Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis :
Vorwort I
Abk ürzungen II
Darstellungsverzeichnis IV
Abbildungen IV
Tabellen. VII
A : Einleitung 1
1.0. Allgemeine Überlegungen zur Notwendigkeit der Studie 1
2.0. Kurzporträt der FH-Bochum. 10
3.0. Methodisches Vorgehen. 16
B : Hauptteil. 21
1.0. Erklärende Vorbemerkungen 21
2.0. Der Gesamtkomplex Fachhochschule Bochum. 26
2.1. Vergleichsparameter zur FH Bochum 44
3.0. Vorbemerkung zu den Einzelgebäuden 50
3.1. Präsentation des Gebäudes A 54
3.2. Präsentation des Gebäudes AW. 60
3.3. Präsentation des Gebäudes B 66
3.4. Präsentation des Gebäudes C. 72
3.5. Präsentation des Gebäudes D 78
3.6. Präsentation des Gebäudes E 84
4.0. Vergleichende Bewertung der Einzelgebäude 89
Inhaltsverzeichnis
C : Schlussteil. 100
1.0. Fazit und Ausblick 100
1.1. Optimierungsbereich: technische Lösungen 104
1.2. Optimierungsbereich: organisatorische Maßnahmen. 113
1.3. Optimierungsbereich: verbessertes Nutzerverhalten 116
2.0. Schlusswort 119
Anhang: 120
Literaturverzeichnis 174
Vorwort
Die Erarbeitung, Zusammenstellung und die analytische Darstellung dieser Studie war ohne die geduldige und hilfreiche Kooperation und Kommunikation vieler Menschen nicht denk- und machbar. Diesen Personen sei ausdrücklich nochmals gedankt. Besonderen Dank möchte ich Herrn Prof. Dr. Michael Knorrenschild, Herrn Prof. Dr. Peter Brychta, Herrn Rolf Büscher, Herrn Wilhelm Hoffmann und Herrn Koke aussprechen, ohne deren ständige und stetige exzellente Beratung und Hilfestellung die vorliegende Diplomarbeit nur schwerlich vorstellbar gewesen wäre.
Meinem Vater danke ich herzlich für das Korrekturlesen, meiner Mutter für die Entlastung von lästigen Haushaltsarbeiten und meinem Bruder für die gelegentlichen Hilfestellungen beim Erarbeiten der grafischen Darstellungen.
Vielen Dank
Bochum, im April 2006
I
Abkürzungen
Abkürzung
Abr AkaFö Akademisches Förderungswerk AStA
AVMZ AVZ Audiovisuelles Zentrum Bo Bochum CAF Cafeteria CO
2
Kohlendioxid DIN
DV DVZ Datenverarbeitungszentrum ESS Essenausgabe EVG
FB FCKW Fluorchlorkohlenwasserstoffe FH Fachhochschule FNO Forum Nord-Ost
GA Gebäude der Fakultäten für Philologie und GB Ostasienwissenschaft Gebäude der Fakultäten für Wirtschaftswissenschaft GC und Sozialwissenschaften HNF Hauptnutzfläche IA
IB IC Gebäude der Fakultät für Elektrotechnik IMB Imbiss IZK
KIA II
KVG Konventionelles Vorschaltgerät MA Gebäude der Fakultät für Medizin
NB Gebäude der Fakultät für Physik NC Gebäude der Fakultät für Chemie ND Gebäude der Fakultät für Biologie RUB Ruhr-Universität Bochum SOL Solaranlage SPS
SS TBD Technischer Betriebsdienst WS Wintersemester VDI Verein Deutscher Ingenieure Anmerkung:
Allgemein bekannte Abkürzungen wie: usw., vgl. und z.B. werden nicht in das
Abkürzungsverzeichnis aufgenommen, weil diese als bekannt vorausgesetzt
werden können.
III
Darstellungsverzeichnis
Abbildungen
Darstellungsverzeichnis
Abbildungen
Abb. 1: Gang der Studie
Abb. 2: Lageplan der FH Bochum.
Abb. 3: Funktionsbereiche der Gebäude
Abb. 4: Luftbildaufnahme der FH Bochum
Abb. 5: Versorgungskanal und Einspeisestellen der FH Bochum
Abb. 6: Querschnitt des Versorgungskanals der FH Bochum
Abb. 7: Jahresverbräuche für die Jahre 1999 bis 2005
Abb. 8: Jahresverbräuche für die Jahre 1999-2005, abzüglich der
Baustellenverbr äuche
Abb. 9: Monats- Jahresstromvergleich für die Jahre 1999 bis 2005.
Abb. 10: Monatsstromvergleich für das Jahr 2005
Abb. 11: Wochengänge der Stromverbräuche bezogen auf den
Semesterbetrieb und auf die vorlesungsfreie Zeit.
Abb. 12: Typische Tagesgänge der Werktage
Abb. 13: Typische Tagesgänge der Samstage.
Abb. 14: Typische Tagesgänge der Sonntage
Abb. 15: Typische Wochenlastgänge.
Abb. 16: Prozentuale theor. Stromverbrauch für das Gebäude A des
Jahres 2005.
Abb. 17: Theor. monatlicher Stromverbrauch für das Gebäude B des
Jahres 2005.
Abb. 18: Stromverbrauchskennwerte verschiedener Hochschulen (1999)
Abb. 19: Stromverbrauchsvergleich der FH Bochum mit Gebäuden der
RUB für das Jahr 2005
Abb. 20: Vergleich des Spezifischen Stromverbrauchskennwerts der FH
Bochum mit der RUB für das Jahr 2005
Abb. 21: Prozentuale theor. Stromverbrauch für das Gebäude A des
Jahres 2005.
