Fachbuch, 2021
75 Seiten
1 Einleitung
2 Methodik
3 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.1 Rechtliche Grundlagen
3.2 Vorteile des betrieblichen Gesundheitsmanagement
3.3 Kosten-Nutzen-Analyse
4 Betriebliche Gesundheitsförderung
4.1 Bedeutung für die Pflege und Best Practice Modelle
4.2 Hindernisse der Implementierung in die Pflegebranche
5 Betriebliches Eingliederungsmanagement
5.1 Welche Vorteile bietet BEM?
5.2 BEM aus Sicht des Pflegepersonals
6 Arbeits- & Gesundheitsschutz
6.1 Gefährdungsbeurteilung in Pflege (Gefährdungsanalyse)
6.2 „GDA-Projekt“ - Sicherheit und Gesundheitsschutz in der Pflege
7 Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Pflege
7.1 Fehlzeiten
7.2 spezifische Arbeitsbelastungen in pflegenden Berufen
8 Controlling: Steuerung und Qualitätssicherung
8.1 Qualitätssicherung: DIN SPEC 91020
8.2 Skizze: „7-Schritte-Modell“ zur BGM - Einführung
9 Handlungsempfehlungen für die Pflegepraxis
9.1 Supervision
9.2 Psychosoziale Beratungsgespräche
9.3 Mitarbeiter*innen-Pool
9.4 Interaktives Training für Führungskräfte – „Stress-Rekord“
10 Diskussion
11 Fazit
Diese Arbeit untersucht, inwieweit die Implementierung von betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) in stationären Pflegeeinrichtungen als Steuerungstool fungieren kann, um die Gesundheit des Personals langfristig zu fördern, und analysiert bestehende Handlungsansätze sowie Optimierungspotenziale.
3 Betriebliches Gesundheitsmanagement
Um definierter über das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) zu sprechen, ist an dieser Stelle, ein Auszug diverser Begriffsbestimmungen von „Gesundheit“ nötig. Die Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lautet:
„Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“ (WHO 1946, S. 1)
Im Hinblick darauf, dass sich die vorliegende Arbeit mit der Gesundheit von Pflegekräften auseinandersetzt, ist die Definition der Pflegewissenschaftlerin Monika Krohwinkel interessant. Krohwinkel definierte wie folgt:
„Krankheit und Gesundheit sind dynamische Prozesse, die für die Pflege als Fähigkeiten und Defizite erkennbar sind.“ (Krohwinkel 1992)
Eine allumfassendere Definition liefert das Salutogenese Modell von Aron Antonovsky, dass in den 1970er Jahren entwickelt wurde. Antonovsky trifft Aussagen über den Gesundheitszustand eines Menschen, in dem er beschreibt, dass es die vollständige Gesundheit oder Krankheit als Zustand nicht gäbe. Das entscheidende Kriterium zur Gesundheit oder Krankheit sei die Balance zwischen Belastung und Entlastung. Bewältigungsstrategien im Umgang mit auftretenden Belastungen seien nötige Hilfsmittel, um im Gleichgewicht zu bleiben und nicht zu erkranken. Im Mittelpunkt des Salutogenese Modells stehen Bewältigungsstrategien. (vgl. Behr 2005, S. 51)
1 Einleitung: Vorstellung der demografischen Problematik im Pflegesektor und Begründung der Relevanz für betriebliches Gesundheitsmanagement.
2 Methodik: Beschreibung der Literaturrecherche und der Kriterien zur Auswahl der relevanten Quellen für die Untersuchung.
3 Betriebliches Gesundheitsmanagement: Definition des BGM, Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen und Analyse von Vor- und Nachteilen für Organisationen.
4 Betriebliche Gesundheitsförderung: Erläuterung der BGF-Maßnahmen sowie deren Bedeutung und Umsetzungshindernisse in Pflegeeinrichtungen.
5 Betriebliches Eingliederungsmanagement: Untersuchung des BEM-Prozesses, der gesetzlichen Verpflichtungen und der Perspektiven der betroffenen Mitarbeitenden.
6 Arbeits- & Gesundheitsschutz: Analyse der Gefährdungsbeurteilung als zentrales Instrument sowie Ergebnisse des GDA-Projekts.
7 Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Pflege: Analyse von Fehlzeiten und spezifischen Arbeitsbelastungen in pflegenden Berufen.
8 Controlling: Steuerung und Qualitätssicherung: Vorstellung des 7-Schritte-Modells und der DIN SPEC 91020 zur Steuerung von BGM-Prozessen.
9 Handlungsempfehlungen für die Pflegepraxis: Konkrete Empfehlungen wie Supervision, psychosoziale Beratung und der Einsatz digitaler Tools zur Gesundheitsförderung.
10 Diskussion: Zusammenfassende kritische Betrachtung der Ergebnisse und Diskussion des Handlungsbedarfs.
11 Fazit: Abschließende Einschätzung zur Notwendigkeit eines nachhaltigen Gesundheitsmanagements in der Pflege.
betriebliches Gesundheitsmanagement, Gesundheitsförderung, Eingliederungsmanagement, Arbeitsschutz, stationäre Pflege, Langzeitpflege, Gesundheit, Pflegemanagement, Fehlzeiten, Arbeitsbelastung, Personalmangel, Prävention, Salutogenese, Gefährdungsbeurteilung, Supervision
Die Arbeit untersucht, wie betriebliches Gesundheitsmanagement in der stationären Pflege eingeführt und als Steuerungsinstrument genutzt werden kann, um die Gesundheit der Mitarbeiter langfristig zu erhalten.
Zu den Kernbereichen gehören das betriebliche Eingliederungsmanagement, die betriebliche Gesundheitsförderung, der Arbeitsschutz sowie Controlling-Instrumente und praktische Handlungsempfehlungen für Pflegeeinrichtungen.
Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie Pflegeeinrichtungen durch ein strukturiertes BGM die Arbeitsbedingungen verbessern, Fehlzeiten reduzieren und die Bindung von Pflegekräften stärken können.
Die Autorin führte eine umfangreiche Literaturrecherche durch, wobei sie sensitive Recherchetechniken und das Schneeballsystem nutzte, um den aktuellen Stand der Forschung in den letzten 20 Jahren aufzuarbeiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des BGM, die Analyse spezifischer Belastungsfaktoren in der Pflege und die Vorstellung konkreter Instrumente für die Implementierung und Evaluation in der Pflegepraxis.
Wesentliche Begriffe sind betriebliches Gesundheitsmanagement, Gesundheitsförderung, stationäre Pflege, Prävention, Fehlzeiten, Gefährdungsbeurteilung und psychosoziale Belastungen.
Sie dient als systematischer Leitfaden, um BGM in einer Organisation zu standardisieren, die Qualität zu messen und eine Win-Win-Situation zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu schaffen.
Es bietet einen strukturierten Prozessleitfaden von der Strategiefestlegung bis hin zur Prozessevaluation, der speziell für die Anforderungen in Pflegeeinrichtungen adaptiert wurde.
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