Bachelorarbeit, 2021
49 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der sozialen Herkunft auf den Bildungsweg und die Bildungschancen von Studierenden aus Arbeiterfamilien im Vergleich zu Studierenden aus Akademikerfamilien. Das Ziel ist es, die Chancen auf einen erfolgreichen Hochschul- und Universitätsabschluss sowie den sozialen Aufstieg von Studierenden aus Arbeiterfamilien zu analysieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema der sozialen Herkunft und Bildungsungleichheit. Sie beleuchtet den Einfluss von ökonomischem, kulturellem und sozialem Kapital auf Bildungsprozesse sowie die Rolle von sozialer Gewalt und Sozialisation. Anschließend wird die Bedeutung von Bildungsungleichheit und Bildungsaufsteiger*innen sowie der Habitustransformation diskutiert. Das zweite Kapitel befasst sich mit der theoretischen Einbettung der Chancengleichheit anhand des Habitusbegriffs und der symbolischen Macht. Darüber hinaus werden die Wahl der Bildungswege nach Boudon sowie das Bildungsprivileg und Bildungschancen von Studierenden aus verschiedenen Herkunftsmilieus analysiert. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der sozialen Herkunft der Studierenden und beleuchtet das sozioökonomische Profil sowie den Hochschulzugang von Studierenden aus Arbeiter- und Akademikerfamilien. Es werden soziale Aufstiegsprozesse und Habitustransformationen im Kontext der Bildungsbiografien untersucht.
Soziale Herkunft, Bildungsungleichheit, Habitus, kulturelle Passung, symbolische Macht, Bildungschancen, sozialer Aufstieg, Arbeiterfamilien, Akademikerfamilien, Hochschulzugang.
Die soziale Herkunft bestimmt maßgeblich den Zugang zu ökonomischem, kulturellem und sozialem Kapital, was die Bildungschancen von Kindern aus Arbeiterfamilien oft einschränkt.
Es umfasst Bildung, Wissen und kulturelle Güter, die innerhalb der Familie weitergegeben werden und den Erfolg im Bildungssystem erleichtern.
Primäre Effekte beziehen sich auf die tatsächliche schulische Leistung, sekundäre Effekte auf die Bildungsentscheidungen der Eltern, die oft schichtspezifisch variieren.
Es beschreibt den Prozess, bei dem Studierende aus Arbeiterfamilien ihren Habitus an das akademische Milieu anpassen müssen, was oft mit Identitätskonflikten verbunden ist.
Obwohl das System auf Leistung (Meritokratie) basieren soll, zeigt die Arbeit, dass soziale Privilegien und die „kulturelle Passung“ weiterhin eine große Rolle spielen.
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