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Examensarbeit, 2004, 136 Seiten
Autor: Kathleen Seifert
Fach: Pädagogik - Heil- und Sonderpädagogik
Details
Tags: Ritzen, Problem, Verhaltens, Mädchen, Adoleszenz, Grenzen, Möglichkeiten, Intervention
Jahr: 2004
Seiten: 136
Note: 1
Literaturverzeichnis: ~ 76 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-33872-1
Dateigröße: 624 KB
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MANUALJustus-Liebig-Universität Gießen
Heil- und Sonderpädagogik
Ritzen als Problem selbstverletzenden Verhaltens bei Mädchen in der Adoleszenz -
Grenzen und Möglichkeiten schulischer Intervention
Examensarbeit
eingereicht von
Kathleen Seifert
2004
Inhaltsverzeichnis
Einleitung ... 5
1 Adoleszenz – eine notwendige Krise der Entwicklung ... 9
1.1. Definition Adoleszenz ... 9
1.2. Funktion der Adoleszenz ... 10
1.3. Die Probleme einer Generation ... 11
1.4. Veränderungen in der Adoleszenz ... 16
1.5. Psychische Störungen im Jugendalter ... 18
1.5.1. Identitätsstörung ... 20
1.5.2. Essstörungen ... 21
1.5.3. Depression ... 21
1.5.4. Suizid ... 22
1.6. Von den Schwierigkeiten ein Mädchen zu sein und eine Frau zu werden ... 23
1.6.1. Unterschiede in der Entwicklung von Jungen und Mädchen ... 23
1.6.2. Der weibliche Körper in unserer Gesellschaft ... 24
1.6.3. Die Bedeutung der Menstruation in der Entwicklung ... 25
1.6.4. Konflikte und Psychische Störungen junger Mädchen und Frauen ... 26
2 Was bedeutet selbstverletzendes Verhalten? ... 28
2.1. Begriffsbestimmung ... 28
2.2. Definition „selbstverletzenden Verhaltens“, „Selbstbeschädigung“ bzw. „Autoaggression“ ... 30
2.3. Theorien selbstverletzenden Verhaltens – verschiedene Erklärungsansätze ... 30
2.3.1. Homöostatische Funktion oder Selbststimulationshypothese ... 31
2.3.2. Tiefenpsychologische Erklärungsversuche ... 31
2.3.3. Lernpsychologischer Ansatz nach Dollard ... 32
2.3.4. Narzissmus- und Objektbeziehungstheorie bzw. psychodynamische Modellvorstellung ... 32
2.3.5. Entwicklungspsychologische Interpretation ... 33
2.3.6. Lerntheoretische Hypothesen ... 34
2.3.6.1. Selbstverletzendes Verhalten als reaktives Verhalten ... 34
2.3.6.2. Selbstverletzendes Verhalten als operantes Verhalten ... 34
2.3.6.3. Modelllernen ... 36
2.3.7. Hypothese der biochemischen Verursachung – SVV als Suchtverhalten ... 37
2.3.8. Bindungstheorie ... 37
2.4. Formen selbstverletzenden Verhaltens ... 39
2.4.1. „Erlaubte“ Formen selbstverletzenden Verhaltens ... 39
2.4.1.1. Religiöse und rituelle Selbstverletzung ... 40
2.4.1.2. Schönheitsideale ... 41
2.4.1.3. Schönheitsoperationen ... 41
2.4.1.4. Extremsportarten ... 42
2.4.1.5. Äußerungsformen moderner Jugendkultur ... 42
2.4.2. „Krankhafte“ Formen selbstverletzenden Verhaltens ... 43
2.4.2.1. Formen heimlicher Selbstverletzung ... 43
2.4.2.2. Formen offener Selbstverletzung ... 45
2.4.2.3. Essstörungen ... 47
2.4.2.4. Stereotype Bewegungsstörungen mit selbstverletzendem Verhalten bzw. autoaggressive Stereotypien ... 48
2.5. Ursachen – die Wurzeln des selbstverletzenden Verhaltens ... 49
2.5.1. Deprivation/Isolation ... 51
2.5.2. Traumatisierung ... 52
2.5.2.1. Körperliche, sexuelle und seelische Gewalt ... 53
2.5.2.2. Unfälle und Krankheiten ... 56
2.5.3. Fallbeispiele ... 57
2.6. Prävalenz ... 59
3 Ritzen – eine besondere Form selbstverletzenden Verhaltens in der Adoleszenz ... 61
3.1. Begriffsbestimmung ... 61
3.2. Beschreibung des Phänomens „Ritzen“ ... 62
3.2.1. Definition Ritzen ... 62
3.2.2. Der Akt des Schneidens ... 62
3.2.3. Der Teufelskreislauf „Ritzen“ ... 64