IV
Abb. 22: Theor. monatlicher Stromverbrauch für das Gebäude A des
Jahres 2005......................................................................................... 58 Abb. 23: Theor. monatliche Stromverbrauchskosten für das Gebäude A
des Jahres 2005 .................................................................................. 59 Abb. 24: Prozentuale theor. Stromverbrauch für das Gebäude AW des
Jahres 2005......................................................................................... 63 Abb. 25: Theor. monatlicher Stromverbrauch für das Gebäude AW des
Jahres 2005......................................................................................... 64 Abb. 26: Theor. monatliche Stromverbrauchskosten für das Gebäude AW
des Jahres 2005 .................................................................................. 65 Abb. 27: Prozentuale theor. Stromverbrauch für das Gebäude B des
Jahres 2005......................................................................................... 69 Abb. 28: Theor. monatlicher Stromverbrauch für das Gebäude B des
Jahres 2005......................................................................................... 70 Abb. 29: Theor. monatliche Stromverbrauchskosten für das Gebäude B
des Jahres 2005 .................................................................................. 71 Abb. 30: Prozentuale theor. Stromverbrauch für das Gebäude C des
Jahres 2005......................................................................................... 75 Abb. 31: Theor. monatlicher Stromverbrauch für das Gebäude C des
Jahres 2005......................................................................................... 76 Abb. 32: Theor. monatliche Stromverbrauchskosten für das Gebäude C
des Jahres 2005 .................................................................................. 77 Abb. 33: Prozentuale theor. Stromverbrauch für das Gebäude D des
Jahres 2005......................................................................................... 81 Abb. 34: Theor. monatliche Stromverbräuche für das Gebäude D des
Jahres 2005......................................................................................... 82 Abb. 35: Theor. monatliche Stromverbrauchskosten für das Gebäude D
des Jahres 2005 .................................................................................. 83 Abb. 36: Prozentuale theor. Stromverbrauch für das Gebäude E des
Jahres 2005......................................................................................... 86 Abb. 37: Theor. monatlicher Stromverbrauch für das Gebäude E des
Abb. 38: Theor. monatliche Stromverbrauchskosten für das Gebäude E
des Jahres 2005 .................................................................................. 88 Abb. 39: Theor. prozentualer Stromverbrauch für die Gebäude der FH
des Jahres 2005 .................................................................................. 93 Abb. 40: Theor. prozentualer Stromverbrauch der Pumpen, Ventilatoren und Lüfter für die FH des Jahres 2005 ........................................... 94 Abb. 41: Theor. prozentualer Stromverbrauch der Beleuchtung für die
FH des Jahres 2005 ........................................................................... 96 Abb. 42: Theor. prozentualer Stromverbrauch DV, Sonstiges für die FH
des Jahres 2005 .................................................................................. 97 Abb. 43: Theor. spezifischer Stromverbrauch bezogen auf die HNF für
die FH des Jahres 2005 ..................................................................... 98 Abb. 44: Stromsparpotenziale durch Lichtmanagement ............................ 115
VI
Darstellungsverzeichnis
Tabellen
Tabellen
Tabelle 1: Personalbestand, Auszubildende und Studenten 14
Tabelle 2: Informationsbeschaffungswege. 16
Tabelle 3: Detaillierte Aufnahme der Stromkosten und Stromverbräuche
f ür das Jahr 2005 27
Tabelle 4: Stromkosten und Stromverbräuche von Baustellen und
Stromkosten und Stromverbrauch der gesamten FH, abzüglich
der Baustellen, für das Jahr 2005 30
Tabelle 5: Nutzungsbedingter Installationsgrad. 51
Tabelle 6: Schwerpunktmäßige Anzahl der Nutzer für das Gebäude A 54
Tabelle 7: Nutzungsdarstellung für das Gebäude A. 55
Tabelle 8: Installationsgrad der Räumlichkeiten für das Gebäude A 56
Tabelle 8: Schwerpunktmäßige Anzahl der Nutzer für das Gebäude AW 60
Tabelle 10: Nutzungsdarstellung für das Gebäude B 61
Tabelle 11: Installationsgrad der Räumlichkeiten für das Gebäude AW 62
Tabelle 12: Schwerpunktmäßige Anzahl der Nutzer für das Gebäude B 66
Tabelle 13: Nutzungsdarstellung für das Gebäude B 67
Tabelle 14: Installationsgrad der Räumlichkeiten für das Gebäude B 68
Tabelle 15: Schwerpunktmäßige Anzahl der Nutzer für das Gebäude C 72
Tabelle 16: Nutzungsdarstellung für das Gebäude C. 73
Tabelle 17: Installationsgrad der Räumlichkeiten für das Gebäude C 74
Tabelle 18: Schwerpunktmäßige Anzahl der Nutzer für das Gebäude D 78
Tabelle 19: Nutzungsdarstellung für das Gebäude D. 79
Tabelle 20: Installationsgrad der Räumlichkeiten für das Gebäude D 80
Tabelle 21: Schwerpunktmäßige Anzahl der Nutzer für das Gebäude E 84
Tabelle 22: Nutzungsdarstellung für das Gebäude E 85
Tabelle 23: Installationsgrad der Räumlichkeiten für das Gebäude E 85
Tabelle 24: Rangliste der Gebäudeflächen der FH des Jahres 2005. 90
Tabelle 25: Rangliste der Hauptnutzfläche der FH des Jahres 2005. 91
Tabelle 26: Rangliste des Personalbestands für die FH des Jahres 2005 92
Tabelle 27: Rangliste des theoretischen Stromverbrauchs und der
Stromkosten für die FH des Jahres 2005 92
VII
Tabelle 28: Rangliste des theoretischen Stromverbrauchs der Pumpen, Ventilatoren und Lüftung für die FH des Jahres 2005............... 94 Tabelle 29: Rangliste des theoretischen Stromverbrauchs der Beleuchtung für die FH des Jahres 2005 ............................................................ 95 Tabelle 30: Rangliste des theoretischen Stromverbrauchs DV, Sonstiges
A: Einleitung
1.0. Allgemeine Überlegungen zur Notwendigkeit der Studie
In den letzten Jahrzehnten gerieten die „Grenzen des Wachstums“ 1 , die im ersten Bericht des Club of Rome thematisiert wurden, verstärkt ins politische und gesellschaftliche Bewusstsein 2 .
Die Erkenntnis, dass unsere Ressourcen schonend und verantwortungsvoll zu nutzen sind (siehe z.B. Hinweis 1, Teil C 1.3) wurde und wird verstärkt herausgestellt 3 . In der wissenschaftlichen Forschung und in der interessierten Öffentlichkeit wird diskutiert, wie das „Überleben zu sichern“ 4 sei. Ethische Appelle und ökonomische oder ökologische Studien belegen eindrucksvoll unsere dramatische Lebens- und Umweltsituation 5 , die durch folgende Stichwörter, wie zum Beispiel: Waldsterben, Artensterben, Grundwasserverseuchung, Treibhauseffekte, Smog, Abbau der Ozonschicht (FCKW) oder nukleare Verseuchung zu charakterisieren ist. Ein Reflex für das ständig zunehmende Bewusstsein für die Problematik der Energieversorgung und hier speziell der Stromversorgung ist auch in der stetig anwachsenden Literaturfülle zu sehen. Das Thema „Strom“ wird hierbei unter den verschiedensten politischen, ökologischen, ökonomischen, sozialen oder pädagogischen Perspektiven beleuchtet. Ausarbeitungen zu diesem Terminus werden nicht nur in der Wissenschaftsliteratur und in den Forschungsarbeiten vorgenommen, sie finden auch in der regionalen und örtlichen Tagespresse 6 oder in anderen Publika-
1 Global2000, Der Bericht an den Präsidenten, Frankfurt (1980), S. 206.
2 Anmerkung: In der aktuellen politischen Diskussion nimmt der so genannte „Energiegipfel“ in den Medien
eine zentrale Rolle ein, siehe z.B.: Horn Ulrich, „Mit Energie forschen“ in der WAZ vom 03.04.06.
3 Siehe z.B. auch: T. Kattenstein, S. Becker, A. Ziolek, M. Mohr, H. Unger (1999), S. 1 und ähnlich:
T. Kattenstein, S. Becker, B. Eikmeier, A. Ziolek, H. Unger (2000 a), S.1, oder
T. Kattenstein, A. Ziolek, H. Unger (2000 b), S. 1.
4 Siehe die gleichnamige Publikation: (H.g.) Bericht der Nord-Süd-Kommission, Das Überleben sichern (1980).
5 Vgl. z.B. die umfangreichen Literaturangaben hierzu: http://www.usf.uni-osnabrueck.de/projects/sue/UM-
Modell/literatur.html, Stand: 31.01.06.
6 Siehe z.B.: B. Kutzner, „Stecker raus und Geldsparen“, Ratgeber Familie, in der WAZ von 27.12.05.
1
tionen 7 , insbesondere unter dem Kennwort Strompreiserhöhungen 8 - ihre Resonanz.
