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Emotionen von Patienten bei akutem Herzinfarkt
auf der Intensivstation
unter besonderer Berücksichtigung von Angsterleben
Diplomarbeit zur Erlangung des Grades
Diplom-Pflegewissenschaftlerin (FH)
Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln
Fachbereich Gesundheitswesen Studiengang Pflegepädagogik
Vorgelegt von
Stefanie Monke
Köln, 4. September 2000
Seite 3
Einleitung
2
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG 5
2
LITERATURRECHERCHE
6
3
MEDIZINISCHE GRUNDLAGEN ZUM AKUTEN HERZINFARKT 8
3.1
Der Herzinfarkt als eine Koronare Herzerkrankung
8
3.2
Der Herzinfarkt als Inbegriff der heutigen Zivilisationskrankheiten
9
3.3
Risikofaktoren
9
3.4
Klinisches Bild des akuten Herzinfarkts
11
3.5
Komplikationen und Behandlung
12
3.6
Das medizinische Selbstverständnis
14
4
EMOTIONEN UND ANGST
15
4.1
Emotionen
15
4.2
Das Phänomen Angst
19
5
DIE SYMBOLKRAFT DES HERZENS 28
5.1
Das Herz als Organ
29
5.2
Das Herz als Zentrum der Gefühle und Symbol der Leiblichkeit
30
5.3
Das Herz als mystisches und religiöses Symbol
31
5.4
Naturwissenschaftliche Herzbetrachtung
32
6
DIE LEBENSSITUATION DES HERZINFARKTERKRANKTEN
35
6.1
Biographie
35
6.2
Persönlichkeit
37
Seite 4
Einleitung
3
6.3
Stressbelastung
39
7
DAS ERLEBEN DES PATIENTEN UND DIE BEDEUTUNG DES
HERZINFARKTS 41
8
DIE SITUATION INTENSIVSTATION 46
8.1
Umgebende Belastungsfaktoren
47
8.2
Patient sein auf der Intensivstation
48
8.3
Das Intensivstation-Syndrom und seine Bedeutung
50
8.4
Die Angst auf der Intensivstation
51
8.5
Die Welt der High-Tech-Medizin
55
8.6
Pflegerischer Umgang mit der Angst des Herzkranken
57
9
BEWÄLTIGUNG DER KRANKHEITSSITUATION
61
10
WISSENSCHAFTSTHEORETISCHE GRUNDLAGEN
64
10.1
Forschungsmethodologische Überlegungen
66
10.2
Festlegung der Forschungsmethode
67
10.3
Festlegung der Datenauswertung
70
11
STATIONEN DES FORSCHUNGSPROJEKTS
73
11.1
Die Forschungsfrage und Zielsetzung
73
11.2
Planung des Forschungsprojekts
75
11.3
Durchführung des Forschungsprojekts
77
11.4
Datenerhebung
81
11.5
Auswertung und Analyse des Datenmaterials
92
12
FORSCHUNGSERGEBNISSE 95
12.1
Beschreibung und Interpretation der Forschungsergebnisse
95
Seite 5
Einleitung
4
12.2
Die Angst des Herzkranken
96
12.2.1.
Angst um Leib und Leben
97
12.2.2.
Angst vor dem Unheimlichen oder Unbekannten
102
12.2.3.
Trennungs- und Verlustangst
110
12.3
Weitere Emotionen des Herzkranken
119
12.3.1.
Sich sicher fühlen
120
12.3.2.
Sich wohl fühlen
122
12.3.3.
Unbekümmert sein
125
12.3.4.
Zuversicht
127
13
ZUSAMMENFASSUNG 130
13.1
Kritische Würdigung der Forschungsarbeit
133
13.2
Empfehlungen
134
14
LITERATURVERZEICHNIS
136
15
ANHANGSVERZEICHNIS
146
Seite 6
Einleitung
5
1 Einleitung
Der akute Herzinfarkt unterbricht den Alltag der erkrankten Personen.
Plötzlich finden sie sich auf einer Intensivstation wieder. In rasanter Eile
wird mit medizinischen Interventionen zur Behandlung der Vitalbedrohung
und zur Linderung der Beschwerden begonnen.
Heftige Angina-Pectoris-Schmerzen, verbunden mit dem Gefühl des
einschnürenden Herzens, einer Enge im Brustkorb und einer daraus
resultierenden Angst um Leib und Leben, bestimmen das Erleben vieler
Patienten. Die Erkrankung des Herzens und die daraus entstehende und
empfundene Bedrohung kann jedoch auf verschiedene Weise von den
Erkrankten erfahren werden. Dieses Angst-Schmerz-Syndrom steht nicht
immer im Vordergrund. Trotzdem konzentrieren sich medizinische und
pflegerische Behandlungsmaßnahmen und Medikamente auf die
Herzangst des Patienten.
