Bachelorarbeit, 2020
132 Seiten, Note: 1,5
1 Thematische Einführung
2 Forschungsmethode
3 Theoretischer Bezugsrahmen
3.1 Smart City
3.2 Smart Mobility
4 Ergebnisse
4.1 Nachhaltige Antriebsformen
4.1.1 Elektroantrieb
4.1.2 Brennstoffzellenantrieb
4.1.3 Vergleich Antriebsarten
4.2 Mobilitätsdienstleistungen
4.2.1 Shared Mobility
4.2.1.1 Car Sharing
4.2.1.2 Micro Mobility
4.2.1.3 Ride Sharing
4.2.2 Mobility-On-Demand
4.2.3 Mobility-as-a-Service
4.2.4 Öffentlicher Personennahverkehr
4.2.5 Auswirkungen Nutzungsverhalten
4.3 Autonome Mobilität
4.3.1 Autonome Stufen
4.3.2 Autonome Anwendungskonzepte
4.3.3 Ökologische Auswirkungen
4.4 Smart Traffic
4.4.1 Routenoptimierung
4.4.2 Ampelsteuerungssysteme
4.4.3 Parkvorgang
4.5 Smart City Logistik
4.5.1 Konzepte
4.5.1.1 Bereitstellung für letzte Meile
4.5.1.2 Letzte Meile
4.5.2 Ökologischer Aspekt
5 Anwendungsfall
5.1 Elektrifizierung Hamburger Mobilität
5.2 Geteilter Mobilitätsraum Hamburg
5.3 Autonome Konzepte Stadt Hamburg
5.4 Verkehrsmanagement 4.0 Hansestadt Hamburg
5.5 Smart Last Mile Logistics Stadt Hamburg
6 Diskussion
7 Fazit und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Anwendungsfelder und ökologischen Auswirkungen von Smart Mobility im Kontext einer Smart City zu analysieren. Dabei wird insbesondere untersucht, wie die Digitalisierung des Mobilitätssektors zur Effizienzsteigerung und Emissionsreduktion beitragen kann, wobei die Hansestadt Hamburg als zentrales Fallbeispiel dient.
4.2.1.1 Car Sharing
Das Grundprinzip des Car Sharings beruht darauf, dass ein Kraftfahrzeug von einer unbestimmten Anzahl an Fahrern unter bestimmten Rahmenbedingungen reserviert und genutzt werden kann (vgl. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, 2017, 1). Die Einzelperson soll daraus einen Profit an der gemeinsamen Fahrzeugnutzung ziehen, indem die Kosten und Verantwortlichkeiten eines Fahrzeugeigentümers an den Car Sharing Anbieter übergeben werden (vgl. Shaheen, S. et al., 2015, S. 5 f.).
Bei den Angeboten ist zwischen verschiedenen Varianten zu unterscheiden. So setzte sich zu Beginn das private Car Sharing (Peer-to-Peer-Car Sharing) durch. Hierbei teilen sich Privatpersonen ein Auto mit anderen Nutzern. Dabei wird der Pkw der Privatperson an andere private Nutzer vermietet (vgl. BMW AG, 2019, o. S.) .
Deutlich populärer und verbreiteter ist das kommerzielle Car Sharing. Hierbei treten Unternehmen als Mobilitätsdienstleister auf. Die Differenzierung zu herkömmlichen Autovermietungen ergibt sich durch die Berechnung der kilometer- und/ oder minutengenauen Nutzungsgebühr (vgl. BMW AG, 2019, o. S.).
Bei dem kommerziellen Car Sharing Angebot gibt es zwei Varianten. Zum einen das stationsbasierte und zum anderen das stationsunabhängige Car Sharing (Free-Floating). Bei der stationsbasierten Variante finden die Abholung und Abgabe der Fahrzeuge an einem festgelegten Standort statt. Das Free-Floating dagegen bietet dem Nutzer ein standortunabhängiges abstellen des Fahrzeuges in dem vorgegebenen Nutzungsgebiet (vgl. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, 2017, S. 1). Das Orten und Buchen der Fahrzeuge erfolgt über die Nutzung der Anbieter-App (vgl. bcs Bundesverband CarSharing e.V., 2017, o. S.).