Das Thema gibt auch Anlass, es zum Beispiel auf Messen 9 oder Veranstaltungsreihen einer breiten und interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. „Strom“ ist ein schwierig zu erfassendes Thema, da er (der Strom) in der Regel nur eine abstrakte Größe darstellt.
In diesem Sinne benutzt der Verfasser für die Begriffe Leistung [kW] und elektrische Arbeit [kWh], die Begriffe Strom und Stromverbrauch. Da diese begriffliche Verwendung in der wissenschaftlichen Forschung (z.B.: T. Kattenstein, u.a. (1999, 2000 a und 2000 b) und Viebahn/Matthies (2000)) so üblich ist. Insoweit in der Studie von „Strom“ gesprochen wird, ist selbstverständlich die Leistung bzw. die Wirkleistung gemeint. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass die angenommene Wirkleistung als Strom zu bezeichnen ist.
Wie wir Strom in Anspruch nehmen, geht meistens an unserer Wahrnehmung vorbei. Das ist oft auch ein Grund dafür, warum bei uns der Strom „nur so durchrauscht“. Strom geht sozusagen an unseren Sinnen vorbei, indem er per Lastschrift unbemerkt vom Konto abgebucht wird. Der verantwortungsvolle Einsatz von Strom sollte frühestmöglich als lebenslanges Lernen über die Sozialisationsinstanzen Elternhaus, Kindergarten, Schule 10 und auch selbstverständig in wissenschaftlichen Einrichtungen praktiziert werden.
An dieser Stelle kann eingefügt werden, dass der verantwortungsvolle Umgang mit Strom auch im Brennpunkt des kategorischen Imperativs (Kant) betrachten werden muss.
Die angesprochene Lebenssituation findet ihren publizistischen Widerhall
7 Siehe z.B.: Brennpunkt Energie, Das Magazin der Energieagentur NRW 3/2005 oder attrAkiv, Das Kunden-
magazin der BKK Aktiv, Ausgabe Dezember 2005.
8 Siehe hierzu z.B.: Kluge Nutzer sparen Strom- Kosten senken im Verwaltungsgebäude, http://www.ea-
nrw.de/_infopool/info_print.asp?InfoID=3893, Stand 01.02.06.
9 Siehe z.B.: Messe Essen , http://www.e-world-2006.com/, Stand: 03.03.06.
10 Siehe hierzu (H. g.) z.B. Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen, Energieeinsparung in Schulen in NRW, Band I-III (1999) oder Klaus Klein, Praktische
Umwelterziehung (1981).
2
nicht nur in zahlreichen politischen Erklärungen, Dokumenten oder Protokollen, die globale Aspekte ausfächern, sondern zunehmend auch in großräumigen bis hin zu kleinsträumigen Studien, die die Strom-Situation „vor Ort“ und konkret am eigenem Arbeitsplatz analysieren. So untersuchen Fachwissenschaftler zum Beispiel nicht nur „ihre“ Universität oder Fachhochschule, sondern letztlich sogar ihr Forschungsinstitut, Büro oder Labor. Beispielhaft seien hierfür folgende Studien angeführt: Peter Viebahn, Michael Matthies, ÖKOBILANZIERUNG UND UMWELTMANAGEMENT AN HOCHSCHULEN, Konzept und Umsetzung an der Universität Osnabrück, der Energiebericht der Pädagogischen Hochschule Heidelberg 11 , Das Osnabrücker Umweltmanagement-Modell für Hochschulen 12 oder die Studien von:
T. Kattenstein, S. Becker, A. Ziolek, M. Mohr, H. Unger, Status quo der Energieversorgung der Universität Bochum, erstellt als 1. Technischer Fachbericht zum Forschungsvorhaben IV A4 - 206 002 98: Optimierung der bestehenden Energieversorgung der Ruhr-Universität Bochum (Mai 1999),
T. Kattenstein, S. Becker, B. Eikmeier, A. Ziolek, H. Unger, Status quo der Energieversorgung der Ruhr-Universität Bochum - Wärme-, Strom- und Kältebezug einzelner Gebäude, erstellt als 2. Technischer Fachbericht zum Forschungsvorhaben IV A4 - 206 002 98: Optimierung der bestehenden Energieversorgung der Ruhr-Universität Bochum (Mai 2000), abgekürzt als T. Kattenstein, u. a. (2000 a), T. Kattenstein, A. Ziolek, H. Unger, Maßnahmen zum rationellen Energieeinsatz an Hochschulen - Reduzierung des Strombedarfs an der Ruhr-Universität Bochum, erstellt als 3. Technischer Fachbericht zum Forschungsvorhaben IV A4 - 206 002 98: Optimierung der bestehenden Energieversorgung der Ruhr-Universität Bochum (Oktober 2000), abgekürzt als T. Kattenstein, u. a. (2000 b).
11 Abgedruckt in http://www.ph-heidelberg.de/org/physik/energiebericht/teil-3-3.html, Stand: 15.12.05.
12 Abgedruckt in http://www.usf.uni-osnabrück.de/projects/sue/Zubehoer/hintergrund.html, Stand: 15.12.05.
3
Hinweis:
T. Kattenstein resümiert die drei genannten technischen Fachberichte in-haltlich auf einer Seite im Internet 13 . Drei wesentliche Aspekte für den Bereich Stromversorgung seien hier bereits angerissen - nach T. Kattenstein
können sich für die RUB und pauschal geschätzt für die FH Bo:
Die Literaturrecherche ergab, dass lediglich die Forschungsteams T. Kattenstein, u.a. Ansatzpunkte für die vorliegende Studie lieferten, welche wie folgt zu skizzieren sind:
Zu T. Kattenstein, u.a. (2000 a), werden folgende Bemerkungen eingebracht, die für die Stromversorgung der FH Bochum positive bzw. zu ergänzende oder zu aktualisierende Aspekte ergeben: zunächst die brauchbaren Aspekte für den Bezug zur FH, diese sind die Vorstellung der strukturellen Aspekte und der damit einhergehenden Ermittlung und Aufbereitung stromtechnischer Daten für die FH als Gesamtkomplex. In einzelnen enthielten die Gliederungspunkte:
Als bearbeitungswürdig und zu aktualisieren erwiesen sich folgende Gesichtspunkte, diese sind:
13 Siehe hierzu: Projektvorstellung: Optimierung der bestehenden Energieversorgung der Ruhr-Universität Bo-
chum, http://www.eco-campus.net/Hochschulen/proj_KATTENSTEIN1.html, Stand: 28.03.06.
4
Die genannten Defizite wurden so weit wie möglich bearbeitet bzw. ausgeräumt.
Es bleibt auch festzuhalten, dass die Aufarbeitung der Energieversorgungssituation auch auf die Energieart Strom focussiert und auf mittel-oder kleinräumige Einheiten „heruntergebrochen“ wird. Exemplarisch seien hier folgende Studien 14 erwähnt, die im Rahmen von Diplomarbeiten und weiteren Studien gefertigt wurden, so der: Stromverbrauch eines Verwaltungsgebäudes, Stromverbrauch einer Klinik, Stromverbrauch eines Polizeireviers in Kiel, Stromverbrauch eines Wohnheims, Stromverbrauch einer Sporthalle ohne Tageslicht, Stromverbrauch eines Gemeindezentrums.
