zugesetzt und nach einer bestimmten Gebrauchsdauer das Abwasser dem Vorfluter zugeleitet.
Kühlwasser aus geschlossenen Kühlkreisläufen:
Diese werden mit Härtestabilisatoren, Korrosionsinhibitoren und Bioziden versetzt. Abgeleitet werden diese Kühlwässer i.d.R. nur bei Systemreinigungen oder Störungen.
Abwasser aus der Neutralisation:
Durch den Betrieb von Vollentsalzungs- und Kondensatreinigungsanlagen entsteht hier ein höher belastetes Abwasser, welches nur nach weiterer Aufbereitung direkt oder ohne Aufbereitung indirekt abgeleitet wird. In der KRA reichern sich durch den Betrieb Ammonium, organische Stoffe und Trimethylamin aus den Ionenaustauschern an. In der VEA selbst entstehen in erster Linie Salze durch die Regeneration der Ionenaustauscher.
Abflutung aus Dampfkesseln:
Dampfkessel werden konditioniert mit Ammoniak, Hydrazin, Natronlauge, Natriumphosphat, Aminen. Bei Abschlämmung, Absalzung, Probenahme, Kesselentleerung werden diese Wässer i.d.R. nach Behandlung gemeinsam mit anderen Abwässern dem Vorfluter zugeleitet.
Abwasser aus der Nasskonservierung von Dampfkesseln:
Zur Vermeidung von Stillstandskorrosion wird dem Kesselwasser Ammoniak und Hydrazin in höheren Konzentrationen zugesetzt. Vor der Ableitung muss das Hydrazin zerstört werden.
Abwasser aus Kesselbeizung:
Die Beizwässer enthalten erhebliche Mengen an Eisen und sind darüber hinaus durch die eingesetzte Salzsäure und Flusssäure stark sauer. Ohne weiteres dürfen diese Wässer nicht abgeleitet werden.
Granulierwasser:
Enthält nur Schwebstoffe und wird über ein Ascheabsetzbecken dem Vorfluter zugeleitet.
Abwasser aus Kiesfilter-Rückspülung:
Darf direkt dem Vorfluter zugeleitet werden.
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Schmutzwasser als häusliches Abwasser:
Wird getrennt der Kläranlage zugeleitet.
Abwasser aus Kläranlagen:
Wird nach Behandlung dem Vorfluter zugeleitet.
Schmutzwasser aus Rückhaltebereichen:
Einzelfallbetrachtung
Je nach Lage des Betriebes oder Auflagen der Behörden werden die Wässer direkt oder indirekt eingeleitet. Unabhängig hiervon werden bestimmte Grenzwerte zur Einleitung festgelegt. So werden folgende Parameter limitiert:
- absetzbare Stoffe
- abfiltrierbare Stoffe
- Schwermetalle / Metalloide
- Org. Stoffe
- CSB / TOC
- AOX / EOX
- Hydrazin
- pH-Wert
- Temperatur
- Sulfat
- Sulfit
- Stickstoffverbindungen
- Chlorid
- Oel
- Fischgiftigkeit
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z.B. das Einleiten von Abwässern in Flüsse, einer behördlichen Erlaubnis. Zuständige Erlaubnisbehörden in NRW sind die Bezirksregierungen oder die unteren Wasserbehörden der Kreise und kreisfreien Städte. Es wird hier zwischen "Direkteinleitern" (in ein Gewässer) und "Indirekteinleitern" (zuerst in die Kanalisation einer Gemeinde) unterschieden.
Es versteht sich von selbst, daß bei der Einleitung von Abwässern Grenzwerte für bestimmte Schadstoffe einzuhalten und deshalb Abwasserbehandlungsanlagen zu betreiben sind. Die Werte sind festgehalten in der Verordnung über Anforderungen an das Einleiten von Abwasser in Gewässer (Abwasserverordnung - AbwV v. 15.10.2002) und in Anhängen dazu, insbesondere
- Anlage 31 v. (02.07.02) Wasseraufbereitung, Kühlsysteme, Dampferzeugung
- Anlage 33 v. (02.07.02) Wäsche von Abgasen aus der Verbrennung von Abfällen
- Anlage 47 v. (02.07.02) Wäsche von Rauchgasen aus Feuerungsanlagen
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2) bei Einsatz von Branntkalk
3) statt CSB kann auch der TOC bestimmt werden. Der Grenzwert gilt dann als eingehalten, wenn der dreifache Wert des TOC den des CSB nicht überschreitet
4) dieser Wert gilt, wenn nur anorg. P-Verbindungen eingesetzt werden
5) dieser Wert gilt für Abwasser aus KRA
6) dieser kann auch als gesamt gebundener Stickstoff TN b bestimmt werden
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physikalische Behandlung à Einleitung 3 in Vorfluter Ö Wasserentnahme 4 aus Vorfluter à Granulierwasser Steinkohle-Schmelzkammerfeuerung à Granulatabsetzbecken à Einleitung 4 in Vorfluter Ö usw., d.h. beliebig erweiterbar je nach Kraftwerkstyp und Anforderung
Zu diesem Kraftwerk gibt es folgende Überwachungswerte
Tabelle 2: Überwachungswerte Kraftwerk (Auszug)
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Hiermit erreicht man wesentlich höhere Auflösungen und geringere Nachweisgrenzen. Während man früher lediglich in der Lage war, „Milligramm“ festzustellen, ist man heute in den Bereich „Mikrogramm“, in einigen speziellen Methoden sogar „Picogramm“ vorgedrungen. Genauer: Früher: ppm Heute: ppq
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Arbeit zitieren:
Dr. Herbert Lindner, 2003, Abwasserqualität im Kraftwerk, München, GRIN Verlag GmbH
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