Bachelorarbeit, 2020
66 Seiten, Note: 1,1
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Definitionen
3.1.1 Präventionsgesetz
3.1.2 Leitfaden Prävention § 20 Abs. 2 SGB V
3.1.2.1 Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten
3.1.2.2 Handlungsfeld Stressmanagement
3.1.3 Primärprävention und Gesundheitsförderung
3.2 Epidemiologie
3.2.1 Gesundheitsproblem Rückenschmerzen
3.2.1.1 Mögliche Ursachen und Risikofaktoren von Rückenschmerzen
3.2.1.2 Probleme und Einschränkungen durch Rückenschmerzen
3.2.2 Gesundheitsproblem depressive Episoden
3.2.2.1 Mögliche Ursachen und Risikofaktoren von depressiven Episoden
3.2.2.2 Probleme und Einschränkungen durch depressive Episoden
3.3 Bedarf
3.3.1 Aktuelle Daten zu Fehlzeiten in der Pflegebranche
3.3.2 Berufsspezifische physische & psychische Belastungsfaktoren
3.4 Aktueller Forschungsstand
3.4.1 Allgemeine Handlungsempfehlungen Bewegung
3.4.2 Allgemeine Handlungsempfehlungen Entspannung
3.4.3 Spezifische Interventionen zur Prävention von Rückenschmerzen
3.4.4 Spezifische Interventionen zur Prävention depressiver Episoden
4 METHODIK
4.1 Zielgruppe
4.2 Übergeordnete Ziele der Konzeption
4.3 Analyse der Rahmenbedingungen
4.4 Dokumentation und Evaluation
4.5 Kostenanalyse und Break-Even-Point
5 ERGEBNISSE
5.1 Konzeptname
5.2 Aufbau der Kursstunden
5.3 Belastungsparameter
5.3.1 Kraftausdauertraining
5.3.2 Ausdauertraining
5.3.3 Beweglichkeitstraining
5.3.4 Koordinationstraining
5.4 Überblick Präventionskurs nach §20 SGB V
5.5 Beschreibung der einzelnen Kursstunden
5.5.1 Beschreibung 1. Kurseinheit
5.5.2 Beschreibung 2. Kurseinheit
5.5.3 Beschreibung 3. Kurseinheit
5.5.4 Beschreibung 4. Kurseinheit
5.5.5 Beschreibung 5. Kurseinheit
5.5.6 Beschreibung 6. Kurseinheit
5.5.7 Beschreibung 7. Kurseinheit
5.5.8 Beschreibung 8. Kurseinheit
5.5.9 Beschreibung 9. Kurseinheit
6 DISKUSSION
6.1 Kritische Beurteilung der Erreichbarkeit der Zielgruppe
6.2 Kritische Beurteilung der Durchführung
6.3 Kritische Beurteilung der gewählten Kursinhalte
7 ZUSAMMENFASSUNG
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein evidenzbasiertes Präventionsprogramm nach § 20 SGB V für Pflegekräfte in stationären Pflegeeinrichtungen zu entwickeln. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch gezielte Maßnahmen der Stressbewältigung und Bewegungsförderung die physische und psychische Gesundheit dieses Personals gestärkt werden kann, um krankheitsbedingte Fehlzeiten nachhaltig zu senken.