Meine Erfahrung als Pflegekraft auf einer Intensivstation hat verdeutlicht,
dass das emotionale Befinden der Patienten und die Ängste in dieser Zeit
recht unterschiedlich sein können. Dies wird in der ,,Welt des Messens" an
den Monitoren jedoch nicht angezeigt. ,,Die Welt, in der wir leben, ist nicht
die Welt, die wir messen" (Schmitz zit. n. Siebolds 1997, S. 11).
Das Ziel dieser Diplomarbeit ist, das emotionale Befinden und vor allem
das, worum die Patienten mit akutem Herzinfarkt in den Tagen der
Überwachung auf der Intensivstation ängstlich bangen, in Erfahrung zu
bringen. Das Herz ist nicht nur Sitz des Lebens, sondern auch der
Gefühle. Durch eine empirische Untersuchung soll die Wirklichkeit der
Patienten systematisch betrachtet und verstanden werden. Dazu wird eine
qualitative Forschungsmethode gewählt, die Erzählungen von Betroffenen
in den Vordergrund stellt.
Nach einer theoretischen Einführung in die Thematik der Diplomarbeit
werden Forschungsweg und Stationen der Durchführung einer Interview-
reihe erläutert. In einem weiteren Teil werden die Daten analysiert und
Ergebnisse präsentiert.
Seite 7
Literaturrecherche
6
I
THEORETISCHER TEIL
2 Literaturrecherche
Die Durchsicht der themenbezogenen Literatur zu Beginn der
Diplomarbeit erfolgte zur Erfassung der thematischen Grundlage und der
Übersichtsgewinnung
wissenschaftlicher
Untersuchungen
und
Erkenntnisse. Des weiteren galt es zu ermitteln, ob bereits
pflegewissenschaftliche
Untersuchungen
bezüglich
des
Diplomarbeitsthemas bestehen und ob noch offene Forschungsfragen
eventuell in die Untersuchung mit einzubeziehen wären. Die
Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Literatur bleibt daher
während des gesamten Forschungsprojektes ein wichtiger Bestandteil der
Arbeit.
Für die Literaturrecherche kristallisierten sich die Hauptbegriffe
Herzinfarkt, Intensivstation, Emotionen, Angst sowie Patientenerleben
1
heraus. Mit Hilfe dieser Hauptbegriffe wurden Stichwort- oder
Schlagwortkataloge der Bibliotheken und Datenbanken bezüglich
relevanter Literatur durchsucht.
Die Literaturrecherche wurde computergestützt in der Datenbank der
Bibliothek der Katholischen Fachhochschule NW Abteilung Köln
durchgeführt, die außerdem eine Suche in den Datenbanken der
Katholischen Fachhochschulen Münster, Aachen und Paderborn
ermöglichte. Des weiteren wurden die Datenbestände der Deutschen
Zentralbibliothek für Medizin Köln mit der opac zbmed und dem Online-
Katalog sowie die Datenbank der für die Psychologie relevanten
Fachbeiträge, PSYNDEX-trail, hinzugezogen. Pflegeliteratur wurde gezielt
in den Abstracts der deutschsprachigen CD-ROM Care Lit® von 1998 und
1999 recherchiert.
Nach Durchsicht der Stichwortkataloge in den genannten Datenbanken ist
eine immense Fülle an Literatur zu den einzelnen Stichworten gefunden
1
Im weiteren Text wird nicht zwischen der weiblichen und männlichen Sprachform
unterschieden, sondern jeweils der geläufigste Begriff gewählt. Sofern nicht anders
hervorgehoben, ist dennoch die jeweils nicht genannte Geschlechtsform mit einbezogen.
Seite 8
Literaturrecherche
7
worden. Für das Schlagwort Herzinfarkt wurden in der Deutschen
Zentralbibliothek für Medizin Köln 421 Treffer erfasst, für das Schlagwort
Angst gab es allein 500 Nennungen. Care Lit® benannte für das
Schlagwort Herzinfarkt 95 und Angst 221 gefundene Dokumente. Auch die
anderen Hauptbegriffe Intensivstation, Emotionen und Patientenerleben
ergaben isoliert eine hohe Anzahl gefundener Dokumente. Daher erfolgte
in einem zweiten Schritt eine weitere Reduktion der Literaturauswahl
durch die Verkettung von zwei oder mehreren Schlagwörtern der oben
genannten Hauptbegriffe in den verschiedensten Kombinationen. Die
Folge war, dass beispielsweise in der Deutschen Zentralbibliothek für
Medizin und in der Care Lit® Datenbank bei der Schlagwortverkettung
Herzinfarkt und Angst kein Eintrag, in der Bibliothek der Katholischen
Fachhochschule Köln NW jedoch ein Eintrag gefunden wurde. Auch die
Schlagwortverkettungen der anderen Hauptbegriffe wie Intensivstation
und Angst ergaben in den genannten Datenbanken keine bis sehr geringe
Nennungen. Des weiteren wurden zu den Hauptbegriffen Nebenbegriffe
kombiniert wie Herz, Herzkranke, Herzkrankheit, Angina Pectoris,
Herzangst, Erfahrungs- und Bewältigungsverhalten, Gefühlsleben und -
verhalten, Angstverhalten, Angstbewältigung, Todesangst, psychische
Belastung, Intensivpatient, Patientenerleben.
