Bachelorarbeit, 2019
54 Seiten
1. Einleitung und Problemstellung
1.1 Abgrenzung und Ziele der Arbeit
1.2 Vorgehensweise
2. Grundlagen der grünen Logistik
2.1 Definition und Ursprung der Logistik
2.2 Abgrenzung zur grünen Logistik
2.3 Definition und Ursprung der Nachhaltigkeit
2.3.1 3-Säulen-Modelll der Nachhaltigkeit
2.3.2 Nachhaltigkeit im Unternehmen
3.0 Elektromobilität in der Logistik
3.1 Historischer Rückblick und aktueller Entwicklungsstand in Deutschland
3.2 Rahmenbedingungen für eine umweltfreundliche und effiziente Nutzung in der Logistik
3.2.1 Energiequellen und Ressourcen
3.2.2 Stromerzeugung in Deutschland
3.2.3 Batterietechnologie
3.2.4 Ladeinfrastruktur
3.3 Der E-LKW in der Logistik
3.3.1 Vorteile
3.3.2 Nachteile
4.0 Der CO2-Fußabdruck in der Logistik
4.1 Einführung und Definition
4.2 Arten des CO2-Fußabdrucks
4.2.1 CO2-Fußabdruck eines Unternehmens (CCF)
4.2.2 CO2-Fußabdruck eines Produkts (PF)
4.2.3 C02 Fußabdruck einer Transportleistung (TCF)
4.3 Der CO2-Fußabdruck unterschiedlicher Transportmittel
4.4 Maßnahmen zur Reduzierung des CO₂ Fußabdruck
4.5 Standardisierung des CO2-Fußabdrucks
4.6 Fallbespiel zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks
4.6.1 CO2-Fußabdruck E-LKW
4.6.2 CO2-Fußabdruck Diesel LKW
5.0 Ergebnisanalyse
5.1 Stärken/Schwächen CO2-Fußabdruck
5.2 Wirtschaftliche Betrachtung aus Sicht der Unternehmen
6.0 Zusammenfassung
7.0 Ausblick
Die Arbeit untersucht, inwiefern der CO2-Fußabdruck als Indikator geeignet ist, um die Wettbewerbsfähigkeit von Elektro-Lastkraftwagen gegenüber konventionellen Diesel-LKW in der Logistikbranche zu bewerten und wie Unternehmen durch den Umstieg auf Elektromobilität Effizienz sowie ökologische Nachhaltigkeit steigern können.
3.3.1 Vorteile
Die Vorteile für die Elektromobilität sind neben dem Umweltschutz und der Reduktion der CO2 Emissionen gerade für die zukünftige Logistikbranche von bedeutender Rolle. Bereits jetzt sind im Kurzstreckenbetrieb elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge im Einsatz, die durch geringe Betriebs- und Unterhaltungskosten überzeugen58. Neben der Tatsache, dass keine direkten Emissionen während des Betriebs ausgestoßen werden, wird ebenso die Lärmbelästigung im Vergleich zu einem mit Diesel betriebenen Nutzfahrzeug deutlich reduziert.
Durch die geringere Komplexität des Elektromotors bzw. Fahrzeuges sind diese weniger wartungsintensiv. So besitzen diese keinen Tank, kein Auspuffsystem, kein Katalysator etc. Dies sorgt dafür, dass die Betriebskosten geringer ausfallen und aus wirtschaftlicher Sicht einen klaren Vorteil darstellt. Die derzeit möglichen Reichweiten von ca. 200 km sind für Logistikunternehmer, die z.B. innerstädtisch agieren kein Nachteil. Zudem könnte das Fahrzeug während seiner Standzeit und auch beim Be und Entladen wieder aufgeladen werden.