3.3. Beschreibung der Betroffenen ... 65
3.3.1. Die Ritzerin und ihr Verhältnis zum eigenen Körper ... 67
3.3.2. Die Ritzerin mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung ... 68
3.4. Funktionen des Ritzens ... 70
3.4.1. Ritzen als Antidepressivum – Funktion der Suizid- und der Psychoseprophylaxe ... 71
3.4.2. Ritzen als Selbstbestrafungsmechanismus ... 72
3.4.3. Funktion des seelischen Gewinns ... 74
3.4.4. Funktion der sexuellen Befriedigung ... 74
3.4.5. Ritzen als Kotrollmechanismus ... 75
3.4.6. Ritzen als Signal (Kommunikative Funktion) ... 76
3.4.7. Ritzen als Problemlöseversuch (Zusammenfassung) ... 77
3.5. Ritzen als Form aggressiven Verhaltens in der Jugend ... 78
3.6. Ritzen als geschlechtsspezifisches Verhalten ... 80
3.7. Ritzen versus Suizidalität ... 82
3.8. Der Zusammenhang von Ritzen und Essstörungen ... 85
3.9. Die Adoleszenz als Auslöser selbstverletzenden Verhaltens in Form von Ritzen ... 87
3.10. Folgen des Ritzens ... 95
3.11. Therapie ... 97
3.11.1. Anforderungen an den Therapeuten ... 98
3.11.2. Die therapeutische Arbeit ... 99
4 Schulische Intervention ... 103
4.1. Mögliche Veränderungen in der Schule ... 103
4.2. Probleme wahrnehmen und richtig handeln ... 106
4.2.1. Gründe zur Besorgnis – eine Checkliste für Lehrer ... 108
4.2.2. Was tun, wenn ein Schüler psychisch leidet? ... 110
4.2.2.1. Der Schulpsychologische Dienst ... 111
4.2.2.2. Beratungsstellen ... 113
4.2.3. Maßnahmen bei sexuellem Missbrauch von Schülerinnen ... 113
4.3. Zum Umgang mit Ritzerinnen in der Schule ... 117
4.3.1. Vorschläge von Betroffenen aus dem Internet ... 117
4.3.2. Rückschlüsse aus der Therapie ... 118
Zusammenfassung ... 122
Literatur- und Quellenverzeichnis ... 130
Rote Tränen
Unendliche Stille macht sich breit
Es kommt dieser Schmerz der in dir schreit
Du hoffst es nicht wieder zu tun
Doch ohne es kannst du nicht ruh′n
Die Vergangenheit holt dich wieder ein
Du kannst nichts dagegen tun, du bist allein.
Mit der Klinge in der Hand blickst du auf deinen Arm...
Du fängst an zu weinen, aber du weinst anders...
Denn du weinst Rote Tränen
von Eve*
Einleitung
Selbstverletzendes Verhalten (im Folgenden SVV) ist längst kein unbekanntes Problem für Psychologen und Psychotherapeuten. Auch in den öffentlichen Medien liest oder hört man gelegentlich etwas über bestimmte Formen SVVs. Die Verletzung der Haut mit scharfen oder spitzen Gegenständen, auch Ritzen genannt, scheint aber immer noch ein Tabuthema zu sein, auch wenn dieses Verhalten keinesfalls ein seltenes Problem darstellt. Bei den Vorbereitungen zu dieser Arbeit ist mir aufgefallen, dass fast jeder meiner Bekannten, der mich nach meinem Thema fragte, meinte: „Oh, da kenne ich auch jemanden.“ oder „Ja, damals in der Schule hatten wir auch eine, die das tat.“ Nahezu jeder scheint, mit dem Wort „Ritzen“ etwas anfangen zu können und zu wissen, worum es sich handelt: Eben um Leute, die Narben an Handgelenken oder Unterarmen haben, vermutlich von Schnitten, die sie sich selbst zufügten, vielleicht um Aufmerksamkeit zu erregen. Vielleicht! Fragt man aber genauer nach, merkt man schnell, dass sich kaum jemand ernsthafte Gedanken darüber macht, warum diese Personen so etwas tun. Es ist schwer nachzuvollziehen, dass jemand sich selbst Verletzungen zufügt. Mein Eindruck in Gesprächen mit einigen Lehrern aus meinem Bekanntenkreis war, dass auch sie, selbst wenn sie eine Schülerin, die sich ritzte in der Klasse haben, sich wenig Gedanken um die Gründe des Verhaltens machen und sich eher unverantwortlich oder überfordert fühlen und nicht eingreifen.
