Bachelorarbeit, 2020
91 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Wandel der Arbeitswelt
3 Theoretische Auseinandersetzung
3.1 Definitionen
3.1.1 Mitarbeitermotivation
3.1.2 Arbeitsklima
3.1.3 Arbeitszufriedenheit
3.1.4 Psychosoziale Gesundheit
3.2 Forschungsstand
3.3 Hypothesen
4 Voraussetzung für Hunde am Arbeitsplatz
4.1 Rechtliche Rahmenbedingungen
4.2 Eignung des Arbeitsplatzes
4.3 Eignung des Hundes
5 Methodik – eine empirische Studie zur Auswirkung von Hunden am Arbeitsplatz
5.1 Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes
5.2 Beschreibung und Begründung der Methodenwahl
5.3 Beschreibung des Erhebungsinstrumentes
5.4 Beschreibung des Analyse- und Auswertungsverfahrens
5.5 Studienteilnehmende
5.6 Fragebogen
5.7 Vorgehensweise
6 Ergebnisse
6.1 Darstellung der Ergebnisse
6.2 Auswertung der Ergebnisse
7 Diskussion
7.1 Fazit
7.2 Reflexion
7.3 Ausblick
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Hunden am Arbeitsplatz auf die psychosoziale Gesundheit von Erwerbstätigen in Unternehmen. Ziel ist es, diese theoretische Grundlage für den deutschsprachigen Raum zu untermauern und anhand einer empirischen Studie zu belegen.
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
Der deutsch-US-amerikanische Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe Erich Fromm stellte einst fest, dass „zwanghaftes Arbeiten allein die Menschen ebenso verrückt machen würde wie absolutes Nichtstun. Erst durch die Kombination beider Komponenten wird das Leben erträglich”. Wie die Balance insbesondere vor dem Hintergrund aktueller, eng miteinander verknüpfter gesellschaftlicher, wirtschaftlicher sowie technologischer Trends gelingt, beschäftigt etliche Forscher aus der Wissenschaft sowie Entscheidungsträger aus der Praxis unterschiedlichster Disziplinen.
Soziologen und Organisationstheoretiker haben festgestellt, dass der gegenwärtige Wandel der Arbeitswelt von der industriellen zur postindustriellen Gesellschaft ähnlich gravierend ist, wie der Übergangsprozess vom Agrar- zum Industriezeitalter. Zentral in der Auseinandersetzung mit diesem revolutionierenden Wandel ist die gesellschaftliche Diskontinuität. Das Scheitern von Institutionen, Zusammenbrüche jahrzehntelang stabiler Firmen, Dauerarbeitslosigkeit seit dem Ende des Ost-West-Konfliktes, Wandel von Familienstrukturen inkl. starker Familienzerrüttungen sowie der Zerfall vieler Gemeindestrukturen sind nur einige Beispiele, die Gesellschaften vor dem Hintergrund der Globalisierung zu einer Neuorientierung bzw. Neustrukturierung bestehender Verhältnisse mit neuen Spielregeln zwingt. Die Organisation des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts scheint überholt zu sein (Weinert, 2004, S. 6).
Die herausfordernden Auswirkungen auf Berufstätige wurden in vielen Studien wiederholt bestätigt. Jene Auswirkungen umschließen Probleme auf den unterschiedlichsten Ebenen, wie beispielsweise Unbehagen bzw. Unvermögen im Umgang mit neuen Technologien, virtueller Organisation, Temporalität oder der Komplexität von Sachverhalten, was wiederum Gefühle der Destabilisierung, überfordernde Stressreaktionen und Burn-out, basierend auf raschen Veränderungen im Zusammenhang mit der Arbeitsrolle, hervorruft (ebd., S. 7). Um jenen negativen Einflüssen auf die physische, vor allem aber auf die psychosoziale Gesundheit der Mitarbeitenden entgegenzuwirken und das Überleben von Organisationen bzw. Unternehmen zu sichern, müssen Arbeits- und Führungsstrukturen und -prozesse angepasst werden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein und definiert das Ziel der Forschungsarbeit.
2 Wandel der Arbeitswelt: Hier wird der Transformationsprozess der modernen Arbeitswelt in Richtung einer postindustriellen Gesellschaft sowie dessen Auswirkungen auf Arbeitnehmende thematisiert.
3 Theoretische Auseinandersetzung: In diesem Kapitel werden zentrale Begriffe wie Mitarbeitermotivation, Arbeitsklima und psychosoziale Gesundheit definiert und der aktuelle Forschungsstand dargelegt.
4 Voraussetzung für Hunde am Arbeitsplatz: Das Kapitel behandelt rechtliche Rahmenbedingungen sowie Kriterien für die Eignung von Arbeitsplatz und Hund.
5 Methodik – eine empirische Studie zur Auswirkung von Hunden am Arbeitsplatz: Hier wird das Untersuchungsdesign, die Wahl des Erhebungsinstruments und die Vorgehensweise der empirischen Datenerhebung erläutert.
6 Ergebnisse: In diesem Teil werden die Daten aus der Umfrage deskriptiv dargestellt und statistisch ausgewertet.
7 Diskussion: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert die methodischen Grenzen und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsansätze.
Arbeitsklima, Arbeitszufriedenheit, Erwerbstätige, Hund am Arbeitsplatz, psychosoziale Gesundheit, Mitarbeitermotivation, Umfrageforschung, Unternehmen, Wandel der Arbeitswelt, Bürohund, Stressreduktion, Stresslevel, Generation Y, betriebliche Gesundheitspolitik.
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Integration von Hunden im Büroalltag und deren messbarem Einfluss auf das Wohlbefinden der Arbeitnehmer.
Die Themenfelder umfassen die Auswirkungen auf Mitarbeitermotivation, das Betriebsklima, die psychische Gesundheit und die stressreduzierende Wirkung von Hunden am Arbeitsplatz.
Die Forschungsfrage lautet: „Welchen Einfluss haben Hunde am Arbeitsplatz auf die psychosoziale Gesundheit von Erwerbstätigen in Unternehmen?”
Die Autorin nutzte eine quantitative empirische Untersuchung in Form eines standardisierten Fragebogens, der an 121 Erwerbstätige in Deutschland ausgegeben wurde.
Der Hauptteil deckt den Wandel der Arbeitswelt, die theoretischen Grundlagen relevanter Begriffe, rechtliche Rahmenbedingungen und die detaillierte Darstellung der empirischen Ergebnisse ab.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Bürohund, psychosoziale Gesundheit, Arbeitsklima, Mitarbeitermotivation und Arbeitszufriedenheit definieren.
Der Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft bringt neue Anforderungen an Arbeitnehmer mit sich; kreative Präventionsmaßnahmen wie Bürohunde sollen helfen, Stress und existenzielle Unsicherheiten zu kompensieren.
Die Arbeit verdeutlicht, dass es keinen Rechtsanspruch auf die Mitnahme des Hundes gibt, da der Arbeitgeber durch das Direktionsrecht den Arbeitsplatz bestimmt – eine vorherige Zustimmung des Arbeitgebers ist daher zwingend erforderlich.
Die Studie konnte bestätigen, dass Hunde am Arbeitsplatz einen signifikant positiven Einfluss auf die Mitarbeitermotivation, das Stresslevel und das allgemeine Arbeitsklima haben.
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