Masterarbeit, 2016
112 Seiten, Note: 1
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Anwendbarkeit sozialtherapeutischer Interventionen, insbesondere sozialdiagnostischer Verfahren, im Kontext einer stationären Langzeitsuchttherapie. Im Mittelpunkt stehen KlientInnen, die sich seit mindestens drei Monaten in einer solchen Therapie befinden. Die Arbeit zielt darauf ab, resiliente und kohärente Lebensführungssysteme suchtkranker KlientInnen im stationären Langzeittherapiekontext zu erforschen und aufzuzeigen, wie diese durch sozialtherapeutische Interventionen gestärkt werden können.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema der Sucht, beleuchtet den Drogenkonsum in Österreich und die aktuelle Drogenpolitik. Anschließend werden die Besonderheiten der stationären Langzeitsuchttherapie sowie die Bedeutung von Integration und Lebensführung im Kontext der Therapie behandelt. Im weiteren Verlauf werden die Konzepte von Kohärenz und Resilienz als wesentliche Faktoren für die Bewältigung von Sucht vorgestellt. Die Arbeit stellt anschließend sozialtherapeutische Interventionen der klinischen Sozialarbeit vor und erläutert die methodischen Grundlagen der Datenerhebung und -auswertung. Im abschließenden Kapitel werden die Ergebnisse der Forschung dargestellt und interpretiert, wobei der Fokus auf der Analyse der Lebensführungssysteme der KlientInnen und der Möglichkeiten ihrer Stärkung durch sozialtherapeutische Interventionen liegt.
Sucht, stationäre Langzeittherapie, Lebensführungssysteme, Resilienz, Kohärenz, sozialdiagnostische Verfahren, sozialtherapeutische Interventionen, Ressourcenorientierung, klinische Sozialarbeit.
Es handelt sich um individuelle Strukturen der Alltagsbewältigung, die es suchtkranken Menschen ermöglichen, trotz Belastungen stabil zu bleiben und Rückfälle zu vermeiden.
Die Klinische Sozialarbeit nutzt gezielte sozialtherapeutische Interventionen und psychosoziale Diagnostik, um die Ressourcen der Klienten zu aktivieren und ihre soziale Integration zu fördern.
Salutogenese konzentriert sich auf die Faktoren, die Gesundheit erhalten und fördern (Kohärenzgefühl), anstatt nur auf die Entstehung der Krankheit (Pathogenese) zu blicken.
Eine Sicherheit vermittelnde Beziehung zwischen Klient und Therapeut ist die Basis für den Aufbau von Vertrauen und die erfolgreiche Arbeit an tiefliegenden Verhaltensmustern.
Die Daten wurden durch qualitative Interviews mit Klienten erhoben, die sich seit mindestens drei Monaten in stationärer Therapie befinden, und mittels Inhaltsanalyse ausgewertet.
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