Fachbuch, 2021
62 Seiten
1 Einleitung
1.1 Relevanz der Thematik
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau und Vorgehensweise der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen zur Budgetierung
2.1 Begriffserklärung
2.2 Funktionen
2.3 Traditionelle Budgetierung
2.3.1 Konzept
2.3.2 Praxis
2.4 Weiterentwicklung der Budgetierung
3 Business Analytics
3.1 Begriffserklärung
3.2 Begriffsabgrenzung von Business Intelligence und Business Analytics
4 Möglichkeiten von Business Analytics im Rahmen der Budgetierung
4.1 Grundsatz der Einfachheit
4.1.1 Fokus auf das Wesentliche
4.1.2 Effizienzsteigerung in den Prozessen
4.2 Grundsatz der Flexibilität
4.2.1 Verbesserte Datengrundlage
4.2.2 Einsatz von Szenario-Simulationen
4.2.3 Rollierende Planung und Forecasts
4.3 Steigerung der Prognosegüte
4.3.1 Einsatz von statistischen und stochastischen Methoden
4.3.2 Einsatz von Predictive Analytics
4.4 Grundsatz der Integration
5 Stand der Praxis
5.1 Stand in Deutschland
5.1.1 Grundsatz der Einfachheit
5.1.2 Grundsatz der Flexibilität
5.1.3 Steigerung der Prognosegüte
5.1.4 Grundsatz der Integration
5.2 Stand im Ausland
5.3 Hindernisse und Herausforderungen
6 Zusammenfassung und Ausblick
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
Diese Arbeit untersucht, welche Möglichkeiten Business Analytics im Rahmen der Budgetierung bietet, um die Schwächen traditioneller Planungsmethoden zu beheben. Dabei liegt der Fokus auf der Identifikation von Potenzialen zur Prozessoptimierung, Flexibilisierung und Prognoseverbesserung, ergänzt durch eine Analyse des aktuellen Implementierungsstandes in der Unternehmenspraxis.
4.2.2 Einsatz von Szenario-Simulationen
Durch die Nutzung und Verbindung der bisher vorgestellten Instrumente, können in Szenario-Simulationen flexibel verschiedene Inputfaktoren dargestellt und kombiniert werden. „So können auf Knopfdruck verschiedene alternative Zukunftsentwicklungen (Szenarien) betrachtet und die kausalen Zusammenhänge zwischen einer Zielkennzahl und den wichtigsten Hebeln eines Geschäftsmodells besser verdeutlicht werden.“
Das Grundgerüst von Simulationen bietet das Basis-Szenario, mit den in Abschnitt 4.1.1 identifizierten Treibern als Einflussfaktoren. Ergänzt werden diese mit nicht beeinflussbaren Komponenten wie der Inflation. Diese Werte werden als fix angesehen und nur bei wesentlichen Veränderungen innerhalb des Unternehmens angepasst. Darauf aufbauend werden dann die einzelnen Planszenarien, wie in Abbildung 4 veranschaulicht, hinzugefügt. In diesem Bereich können die Manager die Treiber verändern oder Maßnahmen hinzufügen, um zu sehen, inwiefern sich diese auf die darauf aufbauenden KPIs bis hin zur Spitzenkennzahl auswirken. Umgekehrt kann auch der Effekt durch das Entfernen verschiedener Maßnahmen untersucht werden. Durch die Betrachtung der möglichen Szenarien erhalten Manager eine Bandbreite an Entscheidungsalternativen. Dadurch steht nicht mehr das einzelne Budget oder der fixe Plan im Fokus, sondern ermöglicht eine Verzahnung der Strategie in die operative Planung unter Berücksichtigung von den verschiedenen Chancen und Risiken.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Marktvolatilität und die Notwendigkeit flexiblerer Budgetierungsprozesse im Kontext der Digitalisierung.
2 Theoretische Grundlagen zur Budgetierung: Dieses Kapitel erläutert die Funktionen und das traditionelle Konzept der Budgetierung sowie die damit verbundenen Herausforderungen in der Unternehmenspraxis.
3 Business Analytics: Hier erfolgt eine Definition von Business Analytics und dessen Unterteilung in verschiedene Evolutionsstufen sowie eine Abgrenzung zur klassischen Business Intelligence.
4 Möglichkeiten von Business Analytics im Rahmen der Budgetierung: Dieser Kernteil analysiert, wie Business Analytics durch die Grundsätze der Einfachheit, Flexibilität, Prognosegüte und Integration die Budgetierung optimieren kann.
5 Stand der Praxis: Dieses Kapitel untersucht den aktuellen Grad der Anwendung von Business Analytics in Unternehmen in Deutschland und im Ausland sowie die größten Hürden bei der Implementierung.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf die zukünftigen Anforderungen an Unternehmen bei der digitalen Transformation der Planung.
Budgetierung, Business Analytics, Digitalisierung, Unternehmensplanung, Prozessoptimierung, Forecasting, Szenario-Simulation, Big Data, Controlling, Predictive Analytics, Transformation, Datenqualität, Treiberbaum, Unternehmenssteuerung, Automatisierung
Die Arbeit analysiert, wie moderne Business Analytics-Methoden eingesetzt werden können, um die Budgetierung von Unternehmen flexibler, effizienter und prognosestärker zu gestalten.
Zentrale Themen sind die Überwindung traditioneller Budgetierungs-Kritikpunkte, die Einführung treiberbasierter Planung, der Einsatz von Predictive Analytics sowie die Bedeutung der Integration von Datenlandschaften.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch den Einsatz digitaler Technologien die Aussagekraft ihrer Budgetierung verbessern und gleichzeitig den Planungsaufwand reduzieren können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zu Budgetierung und Business Analytics sowie einer ergänzenden empirischen Analyse mittels Experteninterviews in vier Unternehmen.
Der Hauptteil widmet sich den theoretischen Möglichkeiten von Business Analytics zur Optimierung der Budgetierung (Einfachheit, Flexibilität, Prognosegüte, Integration) und vergleicht diese mit dem aktuellen Stand in der Praxis.
Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Budgetierung, Business Analytics, Digitalisierung, Forecasting und Prozessoptimierung charakterisieren.
Die Arbeit stellt fest, dass die Akzeptanz und Implementierung stark von der kulturellen Unsicherheitsvermeidung eines Landes und der internen Offenheit für technologische Veränderungen abhängt.
Als Hauptgründe werden fehlende Digitalisierungsstrategien, mangelndes Know-how, begrenzte Investitionsbudgets und eine noch unzureichende Datenqualität identifiziert.
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