Ich selbst habe eine Ritzerin getroffen als ich nach meinem Abitur aushilfsweise in einem Kindergarten arbeitete. Sie war dort für einige Wochen meine Kollegin. Wir verstanden uns recht gut, und sie machte sich keine Mühe, ihre verschorften Einschnitte am Unterarm mir gegenüber zu verbergen. Auch ich habe damals nicht viel darüber nachgedacht. Für mich war klar, dass ihr Verhalten etwas mit der Suche nach Aufmerksamkeit zu tun haben muss. Ich habe dies aber nicht ernst genommen und nicht gesehen, dass vielleicht ein größeres Problem hinter der Selbstverletzung steht. Viele Pädagogen sind meiner Meinung nach zu wenig über das Thema SVV aufgeklärt, sie wissen zu wenig über psychische Probleme und Belastungen ihrer Schüler, und so denken sie vielleicht oft genauso wie ich damals.
Es gibt heute einige interessante Veröffentlichungen über das Thema der autoaggressiven Beschädigung der Haut. Sie beziehen sich aber ausschließlich auf die Psychotherapie in Kliniken oder in der ambulanten Behandlung. Die Ärzte oder Psychologen geben in ihren Veröffentlichungen keinerlei Hinweise für Pädagogen oder informieren darüber, wie zu handeln ist, wenn man SVV entdeckt. Ich konnte keine Literatur ausfindig machen, die sich auf das Problem Ritzen oder SVV in der Schule bezieht oder Lehrer darüber informiert, wie sie auf Schüler, die ritzen, zugehen sollen. Dabei sind doch Lehrer die Personen, die das Verhalten oder Probleme der Schüler am ehesten wahrnehmen und vielleicht professionell handeln können. Als angehender Lehrer ist es mir wichtig, nach Möglichkeiten zu suchen, mit Schülern die ritzen umzugehen, zu fragen welche Schritte ich einleiten sollte, ob und wie ich den Schülern helfen und vielleicht sogar Einfluss auf das Verhalten haben kann. Als Sonderschullehrer für Erziehungshilfe werde ich vielleicht auch an Schulen psychiatrischer Kliniken oder an Sonderschulen für Kranke dem Phänomen des autoaggressiven Hautritzens häufiger gegenüberstehen.
Um aber zu klären, wie man sich als Lehrer verhalten soll und ob man SVV eventuell sogar intervenieren kann, muss man zunächst mehr über das Ritzen und seine Hintergründe erfahren. Will man einer Person helfen, muss man ihr Verhalten verstehen.
Beschäftigt man sich mit dem Ritzen, so wird schnell deutlich, dass zumeist junge Frauen betroffen sind. Warum ist dies so? Warum beginnt das SVV so oft in der Adoleszenz? Ist die Adoleszenz mit ihren Veränderungen im Leben der Jugendlichen vielleicht auch Auslöser des SVVs? Welchen Einfluss hat die Schule? Fragen wie diese müssen zunächst beantwortet werden, damit ich das Verhalten besser verstehen kann.
Zur Klärung dieser Fragen möchte ich zunächst auf die Adoleszenz als Lebensphase eingehen und untersuchen, welche besonderen Schwierigkeiten in dieser Phase auf junge Menschen zukommen, ob es in dieser Phase Ursachen, Erfahrungen, Probleme geben kann, die zum SVV führen oder dieses auslösen. In diesem Zusammenhang möchte ich auch spezielle gesellschaftliche und biologische Probleme von heranwachsenden Mädchen erläutern, die evtl. mit dem Ritzen in Zusammenhang stehen könnten.
Anschließend werde ich allgemein auf SVV eingehen und feststellen, worum es sich überhaupt handelt, wenn man von SVV spricht. Ich werde einige Erscheinungsformen des Verhaltens erläutern, um Ritzen von anderen Formen abzugrenzen bzw. Gemeinsamkeiten herzustellen. Es ist mir wichtig, deutlich zu machen, dass in unserer Gesellschaft viel mehr SVV existiert als angenommen wird und dass es sich um kein neues Phänomen handelt.
Die Ursachen sind für die meisten Formen SVVs ähnlich bis identisch, aus diesem Grund werde ich bereits hier auf verschiedene Erlärungsansätze SVVs und seine Ursachen eingehen.
Schließlich werde ich mich im dritten Kapitel konkreter mit dem Ritzen auseinandersetzen. Ich werde das Verhalten und die Gefühle, die damit verbunden sind, genauer beschreiben. Auch werde ich konkreter auf die Betroffenen und ihr Verhältnis zum eigenen Körper eingehen. Weiterhin möchte ich deutlich machen, welche Ziele, welchen Sinn eine Ritzerin mit ihrem Verhalten verfolgt. All dies ist mir wichtig, weil es die Gründe und die Motivation für das Verhalten verständlicher werden lässt.
Schließlich werde ich einen Bezug zwischen Adoleszenz und Ritzen herstellen und versuchen zu klären, warum so viele Mädchen gerade in dieser Lebensphase mit dem Ritzen beginnen. Dies erscheint mir auch wichtig im Hinblick auf das Verhalten der Lehrer und die Rolle der Schule in dieser Lebensphase.