Festgestellt wurde, dass wissenschaftliche Forschungsarbeiten innerhalb
des Themengebietes besonders zu medizinischen, psychologischen und
psychoanalytischen Sachfragen durchgeführt wurden. Die psychologische
Diagnostik erstreckt sich von der Untersuchung der emotionalen
Befindlichkeit des Patienten (vgl. Tausch 1996, S. 84 ff.), den
prädisponierenden Persönlichkeitsprofilen des Herzkranken (vgl.
Maschewsky et. al. 1982, S. 11 ff. u. Uexküll et. al. 1986, S. 666) bis hin
zu Bewältigungsstrategien der Krankheitsverarbeitung per Fragebogen
(vgl. Muthny 1992, 372 ff.) und der Auswertung narrativer Interviews
mittels Sprachanalysen (vgl. Faller 1997, 247 ff.). Klapp skizziert
psychoanalytisch das Verhalten der Herzinfarktpatienten, welches
besonderen Einfluß in der Frühphase des Intensivstationsaufenthalts
einnimmt (vgl. Klapp 1985, S. 199 ff.).
Seite 9
Medizinische Grundlagen zum akuten Herzinfarkt
8
Die Angst des Herzkranken wurde empirisch von Faller untersucht (vgl.
Faller 1996, S. 159 ff.). In der Literatur und in Untersuchungen zur
Intensivmedizin und Pflege werden allgemein die psychosozialen
Probleme der Patienten bei Vitalbedrohung (vgl. Hannich 1991, S. 506 ff.)
beschrieben und die technischen und pflegerischen Maßnahmen beim
akutem Herzinfarkt aufgelistet (vgl. Mayer 1997, S. 30 ff.). Busch hebt die
Bedeutung der Angst der Herzkranken und Herzoperierten auf einer
Intensivstation hervor (vgl. Busch 1994, S. 135 ff. u. 1999, S. 2 ff.) mit dem
Hinweis, dass es bezüglich der Thematik wenig Pflegeforschungsprojekte
und -ergebnisse gibt und es der weiteren Forschung insbesondere der
qualitativen Befragung zum subjektiven Erleben des Patienten bedarf (vgl.
Busch 1994, S. 137 f.).
Nach der Auswertung der Literatur wurde eine Zuordnung und Gliederung
der thematischen Schwerpunkte erstellt. Zentrale Forschungsfragen
kristallisierten sich heraus, die zusammengefasst wurden und der
empirischen Untersuchung zugrunde lagen.
3 Medizinische Grundlagen zum akuten Herzinfarkt
3.1 Der Herzinfarkt als eine Koronare Herzerkrankung
Der akute Herzinfarkt, medizinisch auch als Myokardinfarkt bezeichnet,
gehört zu der Gruppe der koronaren oder auch ischämischen
Herzerkrankungen.
Per Definition
2
ist der Herzinfarkt eine ,,(...) ischämische Myokardnekrose,
meist auf dem Boden einer koronaren Herzkrankheit mit hochgradiger
Stenose einer Koronararterie" (Herold 2000, S. 192). Das abgestorbene
Myocardgewebe vernarbt und steht der Pumpfunktion des Herzens nicht
mehr zur Verfügung; eine funktionelle Beeinträchtigung bleibt.
Pathogenetisch betrachtet lösen sich fetthaltige Ablagerungen, auch
Plaques genannt, von den Gefäßinnenwänden und bilden einen
2
Im Sinne des Textflusses der Diplomarbeit wird der Begriff Herzinfarkt präferiert und
bezieht sich auf die genannte Definition.
Seite 10
Medizinische Grundlagen zum akuten Herzinfarkt
9
gefäßverschließenden Thrombus. Außerdem kann es, zusätzlich oder
isoliert, zu einem Spasmus der Koronararterien und einer damit
verbundenen Minderdurchblutung kommen.
3.2 Der
Herzinfarkt
als
Inbegriff
der
heutigen
Zivilisationskrankheiten
Herz- und Kreislauferkrankungen gelten in Deutschland als ,,die"
Erkrankungen des 20. Jahrhunderts (vgl. Willich 1999, S. 483).
