Bachelorarbeit, 2020
43 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlagen und theoretischer Rahmen
2.1. Smart Home
2.1.1. Definition Smart Home
2.1.2. Energiemanagement
2.1.3. Entertainment und Kommunikation
2.1.4. Gebäude- und Wohnungssicherheit
2.1.5. Gesundheit / Ambient Assisted Living (AAL) / Wellness
2.1.6. Hausautomation und Komfort
2.2. Digitale Sprachassistenten
2.3. Innovationsmanagement
2.3.1. Definition Innovationsmanagement
2.3.2. Definition Innovation
2.3.3. Produktinnovation
2.3.4. Innovationsprozess
3. Methodik
3.1. Leitfadengestützte Experteninterviews
3.2. Datenerhebung
3.3. Qualitative Inhaltsanalyse
4. Ergebnisse
4.1. Darstellung der Ergebnisse
4.2. Diskussion
5. Fazit und Limitation
Die Arbeit untersucht, wie sich die Integration digitaler Sprachassistenten auf die Innovationsprozesse von herstellenden Unternehmen im Smart-Home-Sektor auswirkt, um die Forschungslücke in diesem Bereich zu schließen.
2.2. Digitale Sprachassistenten
Als digitale Sprachassistenten werden intelligente Systeme bezeichnet, die mit dessen Nutzern über Sprache kommunizieren und ihnen bei den unterschiedlichsten Aufgaben unterstützend beiseite stehen können. Die Möglichkeiten der Unterstützung reichen vom Abspielen von Musik, über die Recherche von Informationen, bis hin zur Steuerung von Smart Home Geräten. Digitale Sprachassistenten wurden erstmals auf Smartphones etabliert, sind heutzutage jedoch längst nicht mehr ausschließlich auf diesen zu finden. Waren sie auf Smartphones ein zwar verfügbares aber verhältnismäßig wenig genutztes Feature, haben sie durch die Verbreitung von Smart Speakern endgültig ihren Platz in den Haushalten der Konsumenten gefunden. Für digitale Sprachassistenten stehen heute bereits zahlreiche Anwendungsgebiete zur Verfügung. Weniger stellt sich demnach heutzutage die Frage, ob es zum Abrufen von Nachrichten oder dem Tätigen von Bankgeschäften eine Smartphone-App gibt, sondern eher, ob man diese Dinge auch über seinen Sprachassistenten erledigen kann. Die Sprachassistenztechnologie der Smartphones bildete die Grundlage für die stationären Sprachassistenten in intelligenten Lautsprechern. Die Befehle werden den Sprachassistenten über eingebaute Mikrofone übertragen, aktiviert werden diese Mikrofone über bestimmte Begriffe, die vom Endnutzer vor dem Befehl ausgesprochen werden. Bei dem Google Assistent löst ein „Hey Google“ das Mithören des Sprachassistenten aus, Amazons Produkte starten bei den Schlüsselwörtern „Alexa“, „Amazon“ oder „Echo“. Die Technologie, die hinter den Sprachassistenten steht, basiert nicht nur auf einer einzigen Software, sondern setzt sich aus mehreren Teilkomponenten zusammen.
1. Einleitung: Vorstellung des Smart-Home-Marktes und der Relevanz digitaler Sprachassistenten sowie Definition der zentralen Forschungsfrage.
2. Grundlagen und theoretischer Rahmen: Erläuterung der Begriffe Smart Home, digitaler Sprachassistent und Innovationsmanagement sowie der relevanten Prozesse.
3. Methodik: Beschreibung des qualitativen Forschungsansatzes mittels leitfadengestützter Experteninterviews und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz.
4. Ergebnisse: Präsentation und kritische Diskussion der empirischen Daten hinsichtlich der Marktentwicklung, Innovationsprozesse und der Rolle von Sprachassistenten.
5. Fazit und Limitation: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse sowie Reflexion der methodischen Grenzen der Arbeit.
Smart Home, digitale Sprachassistenten, Innovationsmanagement, Innovationsprozess, Sprachsteuerung, Interoperabilität, Marktentwicklung, Ambient Assisted Living, Kundennutzen, Cloud-zu-Cloud Verbindung, Datenschutz, Experteninterviews, Qualitative Inhaltsanalyse, Technologische Innovation, Digitalisierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Einflusses, den digitale Sprachassistenten auf die Innovationsprozesse von herstellenden Unternehmen im Bereich Smart Home ausüben.
Zu den zentralen Themen gehören die Marktentwicklung des Smart Home, das Innovationsmanagement, die technologischen Grundlagen digitaler Sprachassistenten und die Herausforderungen bei der Integration neuer Schnittstellen.
Das primäre Ziel ist es, eine vorhandene Forschungslücke bezüglich der Auswirkungen von digitalen Sprachassistenten auf die Veränderung betrieblicher Innovationsprozesse zu schließen.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz mit leitfadengestützten Experteninterviews, die im Anschluss durch eine qualitative Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe, die detaillierte Beschreibung der methodischen Vorgehensweise sowie die Darstellung und Diskussion der gewonnenen empirischen Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Smart Home, Innovationsmanagement, Sprachsteuerung, Interoperabilität, Datenschutz und der technologische Veränderungsdruck.
Cloud-zu-Cloud Verbindungen werden als kritisch für die Interoperabilität zwischen Sprachassistenten und Smart-Home-Geräten identifiziert, was die Entwicklungsprozesse der Hersteller beeinflusst.
Die Experten sehen hier einen Zielkonflikt: Während Kompatibilität von Kunden gefordert wird, wächst die Sorge vor einer technischen Abhängigkeit von großen Anbietern wie Amazon oder Google.
Die Arbeit stellt fest, dass entsprechende Projekte in den befragten Unternehmen oft aufgrund der Komplexität und der Marktmacht der etablierten Anbieter wieder verworfen wurden.
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