Ein höherer Drehmoment sorgt im Vergleich zu einem konventionell angetriebenen Fahrzeug, dass auch bei kurzen Strecken schnelle Beschleunigungswerte erreicht werden können. Die sogenannte „Rekuperation“ bedeutet, dass das Fahrzeug beim Bremsvorgang Energie zurückgewinnt, um den Akkumulator aufzuladen. Ebenso werden diese dadurch weniger beansprucht und haben dadurch eine längere Lebensdauer. Auch Steuervorteile und zukünftige Förderungen durch den Staat sind für die Unternehmen interessante Kaufanreize. In Anbetracht des Klimawandels muss der Ausbau regenerativer Energiequellen weiter vorangetrieben werden. So würde der CO2- Fußabdruck weiter sinken können. Für die Unternehmen selbst könnte eine Einführung bzw. die Umstellung auf Elektromobilität durchaus zu einem Imagegewinn bei den Kunden führen.59
1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Dringlichkeit des Klimaschutzes in der Logistik ein und formuliert die Forschungsfrage zur Wettbewerbsfähigkeit von E-LKW.
2. Grundlagen der grünen Logistik: Hier werden zentrale Begriffe der Logistik, der Nachhaltigkeit und die Abgrenzung zur grünen Logistik sowie deren Bedeutung für Unternehmen erläutert.
3.0 Elektromobilität in der Logistik: Dieses Kapitel behandelt die Historie, die technologischen Rahmenbedingungen wie Batterietechnologie und Ladeinfrastruktur sowie die Vor- und Nachteile von Elektro-LKW.
4.0 Der CO2-Fußabdruck in der Logistik: Es werden Definitionen, Arten (CCF, PCF, TCF) und Standards für CO2-Bilanzen vorgestellt sowie ein praxisnahes Berechnungsbeispiel zwischen E-LKW und Diesel-LKW durchgeführt.
5.0 Ergebnisanalyse: Dieses Kapitel bewertet die Stärken und Schwächen des CO2-Fußabdrucks als Indikator und analysiert die Wirtschaftlichkeit der Elektromobilität aus Unternehmenssicht.
6.0 Zusammenfassung: Die Ergebnisse der Arbeit werden reflektiert und die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der Nachhaltigkeit und Effizienz der E-Mobilität beantwortet.
7.0 Ausblick: Der abschließende Teil skizziert zukünftige Entwicklungen im Bereich der E-Mobilität, notwendige Infrastrukturverbesserungen und die Rolle des CO2-Fußabdrucks als Instrument für künftige Geschäftsstrategien.
Grüne Logistik, Elektromobilität, E-LKW, CO2-Fußabdruck, Nachhaltigkeit, Treibhausgasemissionen, Logistikbranche, Batterietechnologie, Ladeinfrastruktur, Klimaschutz, Transportleistung, Effizienz, Wirtschaftlichkeit, Corporate Carbon Footprint, Energieversorgung
Die Arbeit befasst sich mit der Nachhaltigkeit in der Logistikbranche unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität und der Rolle des CO2-Fußabdrucks.
Die zentralen Themen umfassen die Definition grüner Logistik, technologische Aspekte von Elektrofahrzeugen sowie die Bilanzierung von Emissionen.
Das Ziel ist es, mithilfe des CO2-Fußabdrucks zu prüfen, ob der Elektro-LKW eine konkurrenzfähige und nachhaltige Alternative zum Diesel-LKW darstellt.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Thematik sowie eine praxisnahe Fallstudie zur Berechnung von CO2-Emissionen auf einer spezifischen Route.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Logistik, die Analyse der Elektromobilität, die detaillierte Beschreibung des CO2-Fußabdrucks sowie eine konkrete Beispielrechnung.
Schlüsselwörter sind unter anderem E-LKW, Grüne Logistik, CO2-Bilanzierung, Batterietechnologie und Nachhaltigkeit.
Die Berechnung zeigt, dass der E-LKW trotz der Herstellungsbelastung der Akkumulatoren einen geringeren CO2-Fußabdruck aufweist als der Diesel-LKW.
Eine einheitliche Standardisierung ist notwendig, um die Vergleichbarkeit von Transportleistungen zwischen verschiedenen Unternehmen objektiv zu gewährleisten.
Staatliche Förderungen, Steuervorteile und eine schnellere Bereitstellung der Ladeinfrastruktur sind laut Arbeit entscheidende Faktoren für den Erfolg der Elektromobilität.
Neben den Anschaffungskosten sind vor allem die noch begrenzte Reichweite und die derzeit lückenhafte Ladeinfrastruktur die Haupthindernisse.
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