Vergleichende Analyse des Marktes
internettechnologiebasierter
Bau-Projektmanagement-Plattformen
Diplomarbeit
Zur Erlangung des ersten akademischen Grades
Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH)
am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH)
Im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen
eingereicht von:
Karras, André
am: 21. Oktober 2002
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ... I
Abkürzungsverzeichnis ... III
Abbildungsverzeichnis ... IV
1 Einleitung ...
1.1 Allgemeine Lage in der Baubranche ... 1
1.2 Ziel und Aufbau dieser Arbeit ... 3
2 Projektmanagement in der Baubranche ... 4
2.1 Begriffsbestimmung ... 4
2.1.1 Projektbegriff ... 4
2.1.1.1 Definition - Projekt ...
2.1.1.2 Das Bauprojekt als Sonderform ... 6
2.1.1.3 Rechtliche Abgrenzung des Bauprojektes ... 7
2.1.1.4 Projektablauf für Bauprojekte ... 8
2.1.2 Projektsteuerung und Projektmanagement ... 9
2.1.2.1 Definition - Projektsteuerung ... 9
2.1.2.2 Definition - Projektmanagement ... 10
2.1.2.3 Anforderungen an softwareunterstütztes Projektmanagement ... 10
2.1.3 Projektmanagementsoftware ... 13
2.1.4 Internettechnologiebasierte Projektmanagement-Plattformen ... 14
2.2 Marktsegmente in der Baubranche ... 18
2.2.1 Marktsegmente im Vorlauf der Bauphase ... 18
2.2.2 Marktsegmente in der Bauphase ... 19
2.2.2.1 Der Bauherr ... 20
2.2.2.2 Der Architekt ... 20
2.2.2.3 Fachingenieure ... 21
2.2.2.4 Bauprojektmanagement-Fachleute ... 22
2.2.3 Marktsegmente in der Verwertungsphase ... 23
3 Forschungsdesign ... 24
3.1 Markterhebung ... 24
3.2 Kundenanalyse ... 25
3.2.1 Grundgesamtheit ... 25
3.2.2 Untersuchungsmethode ... 26
3.2.3 Fragebogen ... 26
3.2.4 Durchführung ... 28
3.2.5 Rücklaufquote ... 29
3.2.6 Verwendete Software ... 29
3.2.7 Auswertung ... 30
3.3 Marktübersicht iPMP auf dem deutschen Markt ... 32
3.3.1 Abgrenzung des Marktes ... 32
3.3.2 Marktzusammensetzung ... 34
3.3.3 Produktanalyse ... 34
3.3.3.1 4build ... 35
3.3.3.2 AEC/community ... 37
3.3.3.3 BGS NETplan ... 39
3.3.3.4 Conetics-Projektraum ... 40
3.3.3.5 conject-Plattform ... 42
3.3.3.6 IBAS ... 43
3.3.3.7 PlanNet ... 45
3.3.3.8 Procoon ... 47
3.3.3.9 projectSphere ... 49
3.3.3.10 SIDOUN NetBAU ... 50
4 Fazit ...
4.1 Zusammenfassung der Ergebnisse ... 52
4.2 Schlussfolgerung und Ausblick ... 54
Literaturverzeichnis ...
Anhang ...
Anlagenverzeichnis ...
Abkürzungsverzeichnis
[...]
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Entwicklung der Baugenehmigungen ... 2
Abb. 2: Entwicklung der Beschäftigungslage ... 2
Abb. 3: Das Projektrad ... 6
Abb. 4: Grad der Bedeutung der sechs Gebote ... 11
Abb. 5: An der Bauplanung beteiligte Gruppen ... 19
Abb. 6: Übersicht Bauprojektmanagement-Fachleute ... 22
Abb. 7: Rücklaufquote der Befragung ... 29
Abb. 8: Modulsystem von “4build“ ... 35
Abb. 9: Funktionaler Aufbau von „PlanNet“ ... 46
1 Einleitung
1.1 Allgemeine Lage in der Baubranche
Die Bauwirtschaft ist der größte produktive Wirtschaftszweig in Deutschland. Das Bauvolumen in Deutschland wird durch den Wohnungsbau mit 45% und den Wirtschaftsbau mit 30% dominiert1.