1 Thematische Einführung: Diese Einleitung beleuchtet den Zusammenhang zwischen Klimawandel, Urbanisierung und der Notwendigkeit für Smart City Konzepte zur Reduktion von Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor.
2 Forschungsmethode: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen, das primär auf einer Literaturanalyse von 129 Artikeln sowie einem Experteninterview mit dem Projekt mySMARTLife Hamburg basiert.
3 Theoretischer Bezugsrahmen: Hier werden die zentralen Begriffe „Smart City“ und „Smart Mobility“ definiert und ihre Bedeutung für eine nachhaltige und digitalisierte Stadtentwicklung herausgearbeitet.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel bildet das Kernstück der Arbeit und analysiert ökologische Auswirkungen von Antriebsformen, geteilter Mobilität, autonomem Fahren, Smart Traffic sowie Logistiklösungen.
5 Anwendungsfall: Hier erfolgt eine detaillierte Untersuchung der Umsetzungsstrategien für Smart Mobility in der Hansestadt Hamburg anhand konkreter Pilotprojekte und Maßnahmen.
6 Diskussion: In der Diskussion werden die gewonnenen Erkenntnisse reflektiert, wobei insbesondere die Notwendigkeit städtischer Regulierungen zur Vermeidung von Rebound-Effekten hervorgehoben wird.
7 Fazit und Ausblick: Diese abschließende Sektion fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Rolle der Digitalisierung im Mobilitätssektor als Lösungsansatz gegen den Klimawandel.
Smart City, Smart Mobility, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Elektromobilität, Autonomes Fahren, Shared Mobility, Mobility-as-a-Service, Verkehrsmanagement, Logistik, Letzte Meile, Hamburg, Emissionsreduktion, Verkehrswende, Infrastruktur
Die Arbeit analysiert, wie Digitalisierung im Bereich der urbanen Mobilität dazu beitragen kann, Städte nachhaltiger zu gestalten und ökologische Auswirkungen des Verkehrs, wie CO2-Emissionen, zu reduzieren.
Die zentralen Felder umfassen nachhaltige Antriebstechniken, Mobilitätsdienstleistungen, autonome Mobilität, intelligentes Verkehrsmanagement und innovative Logistiklösungen für die städtische Zustellung.
Das Hauptziel besteht darin, die Anwendungsfelder von Smart Mobility zu identifizieren und am Beispiel der Hansestadt Hamburg aufzuzeigen, wie diese theoretischen Ansätze in die Praxis überführt werden können.
Die Arbeit nutzt als methodische Grundlage eine umfassende Literaturanalyse sowie ein schriftliches Interview mit einem Experten des Projekts mySMARTLife Hamburg.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Antriebsarten, Dienstleistungen wie Car Sharing, Entwicklungen beim autonomen Fahren, Verkehrsfluss-Optimierungen und Strategien zur effizienten Logistik auf der letzten Meile.
Zu den prägenden Schlagwörtern zählen unter anderem Smart City, Smart Mobility, Nachhaltigkeit, autonomes Fahren, Elektromobilität, Verkehrsmanagement und letzte Meile.
Die Arbeit erkennt ein hohes Potenzial für Wasserstoffanwendungen, weist jedoch darauf hin, dass die fehlende flächendeckende Infrastruktur aktuell die Marktdurchsetzung im Vergleich zur Elektromobilität hemmt.
Hamburg dient als Praxisbeispiel für die erfolgreiche Implementierung von Smart City Strategien, wobei der Fokus auf der Elektrifizierung des ÖPNV und dem Einsatz digitaler Plattformen liegt.
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