3.1.2 Leitfaden Prävention § 20 Abs. 2 SGB V
Die Handlungsfelder und Kriterien für Leistungen der Krankenkasse im Bereich der Primärprävention und Gesundheitsförderung nach den §§ 20, 20a und 20b des Sozialgesetzbuches V werden im Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes (2018, S. 6) vorgelegt. Diese gelten verbindlich für die Leistungserbringung vor Ort und bilden die Grundlage für die Bezuschussung von Maßnahmen, welche zur Vorbeugung von Krankheitsrisiken und zur Stärkung von Ressourcen dienen. Im Leitfaden des GKV-Spitzenverbandes werden verschiedene Zielgruppen, wie beispielsweise Kinder, junge Menschen, Erwerbstätige und arbeitslose Menschen, anhand ihres Lebenslaufes definiert. Für diese Arbeit ist besonders die Gruppe der Personen im erwerbsfähigen Alter (Erwerbstätige) von Bedeutung (GKV-Spitzenverband, S. 15). Die geplante Konzeption bewegt sich in den Handlungsfeldern Bewegungsgewohnheiten und Stressmanagement, diese werden nachgehend näher beleuchtet.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Darstellung der gesundheitlichen Herausforderungen von Pflegekräften in Deutschland und Begründung der Notwendigkeit präventiver Maßnahmen.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Ziele zur Entwicklung eines evidenzbasierten Präventionsprogramms nach § 20 SGB V für die Zielgruppe der Pflegekräfte.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Erläuterung der rechtlichen Grundlagen, epidemiologischen Daten zu Rücken- und Depressionsproblematiken sowie Darstellung des aktuellen Forschungsstandes.
4 METHODIK: Detaillierte Beschreibung der Zielgruppenanalyse, der Konzeptionsziele, der Rahmenbedingungen sowie der Evaluations- und Kostenplanung.
5 ERGEBNISSE: Konkrete Ausarbeitung des Präventionskurses "Pflege DICH fit!" inklusive der Belastungsparameter und der detaillierten Beschreibung der neun Kurseinheiten.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Erreichbarkeit der Zielgruppe, der praktischen Durchführung und der gewählten Kursinhalte im Kontext der betrieblichen Gegebenheiten.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Arbeitsschritte und Ergebnisse zur Implementierung des entwickelten Präventionskonzepts.
Altenpflege, Gesundheitsmanagement, Präventionsgesetz, SGB V, Rückenschmerzen, Stressmanagement, Bewegungsgewohnheiten, Gesundheitsförderung, Präventionskurs, Evaluation, Arbeitsschutz, Ergonomie, Betriebliche Gesundheitsförderung, Burnout-Prävention, Belastungsfaktoren.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Konzeption eines Präventionsprogramms, das speziell auf die Bedürfnisse von Pflegekräften in stationären Einrichtungen zugeschnitten ist, um deren Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern.
Die zentralen Felder sind die Prävention von berufsbedingten körperlichen Beschwerden (insbesondere Rückenschmerzen) sowie die psychische Entlastung durch Stressbewältigung und Entspannungsmethoden.
Das primäre Ziel ist die Erstellung eines zertifizierungsfähigen Kurskonzepts nach § 20 SGB V, das durch die Krankenkassen bezuschusst werden kann und das Fehlzeiten in der Pflege reduzieren soll.
Es wird ein evidenzbasierter Ansatz gewählt, der auf nationalen Versorgungsleitlinien basiert. Zudem werden Evaluationsmethoden wie der McGill-Test und der Freiburger Fragebogen integriert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Bedarfsanalyse, die methodische Konzeption des Programms und die detaillierte Ausarbeitung von neun Kurseinheiten.
Wichtige Begriffe sind Altenpflege, Präventionsgesetz, Rückengesundheit, Stressmanagement, Gesundheitsförderung, Evaluation und Break-Even-Analyse.
Aufgrund der überdurchschnittlich hohen körperlichen und psychischen Belastungen sowie der Schichtdienst-Problematik in der stationären Pflege besteht hier ein besonderer gesundheitspolitischer Handlungsbedarf.
Die Wirksamkeit wird durch ein Evaluationskonzept überprüft, welches den Stresslevel (Perceived Stress Scale) sowie die körperliche Fitness (McGill-Test) vor und nach dem Kursverlauf misst.
Da das Programm nach § 20 SGB V konzipiert ist, zielt es auf eine Zertifizierung ab, die eine finanzielle Unterstützung durch die GKV-Spitzenverbände ermöglicht und somit die Hürden für die Teilnahme senkt.
Diskutiert werden insbesondere die Problematik der Teilnehmererreichbarkeit (insbesondere bei männlichem Personal) sowie die notwendige Abstimmung der Kurszeiten mit dem Schichtdienst der Pflegekräfte.
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