Auf die Therapie beim Ritzen werde ich nur ansatzweise eingehen. Sie spielt für die Schule eher eine untergeordnete Rolle. Die Schwierigkeiten, die in der Therapie auftreten, lassen aber wichtige Rückschlüsse auf den Umgang mit Ritzerinnen in der Schule zu. Deshalb werde ich die wichtigsten Punkte knapp erläutern.
Auf psychische Störungen in deren Rahmen SVV auftritt, möchte ich ebenfalls nur kurz eingehen. Über einzelne Störungen, die im Jugendalter häufiger auftreten, kann sich jeder Lehrer an anderer Stelle informieren, zudem ist es Sache des Psychologen oder des Therapeuten herauszufinden, unter welcher Störung eine Ritzerin leidet. Wichtig ist es aber, als Lehrer psychische Beeinträchtigungen wahrzunehmen, deshalb werde ich gelegentlich kurz einige Merkmale für psychisches Leiden oder psychische Störungen, die häufig im Jugendalter und evtl. im Zusammenhang mit Ritzen auftreten, skizzieren.
Es ist mir wichtig auch Betroffene zu Wort kommen zu lassen. Da ich aber keine Möglichkeit hatte, persönlich mit Selbstverletzern in Kontakt zu treten, werde ich aus Lebensgeschichten und Erfahrungsberichten Betroffener von verschiedenen Internetseiten zitieren. Dies sind vor allem Seiten, auf denen Betroffene Kontakt zu anderen Betroffenen suchen und sich über ihre Sorgen austauschen. Diese Zitate sollen meine theoretischen Ausführungen untermauern und anschaulicher werden lassen. Ich werde die Lebensgeschichten und Erfahrungsberichte der Betroffenen gekürzt, aber im Wortlaut sowie in der Grammatik und Rechtschreibung unverändert, wiedergeben. Ebenso werde ich auf bestimmte Internetseiten zurückgreifen, die von Betroffenen erstellt wurden, um Hinweise über das Verhalten und den Umgang mit SVV zu bekommen, Hinweise, die in der wissenschaftlichen Literatur nicht zu finden sind und über die es sich nachzudenken lohnt.
Auf der Grundlage meiner Ergebnisse werde ich schließlich versuchen, Möglichkeiten der Intervention für die Schule zusammenzutragen.
(Im Verlauf meiner Arbeit werde ich aus Gründen der Übersichtlichkeit für Personengruppen in der Regel die männliche Form (Schüler, Lehrer, Selbstverletzer, Therapeuten etc.) verwenden. In diesem Fall sind Frauen und Mädchen stets eingeschlossen. Verwende ich die weibliche Form, meine ich in der Regel ausschließlich Personen weiblichen Geschlechts.)
1 Adoleszenz – eine notwendige Krise der Entwicklung
1.1. Definition Adoleszenz
Adoleszenz ist „im weiteren Sinne (die) Bezeichnung für das gesamte Jugendalter. Im engeren Sinne (eigentlich) die Bezeichnung für den letzten Abschnitt des Jugendalters (17. bis etwa 21. Lebensjahr), auch Nachpubertät genannt. Trotz einer noch vorhandenen gewissen »psychischen Pubertät« festigt sich in dieser Phase nach Eintritt der (biologischen) Geschlechtsreife die Persönlichkeit in zunehmendem Maße. In der Adoleszenz werden Jugendliche oft mit der schwierigen Aufgabe konfrontiert, nach Möglichkeit eigenverantwortlich und realitätsgerecht in die Erwachsenenwelt hineinzufinden. Kennzeichnend für die Zeit der Adoleszenz sind ein wachsender Freiheitsdrang, verbunden mit zunehmendem Selbstbewusstsein, der Übernahme persönlicher Verantwortung sowie das Bewusstwerden beziehungsweise die Stabilisierung der Geschlechtsidentität“ (BIBLIOGRAPHISCHES INSTITUT & F. A. BROCKHAUS AG 2001, Stichwort: Adoleszenz).
„Viele Experten dehnen diesen Begriff neuerdings bis in die frühen Zwanziger hinein aus. Dieses Lebensstadium beginnt mit den körperlichen Veränderungen der Pubertät, die das Ende der Kindheit markieren. Die Adoleszenz ist abgeschlossen, wenn das Individuum Erwachsenenrollen übernimmt“ (SCHAUB/ZENKE 1999, 14).
In der Pädagogik bezeichnet der Begriff „Adoleszenz“ (vom lateinischen adolescere, zu deutsch heranwachsen, auflodern) als Lebensphase die Zeit des Übergangs von der Pubertät in das junge Erwachsenenalter.
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Kommentare
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