Bachelorarbeit, 2020
76 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Innovative Unternehmensgründungen als Erkenntnisobjekt
1.2 Ziel und Vorgehensweise der wissenschaftlichen Arbeit
1.3 Das Anliegen des länderübergreifenden Vergleichs
2. Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Begriffsdefinition und inhaltliche Abgrenzungen
2.1.1 Innovative Unternehmensgründungen
2.1.2 Entrepreneurship
2.1.3 Formen der Selbstständigkeit
2.1.4 Best-Practice und Good-Practice
2.2 Entwicklungs- und Finanzierungsphasen von Startups
2.2.1 Early Stage
2.2.2 Expansion Stage
2.2.3 Later Stage
2.3 Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmensgründungen
2.3.1 Finanziell Unterstützungsmöglichkeiten
2.3.2 Weitere Unterstützungsmöglichkeiten
3. Das Gründerökosystem
3.1 Theoretische Modelle der Erfolgsfaktoren
3.2 Ausgewählte Erfolgsfaktoren
3.2.1 Humankapital
3.2.2 Politik
3.2.3 Kultur
3.2.4 Finanzierung
4. Gründungsstandort Deutschland
4.1 Unternehmensgründungen in Deutschland
4.2 Rahmenbedingungen in Deutschland
5. Rahmenbedingungen im europäischen Vergleich
5.1 Unternehmensgründungen im europäischen Vergleich
5.2 Relevante Handlungsfelder
5.3 Auswahlkriterium des Best-Practice-Ländervergleichs
5.4 Bestandsaufnahme der Best-Practice Länder
5.4.1 Humankapital in Finnland
5.4.2 Politik in Luxemburg
5.4.3 Kultur in Dänemark
5.4.4 Finanzierung im Vereinigtem Königreich
6. Handlungsempfehlungen und Schlussfolgerung
6.1 Handlungsfeld 1: Humankapital
6.2 Handlungsfeld 2: Politik
6.3 Handlungsfeld 3: Kultur
6.4 Handlungsfeld 4: Finanzierung
6.5 Schlussfolgerung
Die vorliegende Bachelor-Thesis analysiert die aktuellen Rahmenbedingungen für innovative Unternehmensgründungen in Deutschland. Ziel ist es, durch einen systematischen Vergleich mit europäischen Best-Practice-Ländern zentrale Hemmnisse des deutschen Gründerökosystems zu identifizieren und konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Gründerperformance abzuleiten.
1.1 Innovative Unternehmensgründungen als Erkenntnisobjekt
Am Anfang einer Unternehmensgründung steht immer die Idee, deren Umsetzung eine Vielzahl von Herausforderungen nach sich zieht. Neben der Unternehmensidee spielt auch das Umfeld, in dem gegründet wird, eine tragende Rolle, denn erfolgreiche Unternehmensgründungen finden vor allem dort statt, wo die Umfeldbedingungen stimmen. Dabei liegt der Fokus auf einem funktionierenden gründungsfreundlichen Ökosystem, das in Europa von Region zu Region sehr unterschiedliche Gegebenheiten aufweist. So stellt sich die Frage, welche Faktoren für den Erfolg eines Unternehmens relevant sind und welche Gegebenheiten Gründungsstandorte erfolgreicher machen als andere. Führende Gründungsstandorte, wie z.B. das Silicon Valley weisen eine enorme Dichte an erfolgreichen und innovativen Unternehmensgründungen auf und genießen daher eine besondere Anziehungskraft. Dennoch ist es auch außerhalb des Silicon Valleys attraktiv und erstrebenswert geworden, ein eigenes Unternehmen zu gründen.