An dieser Stelle ist selbstverständlich festzuhalten, dass die Dimensionierung der Studien (z.B. die gesamte Universität oder nur einzelne Fachbereiche) die entsprechende Größe des Forschungsteams bedingt, z.B. wurde
14 Ausführlich dargestellt unter: http://www.ifki.kernphysik.uni-kiel.de/aera/projekte.html, S.4-6, Stand:
15.12.05.
5
der 1. Technische Fachbericht für die RUB von fünf Mitarbeitern über drei Jahre erstellt.
Des weiteren werden selbst Universitätsgebäude 15 oder Untersuchungen für einen Institutsbereich 16 vorgenommen. Im Rahmen dieser Themenstellung sei erwähnt, dass noch weiter „in die Tiefe“ gegangen wurde und wird. So wurde eine Untersuchung zum energiesparenden Betrieb im Bildungszentrum Gelsenkirchen unter Berücksichtigung für Strom und Wärme als Diplomarbeit 17 an der Fachhochschule Bielefeld erstellt. Analysiert wurde vor allem die Beleuchtungssituation der im Bildungszentrum untergebrachten Bibliothek.
Wie angedeutet ist letztendlich nicht nur die "Große Politik", sondern jeder Mensch aufgefordert auch mit der Energie Strom verantwortungsvoll umzugehen. Was also für alle globalen Veränderungen (Kyoto Protokoll) oder für die Umsetzung der Agenda 21 gilt, trifft auch für den Sektor Strom zu, das heißt, das Große und Ganze beginnt auch mit kleinen Mosaiksteinen.
Insoweit die Fachwissenschaftler P. Viebahn und M. Matthies 18 allgemein die gesellschaftliche Verantwortung der Hochschulen für den Schutz der Umwelt und unserer Ressourcen erwähnen und einfordern, dass bei der Ausbildung zukünftiger Generationen Umweltaspekte zu berücksichtigen seien, wird betont, dass die FH Bo dies längst umsetzt 19 . In diesem Sinne wurde die folgende Studie gefertigt. Zunächst stellt der Verfasser aber den Gang der Forschungsarbeit vor, wobei die Struktur und Intentionen als rote Fäden in dieses Kapitel integriert werden.
Im Zentrum der vorliegenden wissenschaftlichen Betrachtung stehen die Be-standsaufnahme, Abschätzungen und Optimierungspotenziale des Strom-
15 Hierz.B.: T. Kattenstein u.a. (Mai 1999), S.138-211 oder Peter Viebahn, Michael Matthies,
ÖKOBILANZIERUNG UND UMWELTMANAGEMENT AN HOCHSCHULEN, Konzept und Umsetzung an
der Universität Osnabrück (2000), S. 111-114.
16 (z.B.) Metasch, Uli 1995:Untersuchng zum Stromverbrauch. Effektivität von Maßnahmen zur rationellen E-
lektrizitätsverwendung am Beispiel des Instituts für Reine und Angewandte Kernphysik (Diplomarbeit). Kiel.
17 Fundstelle: http://www.fh-bielefeld.de/article/fh/4496/1/117?NavItemID=0&NavCatID=116, Stand: 09.01.06.
18 Vgl.: Peter Viebahn, Michael Matthies (2000), S.3.
19 Siehe ausführlich die Anmerkungen im Kurzporträt (Leitbild) der FH Bo.
6
verbrauchs der FH Bochum. Die drei genannten Bearbeitungspunkte fokussieren die Ziele dieser Studie. Die Relevanz dieses Projekts sieht sich hiermit auch dem Forschungsimpuls von T. Kattenstein u.a. 20 verpflichtet, welche anregen, ihr modellartiges Vorhaben auch auf andere Hochschulen zu übertragen. Diese (meine) wissenschaftliche Darstellung bearbeitet die drei wesentlichen Aspekte der Forschungsarbeit 21 , diese sind: die konkrete Benennung des Erkenntnisobjektes (hier die FH Bochum), die Benennung der Erkenntnisziele (hier die Bestandaufnahme, Abschätzungen und Optimierungen) und
die Klärung einer oder mehrerer Forschungsmethode(n) (siehe ausführlich Kapitel „Methodische Vorgehen“).
Insgesamt liegen diesem Forschungsbericht hiermit folgende Systematik und Zielsetzungen zugrunde.
Im Rahmen der Problemanalyse wird zum einen die hohe wissenschaftliche Bedeutung der Thematik mit ihren ökologischen, ökonomischen und energetischen Bezügen skizziert.
Zum anderen wird der starke Praxisbezug durch Verweise auf empirische Studien verdeutlicht (Kapitel 1).
Im 2. Kapitel werden die gesamte Struktur sowie die Intentionen der Studie zusammengefasst.
Diese Aussagen führen zur Vorstellung des Forschungsobjekts, soweit sie erste wegweisende Informationen zum Forschungsgang liefern (Kapitel 3). Da dieses Vorhaben versucht Forschungslücken (Bestandaufnahme, Abschätzungen und Optimierungen) zu schließen, wird aufgezeigt, mit welchen wissenschaftlichen Methoden operiert wird (Kapitel 4).
Weiterhin ist es wissenschaftliche „Tradition“, die Begriffe eindeutig zu definieren mit denen gearbeitet wird, so dass relevante Definitionen vorgeführt werden (Kapitel B, 1.0).
Die Analyse des Strombezugs der gesamten FH wird anschließend z.B. über die Stromlastverläufe über bestimmte Zeitabschnitte und speziell bereinigter Zeit-
20 Vgl.:T. Kattenstein u.a. (Mai 1999), S. 2.
21 Vgl.: Raffée H. (1974), S. 13.
7
räume detailliert aufbereitet (Kapitel B, 2.0), um die Auswertungen auch mit anderen Hochschulen „vergleichbar“ zu gestalten. Zugunsten der stringenten Lesbarkeit wird bewusst darauf verzichtet, sämtliche Einzeldaten im Fließtext zu veröffentlichen; ergänzend dazu hat der Autor (zur weiteren Vertiefung) einen umfangreichen Anhang entwickelt.
Da es unerlässlich ist, eine erhebliche Datensammlung zu erstellen und zu kommentieren, soll folgendes Zitat mitbedacht werden: „Wichtiger als „exakte Zahlen“ ist ein Verständnis über die Bedeutung der Zahlen.“ 22 Basierend auf diesem Fundament erfolgt die Modellierung der Einzelgebäude nach der Aufschlüsselung stromtechnisch signifikanter Kriterien, wie z.B.: des Installationsgrads, der Nutzer, des Nutzerverhaltens, der Stromverbräuche oder der elektronischen Geräte (Kapitel B, 3.0), wobei auch hier versucht wird, eine entsprechende vergleichende Bewertung der Einzelgebäude vorzunehmen. Im Fazit und Ausblick werden als weitere Zielsetzung der Studie Empfehlungen für ein zukunftsweisendes „Strommanagement“ angedacht, das letztlich den Menschen als verantwortungsvollen Nutzer herausstellt. Mit diesem Leitbild wird versucht, den Forschungsbogen wieder zur Ausgangslage zu spannen.
Die folgende Abbildung verdeutlicht idealtypisch den skizzierten stringenten Forschungsverlauf.
