Bachelorarbeit, 2017
66 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Forschungsfrage und Hypothese
1.2 Vorgehensweise
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Einführung in die Thematik
2.1 Begriffsdefinition „autonomes Fahren“
2.2 Automatisierungsgrade
2.3 Der Übergang zum autonomen Fahren
2.4 Autonomes Fahren heute
2.4.1 Mit welcher Stufe sind Autos serienmäßig auf den Straßen unterwegs?
2.4.2 Marktsituation aktuell
2.5 Technik autonomer Fahrzeuge
2.5.1 Sensoren
2.5.1.1 Mono- oder Stereokamera
2.5.1.2 LIDAR (Light Detection and Ranging)
2.1.5.3 Radar
2.1.5.4 Ultraschallsensoren
2.1.5.5 Infrarot-Kamera
3. Potenziale
3.1 Mobilität
3.1.1 Definition des Begriffs
3.1.2 Mobilitätswandel und die Veränderung der Besitzkultur
3.1.3 Mobilitätskonzepte
3.1.3.1 Carsharing
3.1.3.1.1 Arten von Carsharing
3.1.3.1.2 Erweiterung der Carsharing-Modelle durch autonome Systeme
3.1.3.2 Hybridisierung des öffentlichen Verkehrs
3.2 Sicherheit
3.2.1 Erkenntnisse aus der Unfallforschung
3.2.2 Das Prognosemodell zur Unfallvermeidung
3.3 Effizienz
3.3.1 Verkehrseffizienz
3.3.2 Effizienz der Infrastruktur
3.4 Wertschöpfungs- und Beschäftigungspotenziale
4. Hürden
4.1 Technische Hürden
4.1.1 Zuverlässigkeit der autonomen Technik
4.1.2 Dilemma-Situationen
4.1.3 Datenschutz und IT-Sicherheit
4.2 Rechtliche Hürden
4.2.1 Zulassung
4.2.2 Haftung
4.3 Gesellschaftliche Hürden
4.3.1 Akzeptanz (Marktakzeptanz)
4.3.2 Ethische Verantwortung
5. Diskussion und Ausblick
5.1 Beantwortung der Forschungsfrage mithilfe der bisherigen Erkenntnisse
5.2 Überprüfen der Forschungshypothese mit den bisherigen Erkenntnissen
5.3 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Hürden des autonomen Fahrens, um die zentrale Forschungsfrage zu beantworten, ob diese Technologie im öffentlichen Straßenverkehr in absehbarer Zeit – definiert als die nächsten 10 Jahre – realisierbar ist. Dabei wird analysiert, inwiefern der gesellschaftliche Nutzen dieser Technik den Prozess zur Überwindung bestehender Hindernisse beschleunigen kann.
Funktionale Fehler
Funktionale Fehler oder auch Konstruktionsfehler genannt, sind nicht gewollte Systemfehler, die bereits bei der Konstruktion von autonomen Systemen entstehen. Ein solcher Fehler kann dazu führen, dass das System die aus der Sensorik richtig interpretierte Information die von den Entwicklern programmierte Handlung nicht korrekt durchführt. Funktionale Fehler stellen ein Restrisiko für die Gesellschaft dar, die trotz den Anstrengungen der Programmierer nie vermieden werden können (Johanning & Mildner, 2015).
Designschwächen
Eine von den Sensoren unscharf erfasste Fahrzeugumgebung kann zur Fehlinterpretation der Situation führen. So kann beispielsweise eine durch den Wind gefegte Zeitung als eine über die Straße laufende Person interpretiert werden. Designschwächen stellen ein Restrisiko für die Gesellschaft dar und können durch kontinuierliche Verbesserung der Sensortechnik reduziert werden. Zudem kann bei der Senkung der Fehlinterpretation die komplementäre Funktionserweiterung, wie die intelligente Interaktion der verschiedenen Sensorkomponenten mitwirken. Derartige Fehler werden trotz der ansteigenden Zuverlässigkeit der autonomen Systeme nie vollkommen eliminiert sein (Johanning & Mildner, 2015).
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz des autonomen Fahrens dar, definiert die Forschungsfrage sowie die zugrunde liegende Hypothese und beschreibt den methodischen Aufbau der Arbeit.
2. Einführung in die Thematik: Hier werden grundlegende Begriffe definiert, Automatisierungsgrade erläutert, Übergangsszenarien aufgezeigt und der aktuelle Stand der Technik sowie die Marktsituation betrachtet.
3. Potenziale: Dieses Kapitel analysiert die Vorteile des autonomen Fahrens in den Bereichen Mobilität, Sicherheit, Effizienz sowie wirtschaftliche Wertschöpfungs- und Beschäftigungspotenziale.
4. Hürden: Hier werden technische, rechtliche und gesellschaftliche Herausforderungen detailliert untersucht und hinsichtlich ihrer zeitlichen Überwindbarkeit (Evaluierbarkeit) bewertet.
5. Diskussion und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfrage, überprüft die Hypothese und wagt eine Prognose zur zukünftigen Entwicklung.
Autonomes Fahren, Automatisierungsgrade, Mobilitätswandel, Carsharing, Sensortechnik, Verkehrssicherheit, Unfallvermeidung, Wertschöpfung, Beschäftigungspotenziale, Technische Hürden, Rechtliche Hürden, Akzeptanz, Ethische Verantwortung, Dilemma-Situationen, Datenschutz
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Potenziale und der noch existierenden Hürden des autonomen Fahrens, um die Realisierbarkeit dieser Technologie im öffentlichen Straßenverkehr in den kommenden 10 Jahren zu bewerten.
Die zentralen Felder umfassen die technischen Grundlagen (Sensoren, Automatisierungsgrade), die Vorteile (Sicherheit, Mobilität, Effizienz) sowie die kritische Betrachtung der technischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Barrieren.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Ist es trotz der aktuell bestehenden Hürden möglich, das autonome Fahren im öffentlichen Straßenverkehr in absehbarer Zeit zu realisieren?“
Der Autor stützt sich auf eine umfassende Literaturrecherche, bestehend aus wissenschaftlichen Fachbüchern, aktuellen Studien und wissenschaftlichen Artikeln, um die Potenziale und Hürden fundiert zu untersuchen und zu beurteilen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Einführung in die Thematik, die Vorstellung der Potenziale des autonomen Fahrens und die detaillierte Analyse der Hürden, wobei jede Hürde subjektiv hinsichtlich ihrer Überwindbarkeit bewertet wird.
Wichtige Schlagworte sind Autonomes Fahren, Automatisierungsgrade, Mobilitätswandel, Verkehrssicherheit, Dilemma-Situationen, Rechtliche Rahmenbedingungen und Marktakzeptanz.
Der Unterschied wird primär über die Notwendigkeit eines menschlichen Fahrers zur Überwachung definiert: Beim automatisierten Fahren ist eine Überwachung durch den Menschen erforderlich, beim autonomen Fahren entfällt diese Aufgabe komplett, da das System die Fahraufgabe vollständig übernimmt.
Dilemma-Situationen sind kritische Verkehrsszenarien, in denen ein Personenschaden unvermeidbar ist. Sie stellen eine hohe ethische und technische Hürde dar, da Algorithmen hier Entscheidungskriterien benötigen, die vorab programmiert werden müssen.
Datenschutz ist eine Hürde der Stufe 1, da durch die Vernetzung der Fahrzeuge eine große Menge personenbezogener Daten entsteht. Der Schutz vor Missbrauch durch Dritte und die IT-Sicherheit gegen Hacker-Angriffe sind dabei essenzielle Voraussetzungen für die Akzeptanz.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

