Bachelorarbeit, 2015
73 Seiten, Note: 1,1
1. Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Forschungsfrage
1.3 Methodik
1.4 Aufbau der Arbeit
2. Aktueller Stand der wissenschaftlichen Forschung
2.1 Tourismus
2.1.1 Begriffserklärung und Definition
2.1.2 Historische Entwicklung
2.1.3 Wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in Deutschland
2.1.4 Aktuelle Trends
2.2 Klimawandel
2.2.1 Natürliche Klimaveränderung
2.2.2 Menschengemachte Klimaveränderung
2.2.3 Klimabedingte Situationsanalyse anhand des regionalen Klimamodell REMO
3. Zusammenspiel zwischen Tourismus und Klimawandel
3.1 Wetterabhängige und wetterunabhängige Tourismuswirtschaft
3.2 Beitrag des Tourismus am Klimawandel
3.3 Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus
3.3.1 Integrale Betrachtung
3.3.2 Alpen
3.3.3 Küste
4. Anpassungs- und Verminderungsstrategien
4.1 Adaption Alpen
4.2 Adaption Küste
4.3 Mitigation
4.3.1 Verkehrsmanagement
4.3.2 Energiemanagement
5. Best Practice Beispiele
5.1 Ökomodell Achental
5.2 Alpine Pearls – Sanfte Mobilität im Tourismus
5.3 Exkurs: Feldberger Hof – erstes klimaneutrales Hotel
5.4 St. Peter-Ording – dreistufige Mitigationsstrategie
5.5 Juist – erste klimaneutrale Nordseeinsel
5.6 Waldaktie als Kompensationsmaßnahme
6. Schlussbetrachtungen
6.1 Fazit
6.2 Forschungsausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Wechselspiel zwischen Klimawandel und Tourismus mit dem Ziel, notwendige Adaptions- und Mitigationsstrategien für die deutschen Küsten- und Alpentourismusregionen zu identifizieren. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, welche touristischen Strategien und Maßnahmen zur Anpassung an sowie zur Minderung der Folgen des Klimawandels existieren und welche sich bereits in der Praxis bewährt haben.
3.3.1 Integrale Betrachtung
Betrachtet man ausschließlich den direkten Einfluss der Klimaänderung auf den Tourismus so greift dies zu kurz. Der Einfluss der Klimaveränderung auf die Tourismusbranche muss daher im Gesamtsystem der Einflussfaktoren betrachtet werden, denn der Klimawandel betrifft alle Wirtschaftszweige, die Politik und die Gesellschaft. Man spricht hier von einer integralen Betrachtung. So zwingt der Klimawandel beispielsweise auch die Forst-, Land- oder Wasserwirtschaft zu Anpassungen und dies führt zu veränderten Bedingungen für den Tourismus.
Aktuell zeichnen sich die deutschen Wälder durch eine Mischwaldkultur aus. Zwar ist die Buche in der Lage, die im Sommer zunehmende Trockenheit und Hitze zu überbrücken, aber ihr Wachstum verlangsamt sich enorm. Dadurch ist die Buche für die Forstwirtschaft nicht mehr attraktiv und es wird überlegt, stattdessen auf Kiefer und Douglasie umzusteigen, da diese auch unter den zukünftigen Klimaveränderungen ein stetiges Wachstum hervorbringen können. Betrachtet man diese Entwicklung aus der touristischen Sicht, ist dies als nicht sehr positiv einzustufen, zumal ein Mischwald für die Besucher durchaus attraktiv ist und er ebenfalls zum idyllisches Landschaftsbild Deutschlands beiträgt. Hier spricht man von einem indirekten Einflussfaktor des Klimawandels auf den Tourismus.
Neben klimabedingten Faktoren wird die zukünftige Entwicklung des Tourismus auch von anderen Kriterien beeinflusst. Dabei kann zum Beispiel die wirtschaftliche und politische Situation, sowie die sich aufgrund des Wertewandels ändernden Urlaubsmotive genannt werden. Zur integralen Betrachtung gehören zudem die steigenden Energiekosten, sowie der demographische Wandel. „Die Herausforderung besteht darin, mit diesen geänderten Gegebenheiten sinnvoll umzugehen, sodass nicht Fehlanpassungen zu Lasten anderer Bereiche (z.B. Naturschutz, Wasser-, Energieverbrauch) vollzogen werden.“
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Relevanz des Klimawandels, die internationale Klimapolitik und stellt die Relevanz sowie Methodik der Arbeit vor.
2. Aktueller Stand der wissenschaftlichen Forschung: Dieses Kapitel definiert die touristischen Grundlagen und aktuelle Trends sowie die wissenschaftlichen Hintergründe zum natürlichen und anthropogenen Klimawandel unter Verwendung von Klimamodellen.
3. Zusammenspiel zwischen Tourismus und Klimawandel: Hier wird die Wechselwirkung zwischen Tourismus und Klima erläutert, wobei der Tourismus sowohl als Mitverursacher als auch als Betroffener der Klimafolgen dargestellt wird.
4. Anpassungs- und Verminderungsstrategien: Dieses Kapitel erarbeitet konkrete Strategien zur Anpassung (Adaption) und Emissionsminderung (Mitigation) für die untersuchten Regionen Alpen und Küste.
5. Best Practice Beispiele: Der Praxisteil analysiert sechs konkrete Fallbeispiele, welche erfolgreich Ansätze zur Klimaanpassung oder Emissionsminderung implementiert haben.
6. Schlussbetrachtungen: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf im Hinblick auf Klimamodelle und touristische Strategien.
Klimawandel, Tourismus, Anpassungsstrategien, Mitigation, Adaption, Klimaschutz, Alpen, Küstentourismus, nachhaltiger Tourismus, Emissionsminderung, Klimamodelle, Best Practice, Ressourcenverbrauch, Energiewende, Tourismuswirtschaft.
Die Arbeit analysiert das Wechselspiel zwischen dem Tourismus und dem Klimawandel, insbesondere mit Blick auf die deutschen Alpen- und Küstenregionen.
Zentrale Felder sind die Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf den Tourismus sowie Strategien zur Klimaanpassung und Emissionsminderung (Mitigation) in der Tourismusbranche.
Das Ziel ist es, mögliche Adaptions- und Mitigationsstrategien aufzuzeigen, die von der Tourismusbranche umgesetzt werden können, um sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen oder diese zu verringern.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen, literaturgestützten Analyse sowie einer deduktiven Auswertung sekundäranalytischer Daten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Klimawandels und Tourismus, die Analyse der Wechselwirkungen, die Entwicklung von Strategien und die Untersuchung praktischer Fallbeispiele.
Wichtige Begriffe sind Klimawandel, Tourismus, Anpassungsstrategien, Mitigation, Adaption, Klimaschutz sowie der Fokus auf Alpen- und Küstenregionen.
Das regionale Klimamodell REMO wird genutzt, um präzise Aussagen und Prognosen über die klimatischen Veränderungen spezifisch für Deutschland und seine Tourismusregionen treffen zu können.
Die Waldaktie dient in Mecklenburg-Vorpommern als symbolisches Kompensationsprojekt, bei dem durch Aufforstungen der Treibhausgasausstoß touristischer Reisen neutralisiert werden kann.
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