22 Blachfellner M./ Bornemann F. (2004), S.12.
8
Abb. 1: Gang der Studie Quelle: Eigene Darstellung
Nachdem die FH Bochum bereits als kleinräumige Einheit angesprochen wurde, wird sie nun als „Untersuchungsobjekt“ näher vorgestellt.
9
2.0. Kurzporträt der FH-Bochum
Die Schwerpunkte in der Bearbeitung dieses Aspektes berücksichtigen den Adressatenbezug 23 und entsprechende stromrelevante Bezüge.
Deshalb weist der Autor lediglich auf die ausführliche historische Darstellung von Karin Sandmeier 24 hin.
Aus der historischen Entwicklung kann man Rückschlüsse für die Strom-versorgungspraxis ziehen, wenn die Daten: 1978 Übergabe der Stapelbauten,
1979 Einzug der Fachbereiche 1 bis 5 und der Fachhochschulbibliothek in den Neubau,
1993 Einrichtung des Studienganges Mechatronik 25 als erste deutsche Hochschule
2002 Fertigstellung des neuen AW-Gebäudes, 2006/2007 Wintersemester geplanter Masterstudiengang: Geothermische Energiesysteme 26
2008 Geplante Fertigstellung des Geothermie Zentrum Bochum 27 ,
genannt werden, so geschieht das auf dem Hintergrund, dass die wissenschaftliche Energie- (Strom) Forschung ständig neue Erkenntnisse für die
23 Anmerkung: Die Adressaten dieser Studie verfügen als Professoren der FH Bochum über ein exzellentes
Sachstandswissen , so dass dieser Gliederungspunkt hier nur aus Gründen der Vollständigkeit bearbeitet wurde.
Die Studie von T. Kattenstein u.a. oder P. Viebahn und M. Matthies richten sich an ein breiteres Publikum, so
dass sie ihr Studienfeld intensiver vorstellten.
24 Ein ausführliche historische Darstellung wird von Karin Sandmeier, Zur Entstehung und Entwicklung der
Fachhochschule Bochum, ohne Jahres und Ortsangabe vorgenommen. Die Publikation ist einsehbar im Dezernat.
3: Kommunikation, Innovation, Transfer (KIT) der FH Bochum.
25 Siehe hierzu:
http://www.innovation.nrw.de/Hochschulen_in_NRW/qualitaetspakt/Abschlussbericht/fh_bochum.pdf, S. 517,
Stand: 02.02.06.
26 Daten wurden dem Interview des WAZ-Redakteurs Jürgen Boebers-Süßmann, FH-Rektor Prof. Rainer Dudzi-
ak und GZB-Direktor Prof. Dr. Rolf Bracke, Heiß auf die Erdkruste, Hochschulen in Bochum, 09.02.06 ent-
nommen.
27 Daten wurden dem obigen Interview entnommen.
10
Stromversorgungspraxis einbrachte, die auch für die FH Bochum 28 einzubringen sind (Optimierungspotenzial).
Die FH Bochum, als eine der Hochschulen 29 in der Stadt Bochum 30 , ist kurz wie folgt zu definieren:
„Die Fachhochschule ist eine Hochschule für Technik und Wirtschaft mit 6 Fachbereichen, davon 5 aus den Ingenieurwissenschaften. Die technischen Fachbereiche (und der Fachbereich Wirtschaft, der Verfasser) befinden sich in einem Gebäudekomplex in der Lennershofstraße mit 7 Bauteilen.“ 31
Der anschließende Lageplan zeigt, wie die einzelnen Stapelbauten aufgeteilt sind und gibt durch die besonders ausgewiesenen Flächen Hinweise für die Stromversorgung.
Abb. 2: Lageplan der FH Bochum
Quelle: Bearbeitete Darstellung aus dem Internet 32 .
28 Siehe hierzu:
http://www.innovation.nrw.de/Hochschulen_in_NRW/qualitaetspakt/Abschlussbericht/fh_bochum.pdf, S. 517-
518, Stand: 02.02.06.
29 Ausführliche Informationen hierzu http://www.ruhr-uni-bochum.de oder
http://www.innovation.nrw.de/Hochschulen_in_NRW/qualitaetspakt/Abschlussbericht/fh_bochum.pdf, S. 517,
Stand: 02.02.06.
30 Ausführliche Informationen hierzu http://www.bochum.de .
31 http://www.innovation.nrw.de/Hochschulen_in_NRW/qualitaetspakt/Abschlussbericht/fh_bochum.pdf, S. 517,
Stand: 02.02.06.
32 http://www.fh-bochum.de/info/lageplan.html, Stand: 26.01.06.
11
Die folgende Abbildung spiegelt die Funktionsbereiche für die einzelnen Gebäudeteile wider und liefert Hinweise für die stromtechnische Nutzungsart bzw. auf die Anzahl der Nutzer:
Abb. 3: Funktionsbereiche der Gebäude
Quelle: Bearbeitete Darstellung aus dem Internet 33 .
33 http://www.fh-bochum.de/info/lageplan.html, Stand: 26.01.06.
12
Blue Box: „Fachbereich Architektur (FB1)
• Architektur Excellent-Center
• persönliche Arbeitsplätze der Studierenden • Ausstellungen / Infozentrum
• Fachschaft“ 34
Das nachstehende Bild zeigt die FH Bochum aus der Vogelperspektive, es verdeutlicht die unterschiedliche Architektur und verweist insbesondere durch das Kompasssymbol auf die unterschiedliche Tageslichteinstrahlung (Optimierungspotenzial) hin.
Abb. 4: Luftbildaufnahme der FH Bochum
Quelle: Internet 35 .
34 http://www.fh-bochum.de/info/blue-box.html, Stand: 20.02.06.
35 http://www.fh-bochum.de/info/luftbild.html, Stand: 26.01.06.
13
Das breit ausgelegte Leitbild der FH Bochum: „Neben fachlichen Kompetenzen will die FH Bochum nach ihrer Aussage den Studierenden verstärkt methodische, soziale und kommunikative sowie interkulturelle Kompetenzen vermitteln, z.B. durch Sprachkompetenz und Internationalität.“ 36 , ist auch für die vorlegte Studie konkret am folgenden Beispiel umzumünzen, so wird z.B. durch die Vermittlung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen ein verbessertes Nutzerverhalten angestrebt. Des weiteren wird gerade im Rahmen dieser Studie ein Leitmotiv der FH Bochum, nämlich die Persönlichkeitsbildung, als Garant für den verant-wortungsvollen Umgang - hier speziell für den Strom - gesehen. Es gilt: „Die angestrebte Verbindung von Fach-, Sozial- und Methodenkompetenz soll den Studierenden und Absolventen zu beruflicher Handlungskompetenz verhelfen.“ 37
Zur Realisierung dieser akademischen Zielsetzung sind an der FH Bochum Professoren, wissenschaftliche und nicht wissenschaftliche Mitarbeiter beschäftigt.
Die folgende Tabelle liefert die diesbezüglichen Zahlen.
Tabelle 1: Personalbestand, Auszubildende und Studenten
Quelle: Dezernat 2 (eigene Darstellung).
36 http://www.innovation.nrw.de/Hochschulen_in_NRW/qualitaetspakt/Abschlussbericht/fh_bochum.pdf,
S. 518-519, Stand: 02.02.06.
37 http://www.innovation.nrw.de/Hochschulen_in_NRW/qualitaetspakt/Abschlussbericht/fh_bochum.pdf, S. 526,
Stand: 02.02.06.