In den letzten zehn Jahren hat sich das Unternehmertum weltweit gewandelt. Es wurde nicht nur die Landschaft der unternehmerischen Handlungsmöglichkeiten neu definiert, sondern es hat sich auch die effektive Vorgehensweise bei der Verfolgung unternehmerischer Möglichkeiten grundlegend geändert. Der jüngste Wandel im Bereich des Unternehmertums ist auf einen anderen globalen Trend zurückzuführen: die Digitalisierung oder die Anwendung digitaler Technologien und Infrastrukturen zur Neudefinition der Funktionsweise von Wirtschaft und Gesellschaft. Um sicherzustellen, dass das durch den digitalen Fortschritt eröffnete Produktivitätspotenzial für das wirtschaftliche und gesellschaftliche Wohlergehen optimal genutzt wird, gilt es ein gründerfreundliches Ökosystem zu schaffen, um Innovationen zu fördern.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert innovative Unternehmensgründungen als zentralen Motor für wirtschaftliches Wachstum und erläutert Zielsetzung sowie Vorgehensweise der Arbeit.
2. Konzeptionelle Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Entrepreneurship, Startup, Innovationsarten und Best-Practice definiert sowie die Entwicklungsphasen und Unterstützungsmöglichkeiten für Gründungen erläutert.
3. Das Gründerökosystem: Dieses Kapitel stellt theoretische Modelle der Erfolgsfaktoren vor und isoliert Humankapital, Politik, Kultur und Finanzierung als wesentliche Rahmenbedingungen für die weitere Untersuchung.
4. Gründungsstandort Deutschland: Hier wird der Status quo der Gründungsaktivität in Deutschland analysiert, wobei insbesondere der Innovationsgrad sowie die durch Experten identifizierten Gründungshemmnisse im Fokus stehen.
5. Rahmenbedingungen im europäischen Vergleich: Dieses Kapitel vergleicht das deutsche Gründungsgeschehen mit europäischen Ländern und identifiziert Best-Practice-Beispiele in den vier zuvor definierten Handlungsfeldern.
6. Handlungsempfehlungen und Schlussfolgerung: Basierend auf den Analysen werden konkrete politische und gesellschaftliche Empfehlungen zur Verbesserung des deutschen Gründerökosystems formuliert und ein Fazit gezogen.
Unternehmensgründung, Startup, Gründerökosystem, Innovation, Entrepreneurship, Humankapital, Risikokapital, Venture Capital, Wirtschaftswachstum, Best-Practice, Deutschland, Gründungsausbildung, Bürokratie, Standortpolitik, Digitalisierung.
Die Arbeit untersucht die Rahmenbedingungen für innovative Unternehmensgründungen in Deutschland und vergleicht diese mit europäischen Best-Practice-Ländern, um Potenziale zur Verbesserung des Standorts zu identifizieren.
Die Untersuchung konzentriert sich auf vier Hauptsäulen: Humankapital (Bildung), Politik (Regulierung und Steuern), Kultur (gesellschaftliche Einstellung) und Finanzierung (Risikokapital).
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum die deutsche Gründerperformance im internationalen Vergleich schwächelt und welche Maßnahmen notwendig sind, um Deutschland durch das Lernen von anderen europäischen Nationen innovativer und gründerfreundlicher zu gestalten.
Es wurde eine systematische Best-Practice-Analyse durchgeführt, bei der deutsche Hemmnisse identifiziert und mit den Strategien europäischer Länder verglichen wurden, die in spezifischen Bereichen wie Humankapital oder Finanzierung herausragende Ergebnisse erzielen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Gründerökosystems, eine Bestandsaufnahme der deutschen Situation inklusive der Identifikation von Hemmnissen sowie den länderübergreifenden Vergleich mit europäischen Beispielen.
Kernbegriffe sind Entrepreneurship, Gründerökosystem, innovative Unternehmensgründungen, Venture Capital und Standortqualität.
Deutschland weist laut der Arbeit erhebliche Finanzierungslücken auf, insbesondere in der späteren Skalierungsphase (Later-Stage), wobei das Vereinigte Königreich hier deutlich mehr Risikokapital mobilisieren kann.
Es wird eine Mentalitätsreform gefordert, die durch öffentliche Kampagnen und eine stärkere Einbindung unternehmerischer Themen in schulische Lehrpläne das gesellschaftliche Bild des Scheiterns entstigmatisiert und den unternehmerischen Geist fördert.
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