Es ist unverkennbar, dass sich die Baubranche in der schwersten Rezession seit der Nachkriegszeit befindet. Die Bauinvestitionen im Jahr 2001 sanken im Durchschnitt um etwa 6% im Vergleich zum Vorjahr. Besonders der Wohnungsbau hatte dabei mit 7,5% den größten Nachfragerückgang im Jahr 2001 zu verzeichnen. Der Wirtschaftsbau bzw. Nichtwohnungsbau verzeichnete einen Bauinvestitionsrückgang von 3,8%. Für die zweite Jahreshälfte und das kommende Jahr wird eine leichte Erholung der Baukonjunktur erwartet.2
Aktuelle Zahlen vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB)3 für das Frühjahr 2002 bestätigen diesen Trend. Danach ist seit längerer Zeit erstmals wieder ein Zugang an Baugenehmigungen für den Wohnungsbau in Westdeutschland und eine Abschwächung des Rückgangs in Ostdeutschland zu verzeichnen. Für den Nichtwohnungsbau ist, bedingt durch gedämpfte Konjunkturaussichten, noch immer eine Negativentwicklung zu beobachten (vgl. dazu Abb.1).
Die Beschäftigungslage ist nach wie vor weiter rückläufig. Derzeit sind deutschlandweit noch knapp 850.000 Personen im Bauhauptgewerbe tätig, wovon 630.000 in den alten Bundesländern und 220.000 in den neuen Bundesländern beschäftigt sind (vgl. dazu Abb.2).
!! Abbildung ist nur in der PDF-Version enthalten !!
Abb. 1: Entwicklung der Baugenehmigungen
Quelle: Eigene Darstellung nach ZDB [ 2002].
!! Abbildung ist nur in der PDF-Version enthalten !!
Abb. 2: Entwicklung der Beschäftigungslage
Quelle: Eigene Darstellung nach ZDB [ 2002].
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist der Zusammenhang zwischen Bauinvestitionen und Wirtschaftswachstum erklärbar. In Zeiten einer wirtschaftlichen Rezession führen wirtschaftspolitische Maßnahmen in der Bauwirtschaft zu einer langfristigen Konjunkturerholung. Durch infrastrukturelle Bauvorhaben auf Bundes- und Landesebene, städtebauliche Fördermaßnahmen sowie Unterstützung in Form von Darlehen und steuerlichen Vergünstigungen versucht der Staat, die Gesamtkonjunktur mit der Bauindustrie als Motor wieder positiver zu gestalten.4
Der verhaltene Aufwärtstrend gilt dafür als sicheres Zeichen und lässt auf eine positive Entwicklung in naher Zukunft hoffen.
1.2 Ziel und Aufbau dieser Arbeit
Die unter 1.1 beschriebene konjunkturell angespannte Lage in der Bauwirtschaft fordert zukünftig einen noch effizienteren Bauablauf. Nur wer vermeidbare Kosten einspart, kann langfristig wirtschaftlich erfolgreich in der Baubranche bestehen.
Die vorliegende Diplomarbeit verfolgt das Ziel der Vorgabe praxisrelevanter Anhaltspunkte für eine Optimierung internettechnologiebasierter Bau-Projektmanagement-Plattformen (iPMP) bezüglich Aufgabenstellung und Bedürfnisse der Projektsteuerer hinsichtlich eines effizienteren Bauablaufes.
Der Aufbau folgt dabei grundsätzlich dem System von der Theorie zur Praxis, um damit auch der wirtschaftswissenschaftlichen Sichtweise Rechnung zu tragen.
Im Kapitel 2 erfolgt zunächst eine ausführliche Annäherung an das komplexe Thema durch allgemeine Definitionen und Ausführungen zur Sonderform Bauprojekt. Nach einer Produktübersicht zu Projektmanagementsoftware erfolgt ein Überblick über den bisherigen Entwicklungstand bei iPMP. Die abschließenden Ausführungen für dieses Kapitel beziehen sich auf die Wertschöpfungskette in der Bauindustrie und die Marktsegmente in den einzelnen Bauphasen.
Das 3. Kapitel beschäftigt sich mit dem Hauptklientel internetbasierter Projektmanagement-Plattformen. Eine fragebogengestützte Kundenanalyse für die Kundengruppe der Projektsteuerer soll einerseits die Anforderungen an eine komplexe iPMP verdeutlichen, andererseits dient sie aber auch dazu, die Nachfragesituation nach diesen Systemen besser darzustellen. Anschließend erfolgt im Rahmen einer Marktübersicht der Anbieter iPMP ein Vergleich der jeweils angebotenen Leistungen, bezogen auf die Anforderung der Kundengruppe Projektsteuerer.
Die Diplomarbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen am Markt für iPMP.
[...]
1 Vgl. Schäfer (2001), veröffentlicht im Internet (Abfrage 01.08.02) S.1f.
2 Vgl. Welter (2002), veröffentlicht im Internet (Abfrage 22.08.02).
3 Vgl. ZDB (2002), veröffentlicht im Internet (ff., Abfrage 20.08.02).
4 Vgl. Möller, (1996), S.29f.
Arbeit zitieren:
Andre Karras, 2002, Vergleichende Analyse des Marktes internettechnologiebasierter Bau-Projektmanagement-Plattformen, München, GRIN Verlag GmbH
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