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Die Veränderung der Nutzerzahl ist bedeutsam, da bei gleich bleibender Ausstattung und Nutzung der Stromverbrauch entsprechend reagiert. Dies gilt in abgewandelter Form auch für die Anzahl der Studenten; je mehr Studenten/Innen z.B. einen Seminarraum oder Hörsaal verlassen desto länger bleiben die Lichtquellen eingeschaltet. Viebahn und Matthies 38 belegen diesen Zusammenhang exemplarisch für die „Energiewärme“. Nachdem die FH Bochum kurz porträtiert wurde, werden nun die Methoden zur Analyse dieses Untersuchungsobjektes vorgestellt.
38 Peter Viebahn, Michael Matthies (2000), S.138.
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3.0. Methodisches Vorgehen
Für die FH Bochum liegt kein eigener ausführlich differenzierter Bericht zum „Status quo der Stromversorgung“ vor.
Der Versuch diese Forschungslücke zu schließen, bedeutet somit eine vielseitige und interessante Herausforderung (s. Leitbild 39 ). Zur wissenschaftlichen Bearbeitung dieses Themas mussten daher einige Kontakte und Kommunikationswege aufgebaut und verfestigt werden. Die folgende Darstellung zeigt die Interaktionswege.
Kontaktpersonen:
Aus Datenschutzgründen wurde diese Tabelle entfernt.
Tabelle 2: Informationsbeschaffungswege
Quelle: Eigene Darstellung.
Hiermit sei diesen Damen und Herren ausdrücklich gedankt, die durch ihre wertvolle Mitarbeit, Anregungen, Auskünfte, Datensammlungen, Geduld und Motivation, wesentliche Grundlagen geschaffen und damit diese Studie erst möglich gemacht haben.
Neben der wissenschaftlichen Aus- und Erarbeitung dieses Themas wurde auch eine gezielte Begehung der FH Bochum durchgeführt. Diese Begehung umfasste zum Beispiel die Ebenen 01-9 für das Gebäude C. Zu berücksichtigen ist, dass die Gebäude 40 (A, B, C, D, E, AW und Blue Box) eine unterschiedliche Anzahl für die Ebenen ausweisen.
Außer dieser „In-Augenschein-Nahme“ wurden typische Räumlichkeiten inspiziert, die den Kategorien:
-normal-, mittel- und hochinstalliert zugeordnet wurden. Nach den Kriterien, die von Viebahn und Matthies 41 entwickelt wur-
39 http://www.innovation.nrw.de/Hochschulen_in_NRW/qualitaetspakt/Abschlussbericht/fh_bochum.pdf,
S. 518-519, Stand: 02.02.06.
40 Siehe ausführlich: Gebäudehandbuch , FH Bochum, UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES, Stand: 2005,
ohne Verfasser, ausgehändigt von Herrn Büscher, Dezernat: 1.
41 Peter Viebahn, Michael Matthies (2000), S. 112, S.137.
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den wurden, sind diese wie folgt zu umschreiben: o „hochinstalliert“ sind die Gebäude der Naturwissenschaften (z.B.: Biologie, Physik, Chemie), o „mittelinstalliert“ komplexe Verwaltungsgebäude (AVZ), o „normalinstalliert“ Gebäudeklassen, die für den normalen Betrieb der Forschung und Verwaltung ausgelegt sind.
Diese Inspektion wurde durch zielgerechte Fragen bzw. Antworten (Interview) bezüglich der elektronischen Geräte und des Stromverbrauchs (siehe hierzu z.B.: Hinweis 3,Teil C 1.1) aufbereitet. Im einzelnen wurden zum Beispiel folgende Fragen mündlich bzw. per E-Mail gestellt:
welche Geräte (Rechner, Drucker, Fax, Kopierer, Plotter, Projektor, Maschinen) sind in den Räumen installiert? wie hoch ist deren Anzahl und wie alt sind die Geräte? wie viele private elektronische Geräte gibt es (geschätzter Wert)? wie viel Energie speist die hochschuleigene Solaranlage in das Netz? wie viel Strom verbrauchen die Aufzüge der FH (geschätzte Werte)? welche Leuchtmittel gibt es, Alter und Verbrauch? wie hoch ist die geschätzte Ersparnis, bezogen auf die Wiederbeschaffungskosten?
Außerdem wurden einige Stichprobenmessungen bei verschiedenen Geräten vorgenommen.
Ebenso wurde das statistische Material ausgewertet. Aus den so erhaltenen Informationen und Datensammlungen und der Ermittlung und Auswertung eigener Daten und Beobachtungen konnten so Übersichten, Tabellen etc. rechnergestützt erarbeitet werden, um die entsprechende Transparenz für die räumlichen Gegebenheiten und für die gesamte FH aufzuzeigen.
Selbstverständlich flossen Auswertungen aus speziellen Fachbüchern 42 ,
42 Anmerkung: Der inhaltlichen und formalen Be- und Erarbeitung (Aufbau und Gliederung, Zitation, Visualisie-
rung, Informationsbeschaffung, u.a.) liegt die Publikation von Ebster Claus und Stalzer Lieselotte (2003), Wis-
senschaftliches Arbeiten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler zugrunde.
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Dokumentationen, Berichte usw. in die Studie ein. In Zeitalter der Vernetzung von Daten und Informationen wurde selbstverständlich auf das Medium Internet intensiv zurückgegriffen. Zur Gewinnung und Auswertung eigener primärstatistischer Daten wurden folgende technische Ergänzungen durchgeführt. Geplant waren ein Zählereinbau für ein einzelnes Gebäude, sowie Messungen von einigen typischen Räumen (Seminarraum, Toilette, Hörsaal, Büro und Flur) zur Abschätzung des Stromverbrauches der Hochschule 43 . Selbstverständlich ist davon auszugehen, desto mehr Zähler vorhanden sind, desto genauer ist eine Strombestandaufnahme darzustellen (aktuelle Anschaffungskosten könnten mittelfristig durch die Sensibilisierung für Stromabnahmezahlen amortisiert werden).
Das Vorgehen erfolgt in 6 Phasen, die wie folgt gekennzeichnet sind 44 : „1.Phase:IST-Analyse.
Dabei nehmen wir zunächst objektspezifische Daten wie z. B. Gerätebe-stand, installierte Leistung, Gebäudenutzung und Nutzerverhalten auf. Die installierte Leistung allein sagt aber noch nicht viel über den tatsächlichen Stromverbrauch aus. (…)
2. Phase: Physikalische Modellierung.
Grundlage für jede Auswertung von Daten ist die physikalische Modellierung des jeweiligen Systems. Die Auswertung der gemessenen Leistungsgänge wird mit Hilfe von in der Physik üblichen Methoden vorgenommen. (…)
3. Phase: Aufschlüsselung des Stromverbrauchs. Resultierend aus der IST-Analyse und der physikalischen Modellierung erhalten wir eine Aufschlüsselung des Stromverbrauchs nach Klassen (hier Gebäuden) (…)
4. Phase: Ermittlung von Einsparpotentialen. (…)
43 Anmerkung: Der Planungsschritt konnte leider nicht realisiert werden, da die Verwaltung nicht adäquat rea-
gierte.
