Bachelorarbeit, 2013
54 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. debt contracting
2.1 Arten von covenants
2.1.1 general covenants
2.1.2 information covenants
2.1.3 financial covenants
2.2 Auswirkungen der Finanzkrise 2008 auf Kreditklauseln
2.3 covenants versus Allgemeine Geschäftsbedingungen
3. earnings management
3.1 earnings management versus Bilanzpolitik
3.2 Erscheinungsformen der Bilanzpolitik
3.2.1 accrual based earnings management
3.2.2 real earnings management
4. Einfluss der debt contracts auf earnings management-Verhalten
4.1 agency theory
4.2 Konsequenzen aus dem covenant Bruch
4.2.1 Auswirkungen auf das Unternehmen
4.2.2 Auswirkungen auf die Manager
4.2.3 Auswirkungen auf die shareholder
4.3 positive accounting theory
4.4 Ausgewählte empirische Studien
4.4.1 earnings management to avoid debt covenant violations and future performance
4.4.2 debt covenant violation and manipulation of accruals
4.4.3 costs of technical violation of accounting-based debt covenants
4.4.4 earnings management response to debt covenant violations and debt restructuring
4.4.5 debt-covenant violations and managers accounting responses
4.4.6 Kritischer Vergleich der Studien
5. Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit analysiert kritisch den Zusammenhang zwischen debt contracting und earnings management. Das zentrale Ziel besteht darin, theoretisch und empirisch zu untersuchen, ob Unternehmen durch bilanzpolitische Maßnahmen gezielt versuchen, die Einhaltung von vertraglich vereinbarten Kreditklauseln (debt covenants) zu beeinflussen oder einen drohenden Vertragsbruch abzuwenden.
2.1.3 financial covenants
„Financial covenants sind Finanzkennzahlen, die Relationen der Vermögens- und Ertragslage darstellen, die sich aus der Bilanz und aus der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens ergeben.“ Der Kreditnehmer verpflichtet sich dabei, bestimmte Kennzahlen, wie etwa zum Eigenkapital, zur Verschuldung, zur Liquidität oder zum Ertrag, einzuhalten.
Illustrativ können diese Zielvorgaben als eine Art „Leitplanken“ betrachtet werden, zwischen denen sich die Finanzkennzahlen bewegen dürfen bzw. müssen. Diese werden bei Vertragsabschluss mit exakten Grenzwerten festgelegt. Beim Bruch drohen dem Kreditnehmer weitreichende Sanktionen.
Aufgrund ihrer guten Messbarkeit und Überprüfbarkeit stellen die financial covenants normalerweise den bedeutendsten Teil der Vertragsnebenbedingungen dar. Sinn und Zweck ist an dieser Stelle, wie bei allen debt covenant Klauseln, die Minimierung des Kreditrisikos vom Gläubiger.
Wie aus Abbildung 2 ersichtlich, hat es sich für den Kreditgeber, unter Betrachtung des Verhältnisses zwischen Kosten und Nutzen, in der Regel als am sinnvollsten herausgestellt, die über Financial Covenants gesammelten Daten vierteljährlich zu überwachen. So geben 66 Prozent der befragten Unternehmen der Studie an, dass sie einen vierteljährlichen Überwachungsrhythmus betreiben. An dieser Stelle steht das Bedürfnis, möglichst aktuelle Daten zu erhalten und zudem die Kosten zu minimieren in einem ausgewogenen Verhältnis.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Refinanzierungsoptionen dar und leitet die Forschungsfrage über den Zusammenhang zwischen debt contracting und earnings management ein.
2. debt contracting: Dieses Kapitel definiert debt covenants, unterscheidet deren Arten und beleuchtet die Auswirkungen der Finanzkrise 2008 sowie die Abgrenzung zu Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
3. earnings management: Hier werden die Begriffe earnings management und Bilanzpolitik definiert sowie deren Erscheinungsformen wie accrual based und real earnings management erläutert.
4. Einfluss der debt contracts auf earnings management-Verhalten: Dieses Hauptkapitel analysiert auf Basis der agency theory und positive accounting theory, wie debt contracts das Bilanzierungsverhalten beeinflussen, und diskutiert diverse empirische Studien zu diesem Zusammenhang.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, dass Firmen Anreize haben, covenant-Brüche durch Bilanzpolitik zu vermeiden, weist jedoch auf die Problematik der Abgrenzung zu anderen Motiven wie income smoothing hin.
debt contracting, earnings management, debt covenants, agency theory, Bilanzpolitik, Fremdkapital, Kreditrisiko, positive accounting theory, financial covenants, Jahresabschluss, Interessenkonflikt, covenant Bruch, Accruals, real earnings management, income smoothing.
Die Arbeit untersucht, ob und wie Unternehmen bilanzpolitische Spielräume nutzen, um vertragliche Verpflichtungen aus Kreditverträgen (debt covenants) einzuhalten und so drohende Vertragsbrüche zu verhindern.
Die zentralen Themen umfassen die Definition und Bedeutung von debt covenants, die verschiedenen Formen der Bilanzpolitik sowie die theoretischen und empirischen Hintergründe des Verhaltens von Managern unter dem Druck von Kreditvereinbarungen.
Das primäre Ziel ist eine kritische Analyse des Zusammenhangs zwischen Kreditklauseln und dem earnings management-Verhalten der Unternehmensführung.
Die Arbeit stützt sich primär auf die agency theory zur Erklärung von Interessenkonflikten und die positive accounting theory zur Analyse von Anreizen zur Rechnungslegungsgestaltung.
Der Hauptteil konzentriert sich auf den Einfluss von debt contracts auf das Bilanzverhalten, die Konsequenzen von covenant-Brüchen für verschiedene Stakeholder und die Auswertung relevanter empirischer Studien.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen debt contracting, earnings management, debt covenants, agency theory und positive accounting theory.
Während accrual based earnings management nach dem Bilanzstichtag durch die Wahl von Rechnungslegungsmethoden erfolgt, greift real earnings management bereits vor dem Stichtag durch die operative Gestaltung von Geschäftsvorfällen in das Ergebnis ein.
Bei einer Verletzung von Kreditklauseln hat die Bank das Recht, das Darlehen zu kündigen, die Konditionen zu verschärfen, Sicherheiten zu verlangen oder eine waiver fee zu erheben.
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