Masterarbeit, 2020
48 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Modell und dessen Vereinfachung
2.1 Erläuterung zur Modellvereinfachung
3 Vorbereitung und Grundlagen
3.1 Beweis der zentralen Aussagen zur Persistenz und Permanenz
4 Transitiver Fall
4.1 Persistenz im transitiven Fall
4.2 Heterokliner Zyklus im transitiven Fall
5 Zyklischer Fall
5.1 Persistenz im Fall I
5.2 Persistenz im Fall II
5.3 Permanenz und Stabilität
6 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht den Wettbewerb dreier Spezies in einer advektiven Umgebung (z. B. einem Fluss) unter Verwendung eines Reaktions-Diffusions-Advektions-Modells. Das primäre Ziel ist es, den Einfluss der Strömungsstärke auf die Koexistenz oder das Aussterben der Spezies mathematisch zu analysieren, wofür ein vereinfachtes zeitliches Differentialgleichungssystem herangezogen wird, um Bedingungen für Persistenz und Permanenz in transitiven sowie zyklischen Anordnungen zu identifizieren.
1 Einleitung
Grundlage zur Beschreibung von drei konkurrierenden Spezies in einer sich bewegenden Umgebung ist ein Modell bestehend aus drei Reaktions-Diffusions-Advektions Gleichungen unter Annahme von Danckwerts Randbedingungen. Ziel ist zu untersuchen inwieweit die advektive Umwelt, wie zum Beispiel ein Fluss, die Zusammensetzung der drei Spezies in dem folgenden Modell beeinflusst. Dabei wird beobachtet inwieweit die Stärke der Umgebungsbewegung wie etwa Strömung den Wettbewerb unter den drei Spezies beeinflusst. Wann gestattet die Advektion Koexistenz und unter welchen Bedingungen kommt es zum Aussterben einer Spezies? Diese Überlegungen sind besonders interessant, da die Umwelt - etwa durch Begradigung von Flüssen - an menschliche Anforderungen angepasst wird und sich dadurch die Strömungsgeschwindigkeit verändert. Wie im Weiteren deutlich wird, kann eine Änderung der Stärke der Advektion einen Einfluss auf den Ausgang der Konkurrenzsituation der drei Spezies haben.
Um dies zu untersuchen, wird zur Vereinfachung des Modells der Advektions-Diffusions Term durch den führenden Eigenwert ersetzt. Dadurch ergibt sich ein nur zeitliches gewöhnliches Differenzialgleichungssystem. Dies findet sich in Kapitel 2 wieder. Die zwei zentralen Aussagen der Arbeit und deren Beweis sind neben den genutzten Grundlagen in Kapitel 3 beschrieben. Unter Annahmen der Anordnung der Spezies anhand deren Wettbewerbsstärke ergeben sich zwei Fälle. In Kapitel 4 wird der transitive Fall, in dem eine Spezies sich gegen die beiden anderen durchsetzt, betrachtet. Kapitel 5 behandelt den Fall, in dem es eine zyklische Anordnung der Spezies gibt.
1 Einleitung: Vorstellung des Modells konkurrierender Spezies in einer advektiven Umgebung und Übersicht über die methodische Vorgehensweise.
2 Modell und dessen Vereinfachung: Einführung des Reaktions-Diffusions-Advektions-Modells und Reduktion durch Eigenwertbetrachtung auf ein zeitliches Differentialgleichungssystem.
2.1 Erläuterung zur Modellvereinfachung: Detaillierte mathematische Begründung für den Ersatz des räumlichen Terms durch den führenden Eigenwert.
3 Vorbereitung und Grundlagen: Definition mathematischer Kernbegriffe und Herleitung zentraler Lemmata zur Analyse von Fixpunkten und Stabilität.
3.1 Beweis der zentralen Aussagen zur Persistenz und Permanenz: Formeller Beweis der Bedingungen für stabiles Verhalten in Drei-Spezies-Systemen.
4 Transitiver Fall: Analyse des Wettbewerbsszenarios, in dem sich eine Spezies dominant gegen die anderen beiden durchsetzt.
4.1 Persistenz im transitiven Fall: Untersuchung der Bedingungen unter denen das System bei transitiver Anordnung persistent bleibt.
4.2 Heterokliner Zyklus im transitiven Fall: Mathematische Herleitung der Bedingungen für das Auftreten heterokliner Zyklen bei transitiver Wettbewerbsstruktur.
5 Zyklischer Fall: Untersuchung des Wettbewerbsszenarios mit zyklischer Dominanz zwischen den Spezies.
5.1 Persistenz im Fall I: Analyse der Persistenzbedingungen für eine spezifische Ausprägung des zyklischen Falls.
5.2 Persistenz im Fall II: Untersuchung der Persistenzbedingungen für eine weitere Ausprägung des zyklischen Wettbewerbs.
5.3 Permanenz und Stabilität: Analyse der asymptotischen Stabilität der inneren Fixpunkte im zyklischen Modell.
6 Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung der erzielten Ergebnisse hinsichtlich des Einflusses der Advektion auf die Koexistenz konkurrierender Spezies.
Reaktions-Diffusions-Advektion, Wettbewerb, Spezies, Danckwerts Randbedingungen, Persistenz, Permanenz, heterokliner Zyklus, Lotka-Volterra Modell, Fixpunkt, Stabilität, Eigenwert, Modellvereinfachung, Koexistenz, transitiver Fall, zyklischer Fall.
Die Arbeit untersucht, wie Strömungen in der Umwelt den Wettbewerb zwischen drei Spezies beeinflussen, unter Verwendung mathematischer Reaktions-Diffusions-Advektions-Modelle.
Die zentralen Themen umfassen die mathematische Stabilitätsanalyse, die Modellreduktion komplexer dynamischer Systeme sowie die Bedingungen für das Überleben oder Aussterben von Spezies im Wettbewerb.
Ziel ist es zu klären, unter welchen Bedingungen Advektion Koexistenz ermöglicht oder zum Aussterben einer Spezies führt, basierend auf der Analyse des führenden Eigenwerts.
Es werden mathematische Methoden aus der Theorie gewöhnlicher und partieller Differentialgleichungen, insbesondere die Analyse von Lotka-Volterra-Systemen und Stabilitätsbetrachtungen von Fixpunkten, angewendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung eines transitiven Wettbewerbsszenarios und eines zyklischen Wettbewerbsszenarios, inklusive der mathematischen Herleitung von Persistenz- und Stabilitätskriterien.
Die Arbeit ist charakterisiert durch Begriffe wie Advektion, Persistenz, heterokliner Zyklus, Lotka-Volterra und Stabilitätsanalyse dynamischer Systeme.
Die Vereinfachung dient dazu, qualitative Einblicke in das Verhalten des Modells zu gewinnen, ohne die hohe mathematische Komplexität einer vollständigen numerischen Lösung des raum-zeitlichen Modells erzwingen zu müssen.
Permanenz bedeutet biologisch, dass bei einer anfänglichen Präsenz aller Spezies in der Umgebung keine der Spezies durch die Dynamik des Wettbewerbs ausstirbt.
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