Bachelorarbeit, 2021
57 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau und Methodik
2. Rechtliche Grundlagen
2.1 WpHG – Das Wertpapierhandelsgesetz und die wichtigsten Grundlagen
2.2 MiFID - Markets in Financial Instruments Directive
3. Geldanlage in Kapitalmarktprodukte
3.1 Grundlagen der Geldanlage
3.2 Aktien als Assetklasse und deren Charakteristika
3.3 Anleihen als Assetklasse und deren Charakteristika
3.4 Fonds als Assetklasse und deren Charakteristika
3.4.1 Die Untergruppe der Investmentfonds
3.4.2 Die Untergruppe der Exchange Traded Funds
4. Analyse der konventionellen Geldanlageberatung
4.1 Definition einer konventionellen Anlageberatung
4.2 Ablauf einer Geldanlageberatung
4.3 Abgrenzung zur Anlagevermittlung und Vermögensverwaltung
4.4 Marktsituation der Vermögensverwalter
5. Analyse der digitalen Finanzanlage durch RoboAdvisor
5.1 Robo-Advisor als Teil der FinTech-Branche
5.2 Grundlagen und Charakteristika
5.3 Marktsituation in Deutschland
5.4 Anbietervergleich am deutschen Markt
5.4.1 Anbieterbetrachtung von Quirion
5.4.2 Anbieterbetrachtung von Scalable Capital
5.4.3 Anbieterbetrachtung von Growney
5.4.4 Anbieterbetrachtung von Easyfolio
5.4.5 Zusammenfassende Erkenntnisse
5.5 Kundennachteile von RoboAdvisor
5.6 Kundenvorteile von RoboAdvisor
6. Chancen und Risiken für Banken in Bezug auf RoboAdvisors
6.1 Darstellung des Status quo
6.2 RoboAdvisors als Konkurrenz zur konventionellen Geldanlageberatung
6.3 Chance für Banken durch Zusammenarbeit mit RoboAdvisors
6.4 Zusammenarbeit zwischen RoboAdvisor und Bank
7. Zusammenfassung und Zukunftsgedanken
Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Potenzial von Robo-Advisors im Vergleich zur klassischen Geldanlageberatung zu untersuchen, Chancen und Risiken für Banken zu identifizieren und die Frage zu klären, wie eine sinnvolle Integration dieser digitalen Form des Vermögensmanagements in das traditionelle Bankgeschäft gelingen kann.
3.1 Grundlagen der Geldanlage
Grundlegend dienen Geldanlagen zur Wertsteigerung und zum Werterhalt des Vermögens. Das Geld soll wertbeständig angelegt werden, also zum Schutz gegen die Inflation. Unter dieser versteht man die Geldentwertung, welche durch den stärkeren Anwuchs der Geldmenge als den des Geldbedarfs entsteht. Es kann die Situation eintreten, dass die Inflation höher als die Rendite der Geldanlage ist. So ist es möglich, dass der Anleger effektiv keinen Gewinn durch seine Geldanlage erwirtschaftet. Bei der Wahl der passenden Anlage muss sich der Anleger um die grundlegende Ausgestaltung seiner Anlageform Gedanken machen, welchen Aspekt der Geldanlage er für sich als besonders wichtig erachtet. Dabei steht das sogenannte magische Dreieck der Vermögensanlage für die Ausgewogenheit der entsprechenden Anlageformen. Das magische Dreieck der Vermögensanlage unterteilt sich in die Aspekte der Rentabilität, der Sicherheit und der Liquidität.
Dabei ist es nicht möglich alle drei dieser Ausprägungen gleichzeitig zu erreichen.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den durch Digitalisierung und FinTechs erzeugten Druck auf klassische Bankgeschäfte und leitet die Forschungsfrage nach den Chancen und Risiken von Robo-Advisors für den Bankenmarkt ab.
2. Rechtliche Grundlagen: In diesem Kapitel werden die regulatorischen Rahmenbedingungen wie das WpHG und die MiFID-Richtlinien erläutert, die für eine anlegergerechte und dokumentierte Anlageberatung essenziell sind.
3. Geldanlage in Kapitalmarktprodukte: Es werden die Grundlagen der Geldanlage sowie verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Fonds unter Berücksichtigung von Rentabilität, Risiko und Liquidität dargestellt.
4. Analyse der konventionellen Geldanlageberatung: Dieses Kapitel definiert den Ablauf und die Standards der klassischen Anlageberatung sowie die Abgrenzung zur Anlagevermittlung und Vermögensverwaltung.
5. Analyse der digitalen Finanzanlage durch RoboAdvisor: Das Kapitel bietet einen tiefen Einblick in das Geschäftsmodell der Robo-Advisors, vergleicht deutsche Anbieter und beleuchtet die Vor- und Nachteile für Kunden.
6. Chancen und Risiken für Banken in Bezug auf RoboAdvisors: Hier wird analysiert, wie Banken auf die digitale Konkurrenz reagieren können und welche Potenziale in einer hybriden Zusammenarbeit zwischen Banken und Robo-Advisors liegen.
7. Zusammenfassung und Zukunftsgedanken: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit für die Bankenbranche, die Digitalisierung aktiv voranzutreiben.
Robo-Advisor, FinTech, Geldanlageberatung, Vermögensverwaltung, Digitalisierung, Bankenbranche, ETF, Wertpapierhandelsgesetz, MiFID, Anlegerschutz, Portfolio-Management, Finanztechnologie, Anlagestrategie, Kostenstruktur, Marktpotenzial.
Die Arbeit analysiert den Wettbewerb und mögliche Synergien zwischen traditionellen Bankberatungen und digitalen Finanzanlagen durch Robo-Advisors.
Die Arbeit deckt rechtliche Grundlagen, Kapitalmarktinstrumente, den Vergleich von Beratungsprozessen sowie die Marktsituation und Performance von Robo-Advisors in Deutschland ab.
Das Ziel ist es, Chancen und Risiken von Robo-Advisors für die Bankenbranche aufzuzeigen und zu prüfen, ob die digitale Beratung die klassische Beratung ersetzt oder ergänzt.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer empirisch gestützten Untersuchung der Marktsituation und der Performance von vier ausgewählten Anbietern mittels Datenvergleich.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der konventionellen Beratung, die Funktionsweise von Robo-Advisors, einen Anbietervergleich sowie die Bewertung von Chancen und Risiken für Banken.
Wichtige Begriffe sind Robo-Advisor, FinTech, Vermögensverwaltung, Digitalisierung, Anlegergerechte Beratung, WpHG und hybride Anlagemodelle.
Die Arbeit differenziert zwischen Finanzanlagevermittlern und Finanzportfolioverwaltern, wobei letztere eine weitergehende BaFin-Erlaubnis benötigen und eine aktive Portfolioverwaltung durch Algorithmen ausführen.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass ein "hybrider" Ansatz, der digitale Effizienz mit persönlicher Beratung verknüpft, das zukunftsfähigste Modell für Banken darstellt.
Die Untersuchung zeigt, dass die Performance der Anbieter stark variiert; drei der vier betrachteten Anbieter lagen in der Performance eng beieinander, während einer eine deutliche negative Entwicklung aufwies.
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