Bachelorarbeit, 2020
66 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Relevanz der Arbeit
1.2 Rahmensetzung Mittelstand
1.3 Vorgehensweise
1.4 Empirische Daten & Grundlagen der Befragung
2 Theoretische Grundlagen der künstlichen Intelligenz
2.1 Künstliche Intelligenz : Definition
2.2 Einsatzgebiete für KI in E-Commerce
2.3 Einführung in die Lernfähigkeit von künstlicher Intelligenz
2.4 Maschinen Lernen
2.4.1.1 Bestärkendes Lernen
2.4.1.2 Überwachtes Lernen
2.4.1.3 Unbewachtes Lernen
2.4.1.4 Grundkonzept des K-Means Algorithmus
2.5 Neuronale Netzwerke
2.6 Praxisbeispiel : Mustererkennung durch KI
2.7 Deep Learning
2.8 Nutzung von Deep Learning im Praxisbeispiel
2.9 Internet of Things
3 E-COMMERCE
3.1 Entwicklung einer Informationsgesellschaft
3.2 Definition E-Business
3.3 Grundlagen des E-Business
3.4 Definition E-Commerce
3.5 Abgrenzung E-Commerce und E-Business
3.6 Definition (Digital) Customer Jouney
3.7 Interaktionsmuster und Leistungsaustausch
3.8 Banner Marketing
3.9 E-Payment im E-Commerce
4 Auswertung der empirischen Erhebung
4.1 Auswertung der quantitativen Anaylse
4.2 Auswertung der qualitativen Erhebung
5 Modellgrundlagen für eine strategische Positionierung
5.1 Modellgrundlagen für eine strategische Auslegung eines Mittelständlers
5.2 Strategische Position nach Porter
5.3 Porter’s 5 Forces
5.3.1 Die Kaufkraft der Konsumenten/ Kunden
5.3.2 Die Bedrohung des Absatzes durch Substitute
5.3.3 Kraft der Lieferanten
5.3.4 Potentielle neue Wettbewerber die in den Markt eintretten
5.3.5 Porter’s 5 Forces & die strategische Misere „stuck in the middle“
5.4 SWOT-Analyse
5.5 Von der Red Ocean Competition zum Blue Ocean Canvas
5.5.1 Red Ocean Competition
5.5.1.1 ‚Ich –Auch‘
5.5.1.2 ‚Ich-Besser‘
5.5.2 Blue Ocean Canvas
6 Handlungsempfehlung & Alleinstellung durch Blue Ocean
7 Fazit
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Herausforderungen beim Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in mittelständischen E-Commerce-Unternehmen, um strategische Nachhaltigkeit und Wettbewerbsvorteile zu generieren.
2.4 Maschinen Lernen
In der Computerwissenschaft wird im Rahmen der künstlichen Intelligenz der Begriff des Lernens in verschiedene Ebenen gefasst. Die Ebene des Maschinen Lernens umfasst eine Art des Lernens, bei der eine Maschine durch den Input eines von außerhalb des geschlossenen Systems. Der Impuls, welcher außerhalb meist durch Menschenhand kommt wird durch die Maschine bzw. den Algorithmus oder das Programm verarbeitet und hierdurch beginnt der Lernprozess.
In der oben aufgeführten Abbildung werden die diversen Unterkategorien des Bereiches „machine-learning“ oder auch Maschinen Lernen dargestellt. Hierbei essentiell, die Einsatzgebiete der drei verschiedenen Hauptkategorien: supervised learning; unsupervised learning & reinforced learning zu unterstreichen. Am äußeren Rand der schichtartigen Darstellung sind die Einsatzgebiete der jeweiligen Unterform von Maschinen Lernen aufgeführt.
Die im Rahmen dieser Arbeit relevanten Einsatzgebiete belaufen sich insbesondere auf den Einsatz im „Targeted Marketing“, zielgerichteter Platzierung von Werbung. Auch wenn die Einsatzgebiete der Unterkategorien von ML sich nicht überschneiden, so sind diese jedoch auch in gewisser Weise abhängig von einander. Je erfolgreicher einer der Teilbereiche ist, desto mehr Gewinne können realisiert werden, was wiederum zu steigendem Investitionspotential führt.
1 Einleitung: Definiert die Relevanz der Arbeit sowie die Rahmenbedingungen für den Mittelstand und erläutert die methodische Vorgehensweise.
2 Theoretische Grundlagen der künstlichen Intelligenz: Vermittelt technisches Grundwissen zu KI, maschinellem Lernen (Supervised, Unsupervised, Reinforcement Learning), neuronalen Netzwerken und dem Internet of Things.
3 E-COMMERCE: Behandelt die Definition und Entwicklung des E-Business und E-Commerce, inklusive der Customer Journey und relevanter Marketinginstrumente.
4 Auswertung der empirischen Erhebung: Analysiert die Ergebnisse einer quantitativen Befragung von Studenten sowie eines Experteninterviews hinsichtlich KI-Anwendungen und Kundenakzeptanz.
5 Modellgrundlagen für eine strategische Positionierung: Wendet strategische Instrumente wie Porter’s Five Forces, die SWOT-Analyse und das Blue Ocean Modell auf den Mittelstand im E-Commerce an.
6 Handlungsempfehlung & Alleinstellung durch Blue Ocean: Bietet Empfehlungen zur strategischen Differenzierung und Nutzung von KI zur Erreichung von Alleinstellungsmerkmalen.
7 Fazit: Fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Vertrauen und Innovation für langfristigen Erfolg im Online-Handel.
Künstliche Intelligenz, E-Commerce, Mittelstand, Maschinelles Lernen, Customer Journey, Strategisches Management, Porter's Five Forces, Blue Ocean Strategy, Online-Handel, Kundenzufriedenheit, Prozessoptimierung, Digitale Transformation, Algorithmen, Targeted Marketing, Wettbewerbsvorteil
Die Arbeit analysiert die strategischen Möglichkeiten und Herausforderungen, die der Einsatz von künstlicher Intelligenz für mittelständische E-Commerce-Unternehmen bietet.
Die zentralen Felder umfassen die technischen Grundlagen der KI, die Analyse der Customer Journey, empirische Erhebungen zum Kaufverhalten sowie die Anwendung strategischer Managementmodelle.
Ziel ist es, ein strategisches Fazit für mittelständische Anwender zu formulieren, um durch den Einsatz von KI die Produktivität zu steigern und Wettbewerbsvorteile zu erzielen.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus einer Literaturanalyse, einer quantitativen Online-Umfrage unter Studenten und einem qualitativen Experteninterview mit einem Fachinformatiker.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in KI-Technologien, die Einordnung des E-Commerce-Umfelds, die Auswertung empirischer Daten sowie die Ableitung strategischer Handlungsempfehlungen.
Wichtige Begriffe sind insbesondere KI, E-Commerce, Mittelstand, Customer Journey, Strategische Positionierung und Blue Ocean Strategy.
Die Bounce-rate ist eine entscheidende Kennzahl für den Abbruch von Kaufprozessen. Die Arbeit untersucht, wie KI-Anwendungen dazu beitragen können, Kunden durch eine verbesserte User-Experience länger zu binden.
Die Ergebnisse zeigen, dass Kunden insbesondere Monotonie bei automatisierten Systemen (wie simplen Chatbots) kritisieren und den persönlichen Kontakt sowie die Individualität bei der Beratung schätzen.
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