44 VGL.: Methodisches Vorgehen, der Arbeitsgruppe Energie Rationell Anwenden, abgedruckt in:
http://ifkki.Kernphysik.uni-kiel.de/aera/methodik.html, Stand: 04.03.06.
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Aufgrund der Ist-Analyse (und eines Optimal-Szenarios) lassen sich theoretische Einsparpotentiale ermitteln. (…)
5. Phase: Aufstellung eines Maßnahmenkatalogs.
Durch die IST-Analyse gewinnt man schnell eine Vorstellung davon, an welchen Stellen bzw. durch welche Maßnahmen sich Einsparungen erzielen lassen könnten. Für eine Einsparung an Energie ergeben sich grundsätzlich drei Ansätze:
6. Phase: Messung von tatsächlichen Einsparpotentialen im überschaubaren Bereich.
Nach der Entwicklung eines Katalogs von konkreten Maßnahmen kann bewertet werden, welche Maßnahmen am effektivsten sind. Werden diese in überschaubaren Bereichen, die meßtechnisch gut erfaßbar sind (z. B. ein einzelner Hörsaal), umgesetzt, so lassen sich die theoretisch ermittelten Einsparpotentiale am Beispiel verifizieren.“ 45 Soweit möglich wurde auch über den „Tellerrand“ der FH-Bochum gesehen, indem andere Hochschulen mit betrachtet wurden, um Vergleiche zu andern FH´s oder Forschungseinrichtungen einzublenden. Eine eigenständig durchgeführte E-Mail-Umfrage mit der Bitte um die Zusendung stromrelevanter Daten (Kapitel B, 2.1, S. 45) bei 12 Hochschulen des Landes NRW rundet diese Studie ab.
Anmerkung:
Zum besseren Verständnis der Projektstudie ist anzuführen, dass bestimm- 45 Siehehierzu: Methodisches Vorgehen, der Arbeitsgruppe Energie Rationell Anwenden, abgedruckt in:
http://ifkki.Kernphysik.uni-kiel.de/aera/methodik.html, Stand: 04.03.06.
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te Stichworte des Fließtextes mit Hinweisen zu deren Optimierung verknüpft werden. Hierzu folgende Beispiele:
Ein effizientes „Strom -Management“ hat auch die Aspekte der Energie-versorgung und -einsparung über das so genannte „contracting“ zu berücksichtigen.
Dass in diesem Rahmen die Anzahl der Stromzähler 46 (siehe z.B.: Hinweis 9, Teil C 1.3 und Hinweis 2, Teil C 1.1) für die Gewinnung und Auswertung der Daten bedeutungsvoll ist, muss betont werden (siehe hierzu z.B.: Hinweis 3, Teil C 1.2). Einsparmöglichkeiten könnten sich auch über die Nutzung des privaten Gebrauchs elektrischer Geräte (siehe hierzu z.B.: Hinweis 4, Teil C 1.2) im öffentlichen Bereich ergeben (siehe hierzu z.B.: Hinweis 5, Teil C 1.2).
46 Siehe zum Begriff des Stromzählers: http://de.wikipedia.org/wiki/Stromz%C3%A4hler, Stand: 26.02.06.
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B: Hauptteil
1.0. Erklärende Vorbemerkungen
Zunächst wird die Grundlage jedes wissenschaftlichen Arbeitens dahin gehend gelegt, dass die relevanten Begriffe eindeutig definiert werden. Dies trifft auch für den banalen Begriff „Strom“ zu, jeder kennt ihn und geht mit ihm gedankenlos um. Der Volksmund sagt, der Strom kommt aus der Steckdose oder: Strom ist, wenn die Lampe angeht. In Anlegung an ein bekanntes Zitat aus der Feuerzangenbowle von Heinrich Spoerl: „Also, was ist eine Dampfmaschine? Da stellen wir uns ganz dumm, “ bedarf es der Definition von Strom, dieser ist eindeutig definiert. Aus der Vielzahl 47 von inhaltlich gleichen Definitionen, wird folgende ausführliche Definition übernommen: „'''Elektrischer Strom''' ist in der Elektrotechnik und der Physik die Bezeichnung für eine gerichtete Bewegung von Ladung (Physik)|Ladungsträgern, zum Beispiel Elektronen oder Ion (Chemie)|Ionen, in einem Stoff (Chemie)|Stoff oder im Vakuum. Ein Strom stellt sich ein, wenn sich frei bewegliche Ladungsträger in einem elektrisches Feld|elektrischen Feld befinden. Umgangssprachlich wird elektrischer Strom auch kurz „Strom“ genannt, oft ist jedoch damit die Übertragung elektrische Energie|elektrischer Energie gemeint. Auch wird '''Stromstärke''', also die pro Zeit fließende Ladung, umgangssprachlich als Strom bezeichnet.
Das Fließen eines elektrischen Stromes kann man an verschiedenen Wirkungen feststellen. Hauptsächlich sind dies die Wärmewirkung, die magnetische Wirkung und die chemische Wirkung.
Die Technik|großtechnische Bereitstellung von elektrischer Energie erfolgt im Elektrizitätswerk|Kraftwerk, seine Verteilung zu den Verbrauchern im
47 Siehe hierzu z.B.: http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/TLEX/Lemmata/L6/L666.htm, Stand: 07.02.06,
http://www.vs-c.de/vsengine/vlu/vsc/de/ph/14/ep/einfuehrung/elstromkreis/strom.vlu/Page/vsc/de/ph/14/ep/einfuehrung/elstrom
kreis/definitionstrom.vscml.html, Stand: 07.02.06, http://www.ilexikon.com/Elektrischer_Strom.html, Stand:
06.02.06, http://www.zum.de/dwu/pek007vs.htm, Stand: 06.02.06.
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Stromnetz. Die ausreichende Versorgung mit elektrischer Energie ist eine Grundvoraussetzung für das erfolgreiche Funktionieren einer Volkswirtschaft.
* Formelzeichen Stromstärke: ''I'' - bei zeitabhängiger Stromstärke auch i oder i(t) (Stromstärke zur Zeit t)“ 48
In diesem genannten Sinnzusammenhang ist auch die „elektrische Leistung“ 49 zu definieren: „Elektrische Leistung ist eine Art der Leistung (engl. power), die wenn in elektrischer Form und über einen Zeitraum an-gewandt, elektrische Arbeit (=elektrische Energie) verrichtet. Angaben über den Bedarf von elektrischer Leistung auf elektrischen Maschinen und Gebrauchsgegenständen wie z.B. Heizgeräten oder auch Lampen sind gewöhnlich in Watt oder in VA (Voltampere) angegeben.
Mit: Leistung P in Watt, Spannung U in Volt und Strom I in Ampere“ 50
Die Stromversorgung für die FH Bochum übernimmt das Energieversorgungsunternehmen „Stadtwerke Bochum GmbH“ 51 . Aus einem Informationsblatt 52 der Stadtwerke Bochum GmbH sei folgendes zitiert: „Die Stadtwerke Bochum erzeugen und kaufen Strom aus verschiedenen Quellen. Der Strommix enthält Anteile aus Kernenergie (29,6%), fossilen Energie (50,7) und erneuerbaren Energien (19,7%). Pro Kilowattstunde verursacht dieser Mix 381 Gramm Kohlendioxidemissionen und etwa ein Milligramm radioaktiven Abfall. Der umweltfreundliche Stromanteil im Stadtwerke-Bochum-Mix ist heute schon doppelt so hoch wie im Bundes-
48 http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Elektrischer_Strom&diff=12961834&oldid=12517782,
Stand: 06.02.06.