Trotz immer neuer und wichtiger Erkenntnisse in der Ätiologie und einer
stetig steigenden Vielzahl an Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten in
den letzten Jahrzehnten machen Herz- und Kreislauferkrankungen bei
Erwachsenen im mittleren Alter noch immer 40 bis 50% der
Gesamtmortalität aus (vgl. Willich 1999, S. 483).
Laut Deutscher Herzstiftung e.V. erleiden alljährlich 280 000 Menschen in
Deutschland einen Herzinfarkt, von denen etwa 190 000 sterben (vgl.
Gohlke 1998, o. S.). Damit liegt Deutschland laut MONICA- Studie der
WHO
3
weltweit im mittleren Bereich der registrierten Herzinfarkte. Das
Statistische Bundesamt meldet für das Jahr 1998 insgesamt 75.924
Patienten, die an einem akuten Herzinfarkt im Krankenhaus verstorben
sind, davon waren 34.927 Frauen und 40.997 Männer
4
(vgl. Statistisches
Bundesamt 1998).
3.3 Risikofaktoren
Nach herkömmlichem Verständnis ist der Herzinfarkt entweder eine
natürliche Alterserscheinung (,,Arterienverkalkung") oder die Folge
individuellen Fehlverhaltens oder risikoträchtiger ,,Persönlichkeits-
Programmierung".
3
Die Langzeitstudie ,,Monitoring of Trends and Determinants of Cardiovascular Disease"
vergleicht standardisiert kardiovaskuläre Erkrankungen und die Risiken des vorzeitigen
Todes in 21 Ländern (vgl. Willich 1999, S. 483).
4
Herold benennt das Verhältnis der tödlich ischämischen Herzerkrankungen von
männlichen zu weiblichen Personen 2 bis 3:1 (vgl. Herold 2000, S. 182).
Seite 11
Medizinische Grundlagen zum akuten Herzinfarkt
10
Als klassische Risikofaktoren für die Entstehung eines Herzinfarktes
werden Fettstoffwechselstörungen, Hypertonie, Diabetes mellitus,
Rauchen, Bewegungsmangel und Stress in jeglicher Form genannt (vgl.
Reeh 2000, S. 210 u. Gohlke 1998, o. S.).
Risikofaktoren sind nach Lynch ,,In gewisser Beziehung (...) mit
Wetterfahnen vergleichbar, die einen bevorstehenden Sturm anzeigen,
nur daß sie die drohende Gefahr viel früher signalisieren - manchmal
schon Jahre vorher" (Lynch 1979, S. 40). Im Gegensatz zu den eben
genannten stellen dagegen das Lebensalter, das Geschlecht und eine
familiäre Disposition
5
unbeeinflussbare Risikofaktoren dar (vgl. Herold
2000, S. 182).
Der akute Herzinfarkt ist allgemein ,,(...) bekannt als eine typische
Männerkrankheit und wird (...) selten mit Frauen in Verbindung gebracht"
(Weinrich 1995, S. 348).
Von weiterer Wichtigkeit sind auch psychosoziale Risikofaktoren sowie die
sozioökonomische Lebensbedingung. Beachtenswert ist, dass das
Mortalitätsrisiko der koronaren Herzkrankheiten in einigen Ländern und
Regionen mit geringen sozialen Kontakten sogar gestiegen ist (vgl. Willich
1999, S. 486 ff.)
.
Die Ursachenforschung zum Herzinfarkt basiert jedoch vorwiegend auf
den formalen Gesundheitsrisiken. In der vorgefundenen Literatur wird zum
Beispiel kritisiert, dass Geschlechtsunterschiede kaum berücksichtigt
werden. Somit wird ihre Gültigkeit gleichermaßen für beide Geschlechter
legitimiert (Weinrich 1995, S. 348). Der gestresste Manager oder der
körperlich schwer tätige Arbeiter als Inbegriff für typisch männliches
Risikoverhalten unterscheiden sich erheblich von anders gearteten
Lebensverhältnissen und Belastungen der Frauen
6
. Insbesondere den
speziellen Aspekten der Haus- und Frauenarbeit, den häufigen
Rollenkonfliktsituationen der berufstätigen Frauen und Mütter sowie dem
Erholungsdefizit sollten mehr Beachtung entgegengebracht werden.
5
Genetische Faktoren tragen aller Wahrscheinlichkeit nach langfristig zu den
internationalen Unterschieden bei (vgl. Willich 1999, S. 487).
6
Risikofaktoren bei Frauen nehmen mit abnehmender sozialer Schicht zu (vgl.
Maschewsky et. al. 1982, S. 140).
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