Fachhochschule Riedlingen
Studiengang: Krankenhaus- und Sozialmanagement
Diplomarbeit
Die Holding - Area
als Instrument wettbewerblich orientierten
OP - Managements
Autor:
Matthias Schall
17.10.2003
Danksagung
[in Downloaddatei enthalten]
Inhaltsverzeichnis
Danksagung ... I
Inhaltsverzeichnis ... II
1 Einleitung ... 1
1.1 Problemstellung ... 1
1.2 Ziel der Arbeit ... 2
1.3 Methodik und Abgrenzung ... 2
2 Konzeptionelle Grundlagen ... 3
2.1 Ausgangsbasis für Veränderungsprozesse in Krankenhäusern ... 3
2.1.1 Rahmenbedingungen des deutschen Gesundheitswesens ... 3
2.1.2 Kostendämpfung ... 4
2.1.3 Paradigmenwechsel im Versorgungsansatz ... 5
2.1.4 Wettbewerblich orientierte Steuerung im Krankenhaus ... 6
2.2 Holding-Area ... 7
2.2.1 Definition ... 7
2.2.2 Holding-Area als Instrument wettbewerblich orientierten OPManagements ... 7
2.3 Prozessablauf eines zu operierenden Patienten ... 9
2.3.1 Definition „Prozess“ ... 9
2.3.2 Krankenhausbehandlungprozess ... 11
2.3.3 Prozessablauf „Operation“ ... 12
2.3.4 Problemfelder des Operationsprozesses ... 13
2.3.5 Interne und externe Teilprozesse-Schnittstellen ... 14
2.4 Management im OP – Bereich ... 15
2.4.1 Definiton „Management“ ... 15
2.4.2 Aufgaben des OP-Managements ... 16
2.4.3 Patientenorganisation ... 19
2.4.4 Kundenzufriedenheit ... 21
3 Das Projekt „Holding-Area“ in seiner praktischen Umsetzung ... 23
3.1 Objekt der Umsetzung ... 23
3.1.1 Das Krankenhaus ... 23
3.1.2 Fachabteilungen des Krankenhauses ... 24
3.1.3 Zentraloperationseinheit ... 24
3.2 Implementierung ... 26
3.2.1 Zieldefinition ... 26
3.2.2 Vorgaben ... 27
3.2.3 Maßnahmen zur Errichtung ... 27
3.2.4 Kontrollgrößen des Projektes ... 28
3.3 Auswertung und Beurteilung der Ergebnisse ... 28
3.3.1 Basisdaten des Projektes ... 28
3.3.2 Grundsätze zur Datenerfassung ... 29
3.3.3 Entwicklung der OP – Wechselzeiten ... 30
3.3.4 Patiententransportwesen peripherer Stationen ... 32
3.3.5 Kunden- /Elternzufriedenheit im pädiatrischen OP-Betrieb ... 34
4 Fazit und Ausblick ... 36
Literaturverzeichnis ... IV
Abbildungsverzeichnis ... VI
Abkürzungsverzeichnis ... VII
Anhang A: Stationsbefragungsbogen zur Holding-Area ... IX
Anhang B: Elternbefragungsbogen zur Holding Area ... XI
Anhang C: Zeiterfassung der Patienten im Zentral-OP ... XIII
1 Einleitung
Als Einstieg in die Arbeit wird die Problemstellung, Zielsetzung, Methodik und Abgrenzung der Arbeit spezifiziert. Die anschließenden Erläuterungen dienen der wissenschaftlichen Einordnung der Thematik in die Bereiche des OP-Management und dem Prozessablauf eines zu operierenden Patienten und zeigen den aktuellen Forschungsstand in den einzelnen Themengebieten auf. Die darauf folgenden Darstellungen behandeln alle Komponenten bei der praktischen Umsetzung der Prozessunterstützungsmaßnahme „Holding-Area“1 in einem Akutkrankenhaus, wobei das Haus aus betriebsinternen Interessen nicht benannt werden will.
1.1 Problemstellung
Innovation erschließt Wachstumspotenzial. Innovationen können Wachstumspotenzial erschließen, wenn Marktanteile und Absatzchancen auf konventionellem Wege nicht mehr gesteigert werden können. Wer stehen bleibt, befindet sich schnell im Rückschritt. Bei innovativen Lösungen kommt es darauf an, eine noch nicht dagewesene, originelle Lösung eines Problems (Kundenproblem oder Ineffizienz im Wertschöpfungsprozess) zu finden, und diese erfolgreich am Markt zu platzieren.
