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Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

Hausarbeit, 2006, 13 Seiten
Autor: Claudia Nickel
Fach: Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren

Details

Institution/Hochschule: Universität Stuttgart
Tags: Erstellen, Hausarbeit
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2006
Seiten: 13
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 9  Einträge
Sprache: Deutsch

Archivnummer: V55368
ISBN (E-Book): 978-3-638-50332-7
ISBN (Buch): 978-3-638-77563-2
Dateigröße: 167 KB

Zusammenfassung / Abstract

Das Verfassen einer schriftlichen Hausarbeit ist ein zentraler Faktor, mit dem jeder Student und jede Studentin früher oder später während seines/ihres Studiums in Berührung kommt. Gerade in den geisteswissenschaftlichen Bereichen wird eine Hausarbeit oft als Lernzielkontrolle am Ende eines Seminars eingesetzt. Spätestens am Ende seines Studiums wird jeder Studierende mit dem Anfertigen einer Abschlussarbeit (Diplom-, Magister-, Staatsexamensarbeit) konfrontiert und deshalb bietet sich die Hausarbeit als "Übungsarbeit" sehr gut an. Eine Abschlussarbeit erfordert einige "Form- und Stilregeln". Diese lassen sich sehr gut an kleineren schriftlichen Ausarbeitungen z. B. einer Hausarbeit üben.


Textauszug (computergeneriert)

Institut für Linguistik
Abteilung germanistische Linguistik
Seminararbeit zum
SII Proseminar: Linguistische Terminologie und Methoden
Wintersemester 2005/06

Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

vorgelegt von:

Claudia Nickel

Linguistik (HF, 4. Semester)
Germanistik (HF, 3. Semester)
Stuttgart, Januar 2006

 

 

Inhalt

Vorwort 3

1. Einleitung 3

2. Voraussetzungen für das Erstellen einer Hausarbeit 5

3. Erstellen einer Hausarbeit 7
3.1. Die Informationsbeschaffung zum Thema 7
3.2. Verfassen der Hausarbeit 8
3.3. Formale Gestaltung der Hausarbeit 10

4. Fazit und Schlussbemerkung 12

Literatur 13

 

 

Vorwort

Das Verfassen einer schriftlichen Hausarbeit ist ein zentraler Faktor, mit dem jeder Student und jede Studentin früher oder später während seines/ihres Studiums in Berührung kommt. Gerade in den geisteswissenschaftlichen Bereichen wird eine Hausarbeit oft als Lernzielkontrolle am Ende eines Seminars eingesetzt.

Spätestens am Ende seines Studiums wird jeder Studierende mit dem Anfertigen einer Abschlussarbeit (Diplom-, Magister-, Staatsexamensarbeit) konfrontiert und deshalb bietet sich die Hausarbeit als "Übungsarbeit" sehr gut an. Eine Abschlussarbeit erfordert einige "Form- und Stilregeln". Diese lassen sich sehr gut an kleineren schriftlichen Ausarbeitungen z. B. einer Hausarbeit üben.

1. Einleitung

Grundlage für diese Arbeit bildet das am 23. Januar 2006 gehaltene Referat innerhalb des Proseminars "Linguistische Terminologie und Methoden" mit dem Thema "Wie erstelle ich eine Hausarbeit". Die Ausarbeitung besteht neben dieser Einleitung aus einem Hauptteil, der sich in zwei größere Kapitel gliedert: das erste Kapitel beschäftigt sich mit den "Voraussetzungen für das Erstellen einer Hausarbeit" und das zweite Kapitel beschreibt das korrekte "Erstellen einer Hausarbeit". Daran schließt sich das Kapitel "Fazit und Schlussbemerkung" an.

Die schriftliche Hausarbeit bietet Raum für eine eigenständige, sachgerechte Darstellung eines Themas. Das kann ansatzweise bereits in einem Referat behandelt worden sein. Die Hausarbeit dagegen unterliegt den Anforderungen wissenschaftlichen Arbeitens und Darstellens. Der wissenschaftliche Anspruch einer Hausarbeit steht höher als der des Referats. Alles hat explizit zu sein, was für den Vortrag erarbeitet worden ist, aber in ihm selbst nicht ausgesprochen wurde. In der Hausarbeit tritt ein Gedanke in schriftlicher Form vor ein "Publikum". In der Regel ist dies der Veranstaltungsleiter. Die schriftliche Ausarbeitung soll klar, schlüssig und sachlich ausformuliert und logisch nachvollziehbar sein. Im Verfassen einer Hausarbeit besteht die Möglichkeit das wissenschaftliche Schreiben zu erlernen und zu üben. Dies steht im Vordergrund einer Proseminararbeit. In späteren Seminaren, wie in Hauptseminaren und Oberseminaren, kommen weitere Anforderungen an eine Hausarbeit hinzu: Entwicklung eigener Gedankengänge und Aufzeigen neuer Ansätze bezüglich eines Problems. Die schriftliche Hausarbeit setzt sich aus zwei größeren Teilen zusammen:


1. Sammeln, Nachlesen und Aufarbeiten von wissenschaftlichen Äußerungen

2. das selbstständige Formulieren und nicht nur "Nacherzählen" eines Inhalts

Die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit setzt ein systematisches, methodisch einwandfreies Vorgehen, eine vernünftige Arbeitsorganisation und die Beachtung bestimmter Formvorschriften voraus. Es gilt eine besondere Sorgfaltspflicht. Daten und Fakten müssen exakt stimmen. Zitate müssen absolut korrekt sein und Quellen vollständig und präzise angegeben werden.

Der Seitenumfang einer Hausarbeit steigert sich vom Proseminar über das Hauptseminar bis zum Oberseminar. In der Regel hat eine Proseminararbeit ca. 15 Seiten, eine Hauptseminararbeit ca. 25-30 Seiten, eine BA-Arbeit ca. 30-40 Seiten und eine Magister- oder Staatsexamensarbeit ca. 60-80 Seiten. Grundsätzlich gelten aber die vorgegebenen Richtwerte des Veranstaltungsleiters.

2. Voraussetzungen für das Erstellen einer Hausarbeit

Für jede wissenschaftliche Arbeit ist es von großer Bedeutung, dass sie nachvollziehbar und überprüfbar ist. Das erreicht man durch sorgfältiges Planen und wissenschaftliches Argumentieren. Dazu ist es notwendig, sorgfältig zu bibliographieren und zu recherchieren.

Das Thema der Hausarbeit ist in der Regel vom Veranstaltungsleiter vorgegeben, oder man hat die Möglichkeit, aus einem bestehenden Themenpool ein geeignetes Thema auszuwählen. Das Verfassen einer Hausarbeit erfordert viel Lese- und Schreibaufwand. Deshalb kann es hilfreich sein, wenn das Thema den Verfasser im Vorfeld schon interessiert und es ihm nicht gänzlich unbekannt ist. Ein leitender Gesichtspunkt dabei kann die eigene Fragestellung an das Thema sein. Es sollte die grobe Richtung bekannt sein, mit der man sich in der Hausarbeit beschäftigen will. Dadurch fällt es leichter, bewusste Entscheidungen zur Recherche zu treffen. Die Problemstellung des Themas darf den Verfasser weder unter- noch überfordern.

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