary care and their meaning for the phenomenon Burnout.

Research questions: In the conclusion part the following hypotheses have been proved:

- Burdening terms of employment correlate positively with Burnout. It is believedthat there is a significant difference between the single burdening terms of employment.

- It is believed that the subjectively felt lacking social recognition correlates highly with the phenomenon Burnout, in particular with the dimension of the depersonalization.

Design: A quantitative beginning was chosen as answer to the hypotheses. Referring to this there has been decided on a horizontal-correlation-design.

Method: The data capture was made by a questionnaire. The evaluation was made with the statistics program SPSS 11.0® and 15.0®. The diagrams were generated by the data evaluation program Microsoft Excel in 2007 ®.

Result: The hypotheses could be confirmed respectively disproved only partially. Among others a low negative correlation could be measured between social recognition and the depersonalization. Furthermore merely one predictor (terms of employment) correlated significantly with the emotional exhaustion.

Conclusion: In the investigation could be confirmed, that a connection between terms of employment and Burnout. In addition, is to be cleared, to what extent the felt social recognition plays a role in the burnout process. Referring to this other investigations are necessary. Just the same the question is to be put whether Burnout is detectable by quantitative procedures. This is explained, on the one hand, by the fact that controversial opinions insist among experts about whether nursing forces with burnout generally take part in questionnaire actions. On the other hand the low return rate and the present investigation results point to it.

 


III Inhaltsverzeichnis

I Vorwort
II Abstract
III Inhaltsverzeichnis
IV Abkürzungsverzeichnis
VAbbildungsverzeichnis
VITabellenverzeichnis
1. Einleitung 13
1.1 Hinführung zum Thema 13
1.2 Zielsetzung der Untersuchung 14
2. Theoretischer Bezugsrahmen 14
2.1 Begriffsklärung 14
2.1.1 Das Phänomen Burnout 15
2.1.2 Begriffsexplikation des Konzeptes 15
2.2 Definitionen, Symptomatik und Verlauf von Burnout 17
2.2.1 Definitionen  17
2.2.2 Symptomatik und Verlauf 19
2.3 Erklärungsansätze von Burnout 24
2.3.1 Individuenzentrierte Ansätze 25
2.3.2 Interpersonelle Ansätze 26
2.3.3 Organisationale Ansätze 28
2.4 Modelle von Burnout 28
2.4.1 Existenzielles Modell von Pines 29
2.4.2 Model nach Maslach und Jackson 30
2.4.3 Sequentielles Prozessmodell nach Leiter 31
2.4.4 Gemeinsamkeiten der theoretischen Modelle 31
2.5 Ursachen zur Entstehung von Burnout 32
2.5.1 Persönlichkeitsmerkmale und Burnout 33

 


2.5.2 Arbeitsbedingungen und Burnout 34

2.6 Angrenzende Konzepte 37

2.6.1 Stress 38

2.6.2 Depression 39

2.7 Theoretisches Rahmenmodell des Burnouts 40

3. Fragestellung und Hypothesen 42

3.1 Fragestellung 42

3.2 Hypothesen 44

4. Methodisches Vorgehen 44

4.1 Forschungsansatz 44

4.2 Untersuchungsdesign 45

4.3 Datenerhebung 45

4.3.1 Beschreibung des Feldzuganges und der Stichprobe 45

4.3.2 Untersuchungsablauf 46

4.3.3 Ein- und Ausschlusskriterien 47

4.3.4 Ethische Überlegungen 48

4.3.5 Gütekriterien 49

4.4 Datenerhebungsinstrumente 52

4.4.1 Instrument zur Erfassung von Burnout (MBI-D ©) 53

4.4.2 Operationalisierung der Dimension zur Erfassung von  Arbeitsbedingungen 55

4.4.3 Operationalisierung der Dimension zur Erfassung von gesellschaftlicher Anerkennung 58

4.4.4 Soziodemografische Daten 58

4.5 Pretest 59

4.6 Statistische Auswertung der Daten 59

 


5. Ergebnisdarstellung 62

5.1 Demografische Daten 62

5.2 Reliabilität der Instrumente 65

5.3 Deskriptive Beschreibung der Dimensionen 65

5.3.1 Burnout (MBI-D©) 65

5.3.2 Arbeitsbedingungen 68

5.3.3 Gesellschaftliche Anerkennung 70

6. Hypothesenüberprüfung 71

6.1 Hypothese 1 71

6.2 Hypothese2 75

6.3 Hypothese 3 77

6.4 Hypothese 4 81

6.5 Hypothese 5 83

7. Diskussion 86

7.1 Fragestellung 1 86

7.2 Fragestellung 2 87

7.3 Fragestellung 3 88

7.4 Fragestellung 4 89

7.5 Fragestellung 5 90

7.6 Grenzen der Studie 90

7.7 Ausblick 91

 


VII Literaturverzeichnis 93

VIII Anhang 99

1. Tabellen und Diagramme

2. Literaturrecherche

3.Datenmatrix

4. Projektskizze

5. MBI-D©

6. Fragebogen

7. Anschreiben Feldzugänge

8. Erklärung Anonymität

9. Memorandum

 


IV Abkürzungsverzeichnis

 

a = Cronbach´s Alpha Koeffizient
ANA = American Nurses Association
ANOVA =  Analysis of Varianz
bzw. = beziehungsweise
D.h. = Das heißt
DP = Depersonalisation
ebd. = ebenso
EE = Emotionale Erschöpfung
engl. = englisch
f. = folgende
ff. = fortfolgende
GBV = Gemeinsamer Bibliotheksverbund
k.A. = keine Angabe
MBI = Maslach Burnout Inventory
MBI-D© = Maslach Burnout Inventory-Deutsche Fassung (Copyright)
MW = Mittelwert
PE = Persönliche Erfüllung
SPSS® = Statistical Package for the Social Sciences (registered sign)
u.a. = unter anderem
usw. = und so weiter
vgl. = vergleiche
z.B. = zum Beispiel


V Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Diagramm Fragebögen (Teilnahme) 46
Abbildung 2: Häufigkeiten Geschlecht 62
Abbildung 3: Häufigkeiten Altersgruppe 63
Abbildung 4: Häufigkeiten Berufserfahrung (Gruppe) n=78 63
Abbildung 5: Häufigkeiten Familienstand (n = 78) 64
Abbildung 6: Häufigkeiten Stellenanteil 64
Abbildung 7: Diagramm Burnoutverteilung (Mittelwert) 65
Abbildung 8: Burnoutmuster (Häufigkeiten) n = 78 66
Abbildung 9: Boxplots zur Verteilung der Burnoutdimensionen (EE+DP) und Fachrichtungen 67
Abbildung 10: Gesellschaftliche Anerkennung (n= 78) 70
Abbildung 11: Histogramm Residuen (Regressionsanalyse) 73
Abbildung 12: Diagramm Skala Emotionale Erschöpfung (Fachrichtung) 100

 


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