Innovatives Denken in der Prozessgestaltung „Operation“ in einem Akutkrankenhaus bedeutet nicht, die Vielzahl der über Jahre entwickelten Konzepte zusammenzuführen, sondern neue Konzepte zu entwickeln, die unter ökonomischen Zielen weder zu Qualitätsminderungen noch zu Lösungen mit unverhältnismäßig hohem technischem und betrieblichem Folgeaufwand führen. Moderne Krankenhausplanung darf dies nicht außer Acht lassen: Das Potenzial zur Kosteneinsparung jeder neuen Technik oder Maßnahme, die nicht ausschließlich dem medizinischen Fortschritt dient, ist genau zu prüfen. Dies hat aber zum Ziel, neue Standards zu setzen und die Einführung und Verbreitung zu forcieren. Für eine wettbewerblich und leistungsorientierte Steuerung im Krankenhaus reichen die traditionellen betriebswirtschaftlichen Instrumente der Kosten- und Erlösrechnung allein nicht aus. Vielmehr ist eine differenzierte Lenkung angezeigt. Hierfür ist eine prozessorientierte Analyse der Leistungen notwendig. Auf der Grundlage dieser Prozessanalysen kann ein Methodenmix zusammen- gestellt werden, der an den verschiedenen Elementen des Managements ausgerichtet ist und so die Lenkung ermöglicht. Struktur- und Funktionsanalysen operativ ausgerichteter Krankenhäuser zeigen, dass der Leistungsfähigkeit und Effizienz der Operationsabteilung in diesem Kontext eine zentrale Bedeutung beizumessen ist. Die Prozessoptimierung steht dabei selten im Vordergrund. Angewandte Innovations- und Kreativmethoden werden abteilungsabhängigen Interessen untergeordnet. Nur durch detaillierte Beschreibung der Methoden und des daraus resultierenden Nutzens ist Akzeptanz unter den Prozessverantwortlichen zu schaffen.
1.2 Ziel der Arbeit
Ziel der Arbeit ist, die wettbewerbliche Bedeutung eines präoperativen Pufferbereiches für Patienten („Holding-Area“) im Rahmen des Prozesses „Operation“ in einem Akutkrankenhaus darzustellen. Als Basis sollen die Grundsätze und Strukturierungen eines effizienten OP-Managements unter den politischen und ökonomischen Veränderungen im Krankenhausbereich Deutschlands aufgezeigt werden. Empirische Erhebungen eines Probelaufes in einem Krankenhaus der Zentralversorgung sollen die Vorteile und Defizite einer solchen Einrichtung aufzeigen und Wegweiser für die Übernahme dieses Konzeptes in weitere operativ-ausgerichtete Einrichtungen sein.
1.3 Methodik und Abgrenzung
Methodisch wird deskriptiv und analytisch vorgegangen. Eine umfangreiche theoretische Analyse soll den notwendigen Rahmen für die anschließende Beschreibung der Ergebnisse aus dem empirischen Teil schaffen. Auch wenn das Thema „OPManagement“ in seiner Grundsätzlichkeit behandelt wird, sollen die maßnahmenspezifischen Komponenten in Bezug auf die Holding-Area im Vordergrund stehen. Dabei wird insbesonders die Wirtschaftlichkeit der Prozessveränderung, sowie die Kundenzufriedenheit im pädiatrischem Operationsgeschehen beleuchtet.
Grundsätzlich wird das Thema mit Hilfe einer Literaturanalyse abgehandelt. Da es sich aber bei dem Projekt „Holding-Area“ um eine sehr aktuell entwickelte Prozessunterstützungsmaßnahme handelt und sich so die Suche nach spezifischer Literatur als äußerst schwierig erwies, bezieht sich der Verfasser in der Beurteilung der Maßnahme „Holding-Area“ vornehmlich auf die praktischen Erfahrungen aus dem Probleauf des Projektes.
[....]
1 „holding area“ (engl.) = Zwischenspeicherung (f); vgl. http://www.dict.cc/?s=holding (05.01.04)
Arbeit zitieren:
Matthias Schall, 2004, Die Holding Area als Instrument wettbewerblich orientierten OP Managements, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
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