Bachelorarbeit, 2020
47 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlagen des Controllings
2.1 Historie
2.2 Grundbegriffe
2.3 Ziele und Funktionen
2.4 Rolle des Controllers
2.5 Operatives und Strategisches Controlling
3. Konvergenzen und Divergenzen
3.1 Praxis
3.1.1 Konzeptionelles Design des Rechnungswesens
3.1.2 Instrumente
3.1.3 Lehre
3.1.4 Software
3.2 Beruf
3.2.1 Hierarchie
3.2.2 Aufgaben
3.2.3 Anforderungen
3.2.4 Ausbildung
4. Einflussfaktoren
4.1 Kultur
4.2 Globalisierung
4.3 Internationale Rechnungslegung
4.3.1 IFRS
4.3.2 Sarbanes-Oxley Act
4.4 Technologischer Fortschritt
4.5 Multinationale Unternehmen
5. Schlussbetrachtung
Die Arbeit analysiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Controlling-Theorien und -Praktiken in Deutschland und den USA. Ziel ist es, durch eine Literaturrecherche zu prüfen, ob sich die Controlling-Kulturen beider Länder aufgrund spezifischer Einflussfaktoren annähern (konvergieren) oder voneinander entfernen (divergieren).
3.1.1 Konzeptionelles Design des Rechnungswesens
In den USA wird das interne und externe Rechnungswesen nicht so stark getrennt wie in Deutschland. Dies wird vor allem deutlich durch das „General Ledger-Konzept“. Der General Ledger ist ein Hauptbuch, in dem alle Daten des Rechnungswesens gespeichert werden und von dem alle Daten bezogen werden. Dies wird auch als Einkreissystem, in Anlehnung an das in Deutschland verwendete Zweikreissystem bezeichnet, denn hier ist die Praxis umgekehrt. Die Finanz- und Geschäftsbuchhaltung wird in dem deutschen Rechnungswesen strikt getrennt und es gibt somit keinen einheitlichen Datenpool.
Als Grund für das Einkreissystem wird der Vorteil durch den geringeren Kostenaufwand gesehen, der für die Erhebung der Daten entsteht. In Deutschland hingegen wird die Unabhängigkeit der Daten für die interne Kalkulation als Beweggrund für das Zweikreissystem gesehen.
Dieser Unterschied in der grundlegenden Konzeption des Rechnungswesens der beiden Länder lässt sich als Auslöser für viele Divergenzen in den verschiedenen Bereichen des Controllings erklären.
1. Einleitung: Vorstellung der Relevanz des Themas und der Zielsetzung, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Controllings in Deutschland und den USA zu analysieren.
2. Grundlagen des Controllings: Historischer Überblick und Definition zentraler Controlling-Begriffe sowie der Ziele und Rollen im Unternehmen.
3. Konvergenzen und Divergenzen: Detaillierte Untersuchung der Unterschiede in der Controlling-Praxis und dem Berufsbild (u.a. Hierarchien, Anforderungen und ERP-Systeme).
4. Einflussfaktoren: Analyse von Kultur, Globalisierung, Rechnungslegungsstandards (IFRS, SOX) und technologischem Fortschritt als Treiber für die Entwicklung der Controlling-Praxis.
5. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Auswertung der Erkenntnisse und Beantwortung der Leitfrage hinsichtlich der Konvergenztendenzen im internationalen Controlling.
Controlling, Managerial Accounting, Deutschland, USA, Unternehmenskultur, Rechnungswesen, ERP-Systeme, Globalisierung, Sarbanes-Oxley Act, IFRS, Controller, Kostenrechnung, Strategisches Controlling, Operatives Controlling, Konvergenz.
Die Arbeit untersucht vergleichend das Controlling in Deutschland und den USA, um theoretische und praktische Differenzen sowie potenzielle Tendenzen zur Konvergenz aufzuzeigen.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung, den organisatorischen Strukturen, den Rollenbildern der Controller sowie den einflussnehmenden Faktoren wie Kultur, Digitalisierung und Gesetzgebung.
Das primäre Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede durch eine selektive Literaturrecherche darzulegen und die Auswirkungen externer Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Controller-Praxis zu evaluieren.
Die Arbeit stützt sich primär auf eine umfassende selektive Literaturrecherche und den Vergleich empirischer Studien, ergänzt durch die Anwendung kulturwissenschaftlicher Modelle wie die von Geert Hofstede.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Controlling-Praxis und des Berufsbildes, gefolgt von einer detaillierten Analyse externer Einflussfaktoren auf das Controlling-System.
Zentrale Begriffe sind Controlling, Managerial Accounting, deutsch-amerikanischer Vergleich, Rechnungswesen, Unternehmenskultur und Globalisierung.
Das Konzept ist der Auslöser für wesentliche Divergenzen: Während die USA ein integriertes Einkreissystem nutzen, favorisiert Deutschland die Trennung von internem und externem Rechnungswesen durch ein Zweikreissystem.
Der SOX erhöht die Anforderungen an Transparenz und interne Kontrollen, was zu einer engeren Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfern führt und den administrativen Aufwand sowie die Komplexität für Controller steigert.
Kulturelle Dimensionen wie die Machtdistanz oder der Individualismus erklären Unterschiede in der Entscheidungsfreiheit, der Hierarchieebene des Controllers und der Art der Budgetierung in den beiden Ländern.
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