49 Siehe hierzu z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Leistung_(Physik),Stand: 06.02.06,
http://www.zum.de/dwu/pek104vs.htm, Stand: 06.02.06.
50 http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Leistung, Stand: 06.02.06.
51 Siehe hierzu ausführlich: http://www.stadtwerke-bochum.de/index.html, Stand: 06.02.06.
52 Zugeschicktes Informationsblatt von Herrn Dolata, Stand: 09.02.06.
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durchschnitt (10%) und die Klimabelastung deutlich geringer.“ Zum wichtigen umweltpolitischen Aspekt des Kohlendioxid-Ausstoßes schreibt „Das Kundenmagazin der Stadtwerke Bochum“: „Während in Deutschland durchschnittlich 550 Gramm Kohlendioxid pro erzeugter Ki-lowattstunde Strom in die Atmosphäre entweichen, sind es in Bochum nur 381, in Herne und Witten sogar nur 376 Gramm.“ 53
Zum baulich-technischen bzw. physikalischen Aspekt ist folgendes auszuführen.
Die Übergabe der Stromversorgung erfolgt durch die Leitwarte der RUB Dezernat 5.
Die nächste Abbildung zeigt die zentralen Versorgungskanäle und Einspeisestellen der FH Bochum.
53 Energielive, Das Kundenmagazin der Stadtwerke Bochum, Heft 1/2006, S.2, o. Verf..
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Abb. 5: Versorgungskanal und Einspeisestellen der FH Bochum Quelle.: Ruhr - Universität Bochum Versorgungskanal, Belegungsplan 10KV und Muffen zu den SPS, Blatt 1.
Der Leitungen zur Stromübertragung verlaufen in einem begehbaren Ver-sorgungskanal.
Die Notstromversorgung wird über einen Dieselmotor mit einer Leistung von 300 KW vorgehalten.
Wie der Querschnitt des diesbezüglichen Versorgungskanals zu sehen ist, zeigt die folgende Abbildung.
24
Abb. 6: Querschnitt des Versorgungskanals der FH Bochum Quelle: T. Kattenstein u.a. (Mai 1999), S. 9.
25
2.0. Der Gesamtkomplex Fachhochschule Bochum
Es folgen komfortable Aufbereitungen der Strom-Daten und Informationen, die sich auf die FH Bochum als Gesamtkomplex beziehen. Die absoluten und zeitlich disaggregierten Stromverbräuche der gesamten FH und auch die der einzelnen Gebäude sind die zentralen Aspekte der Studie.
Neben der Ist-Bestandsaufnahme werden auch Vergleichsgrößen der letzten Jahre (1999-2005) vorgestellt. Informationen über weiter zurückliegende Jahre werden im Anhang auszugsweise angeboten. Da der Strom auch im Energieverbund zu sehen ist, sei zunächst vermerkt, dass der Strombezug am gesamten Energiehaushalt der Hochschulen in der wissenschaftlichen Literatur 54 mit ca. einem Drittel veranschlagt wird. In Anlegung an Kattenstein u.a. 55 ist davon auszugehen, dass die anteiligen Stromkosten der gesamten Energiekosten (siehe z.B.: Hinweis 5, 6, im Teil C 1.3) für die FH Bochum mit ca. 51 % zu veranschlagen sind. Die wohl häufigste Fragestellung nach den Verbräuchen und Kosten (siehe hierzu z.B.: Hinweis 8, Teil C 1.3) für eine Dienstleistungsimmobilie sei hiermit für die Jahre 1999 bis 2005 aufgeschlüsselt und beantwortet.
Die Daten des Stromverbrauchs und der Kosten der Jahre (1999-2005) ergeben für die FH Bochum folgende Tabellen, zunächst die Tabelle für die Verbräuche und Kosten für das Jahr 2005 (Tabellen ab 1999 im Anhang, siehe die Tabellen 3a bis 3f).
54 Vgl.: Peter Viebahn, Michael Matthies (2000), S. 322, ähnlich auch T.Kattenstein, u.a., (Mai 1999), Seite: 1.
55 Siehe T.Kattenstein u.a. (Mai 1999), S. 16.
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Quellen: Büscher, Fremdstromverbrauch (Originalbezeichnung) Büscher, energieundmedienabrechnung (Originalbezeichung) Witte: sdt (Originalbezeichung).
Eigene Auswertung, Berechnungen und Zusammenstellung der Quellen.
27
Die Tabelle ist anhand dieses Beispiels wie folgt zu lesen: Im Januar verbraucht die CAF 2.508 kWh, die ESS 2034 kWh und der IMB. 163 kWh. Das AkaFö bezahlt die Summe der Verbräuche CAF, ESS und IMB, diese beträgt 4.705 kWh.
Die Solaranlage (siehe hierzu z.B.: Hinweis 5, Teil C 1.1) gewinnt im Monat Januar 309,40 kWh.
Für den Monat Januar erhält die FH Bochum von der RUB die Abrechnung über den monatlichen Verbrauch von 15.630 kWh und über den monatlichen Verbrauchspreis/kWh 0,11 €.
Das AkaFö bezahlt der FH Bochum für den Verbrauch ihrer drei Einrichtungen 518,23 €. Diese Summe resultiert hier aus dem Produkt AkaFö-Verbrauch 4705 kWh mit dem monatlichen Verbrauchspreis/kWh 0,11 €. Die nächste Spalte „Monatlicher Verbrauch in € FH. Ab. RUB“ zeigt den Betrag 17.202,28 €, den die FH Bochum der RUB zahlen muss, inklusive der Kosten für das AkaFö.
Des weiteren kann man aus der Spalte „Monatlicher Verbrauch der FH in kWh“ den gesamten Verbrauch für die FH Bochum von 151.784,40 kWh ablesen, dieser Wert wird berechnet über die drei Spalten AkaFö: Verbrauch in kWh, Sol.: Stromgewinn in kWh und FH AB. RUB: Verbrauch in kWh (156.130 kWh-4705 kWh+309,40 kWh = 151.784,40 kWh).
Die letzte Spalte liefert die Gesamtkosten für die FH, die für den Monat Januar 16684,05 € betragen, dieser Wert entsteht durch die Differenz des monatlichen Verbrauchs FH Ab. RUB 17.202,28 € und des monatlichen Verbrauchs AkaFö 518,23 €.
Bei dem bereinigten Durchschnittsverbrauchwert wird jeweils der höchste und der niedrigste Wert nicht mit berücksichtigt. Trotz der Bereinigung des Durchschnittsverbrauchwertes erhält man fast den identischen Strom-Durchschnittverbrauchswert.
Somit ergibt die analytische Betrachtung folgendes Bild: Für die Monate Oktober, November, Dezember und Januar liegen die
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Arbeit zitieren:
Dipl.-Ing. (FH) Ruwen Streich, 2006, Stromverbrauch der Fachhochschule Bochum - Bestandsaufnahme, Abschätzungen und Optimierungspotenzial, München, GRIN Verlag GmbH
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