Bachelorarbeit, 2020
51 Seiten, Note: 1,3
Die Bachelorarbeit analysiert die Paradoxie der spätmodernen Gesellschaft im Kontext der ökologischen Krise. Ziel ist es, die Widersprüche zwischen dem zunehmenden Bewusstsein für die Nachhaltigkeitsprobleme und dem gleichzeitigen, unverändert hohen Ressourcenverbrauch aufzudecken. Die Arbeit beleuchtet die Rolle des Marktes und des Staates im Hinblick auf die Herausforderungen der Nachhaltigkeit und untersucht die Folgen für das Individuum.
Das erste Kapitel stellt das Problem der ökologischen Krise und ihre soziologische Relevanz dar. Es wird auf die Ambivalenz zwischen dem wachsenden Umweltbewusstsein und dem anhaltenden, hohen Ressourcenverbrauch hingewiesen. Das zweite Kapitel analysiert die Theorien von James S. Coleman zur asymmetrischen Gesellschaft, die die Diskrepanz zwischen den Interessen von Individuen und korporativen Akteuren beleuchtet. Im dritten Kapitel werden die Folgen der asymmetrischen Gesellschaft für das Individuum im Kontext der ökologischen Krise diskutiert. Es werden insbesondere die Aspekte der Selbstverantwortung und der Unsteuerbarkeit von externen Dynamiken beleuchtet. Das vierte Kapitel befasst sich mit der Paradoxie der spätmodernen Gesellschaft, die sich in der Gleichzeitigkeit von Freiheit und Bedeutungslosigkeit manifestiert.
Spätmoderne Gesellschaft, ökologische Krise, Nachhaltigkeit, Asymmetrie, Markt, Staat, Individuum, Selbstverantwortung, Unsteuerbarkeit, Freiheit, Bedeutungslosigkeit, kritisch-kreatives Milieu, Konsumverhalten, Ressourcenverbrauch, CO2-Emissionen.
Die These besagt, dass die gesellschaftliche Ordnung von kapitalistischen Logiken durchdrungen ist und Individuen marktgeprägte Werte tief internalisiert haben.
Es beschreibt das Machtungleichgewicht zwischen korporativen Akteuren (wie Unternehmen) und natürlichen Personen (Individuen) in der modernen Welt.
Die Arbeit thematisiert die Paradoxie, dass Individuen trotz umweltbewusster Intention die Folgen ihrer Konsumentscheidungen oft nicht kontrollieren können.
Der Staat wird oft als reaktiver Gestalter analysiert, der in einem asymmetrischen Verhältnis zum Markt steht und Schwierigkeiten hat, ökologische Transformationen durchzusetzen.
In der Spätmoderne besitzen Individuen zwar große persönliche Freiheit, fühlen sich aber gleichzeitig angesichts globaler Dynamiken wie dem Klimawandel bedeutungslos und einflusslos.
Ja, das Fazit reflektiert die Erkenntnisse im Hinblick auf den Corona-Notstand als Beispiel für eine externe Dynamik und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.
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