Fachbuch, 2021
74 Seiten
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Fragestellungen
2. Begriffsdefinition von Home-Office
2.1 Formen
2.2 Vorkommen
2.3 Rechtliche Situation
3. Home-Office in Zeiten der Corona-Pandemie
3.1 Begriffsdefinition der Corona-Pandemie
3.2 Maßnahmen
3.3 Home-Office Empfehlung an die Betriebe
4. Perspektive des Arbeitgebers
4.1 Chancen
4.2 Risiken
5. Perspektive des Arbeitnehmers
5.1 Chancen
5.2 Risiken
6. Praxis
6.1 Methodenauswahl
6.2 Gestaltung
7. Auswertung
7.1 Stichprobenanalyse
7.2 Umfrageergebnisse
8. Fazit
8.1 Zukunftsaussicht
8.2 Handlungsempfehlung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Zukunftstauglichkeit des Home-Office-Modells in Deutschland, indem sie die durch die Corona-Pandemie erzwungenen Veränderungen im Arbeitsalltag analysiert und die Chancen sowie Risiken für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bewertet.
2. Begriffsdefinition von Home-Office
Unter dem Begriff Home-Office wird umgangssprachlich die Tätigkeit zum Zwecke der Arbeitsverrichtung im privaten Raum des Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin verstanden. Hierbei wird die Tätigkeit sowohl gelegentlich als auch ständig außerhalb des Betriebes verrichtet. Da eine gesetzliche Allgemeindefinition des Begriffs Home-Office nicht vorhanden ist, wird jener ebenfalls im Kontext der Teleheimarbeit synonym verwendet. Eine diesbezügliche Begriffsdefinition wird in der Arbeitsstättenverordnung festgehalten. Gemäß Arbeitsstättenverordnung erfolgt die Telearbeit unter der Voraussetzung, dass zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden die Dauer der Beschäftigung außerhalb des Betriebes und die währenddessen zu leistende Arbeitszeit im Vorfeld vereinbart wurde. Eine vollumfängliche Einrichtung des Heimarbeitsplatzes ist definitionsgemäß erst erfolgt, sofern die diesbezüglichen Vereinbarungen innerhalb des geltenden Arbeitsvertrages oder einer gesonderten Übereinkunft festgelegt und die notwendigen technischen Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt wurden. Der hieraus resultierende Arbeitsplatz wird im Anschluss durch den Arbeitgeber oder einer Person, die diesbezüglich beauftragt wurde, in den privaten Räumlichkeiten des Arbeitnehmers für den Arbeitszweck eingerichtet. In der Praxis erfolgt eine Beauftragung des betroffenen Arbeitnehmers.
Sofern eine Einführung von Telearbeit in einem Betrieb stattfindet, ist der Betriebsrat gemäß § 87 Abs. 1 Satz 1 BetrVG (kurz: § 87 I 1 BetrVG) mitbestimmungspflichtig. Nach der Zustimmung des Betriebsrates ergibt sich im Weiteren die Notwendigkeit sowohl arbeitsrechtliche, datenschutzrechtliche und haftungsrechtliche Regularien anzupassen. Hinzukommend besteht die Pflicht des Arbeitgebers eine der Tätigkeit entsprechende Infrastruktur für den Heimarbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung von Home-Office ein und skizziert die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Notwendigkeit zur Umstellung von Arbeitsmodellen in Deutschland.
2. Begriffsdefinition von Home-Office: Dieses Kapitel definiert den Begriff Home-Office und Telearbeit, differenziert verschiedene Formen und erläutert die rechtliche Einordnung sowie die mitbestimmungsrechtlichen Aspekte.
3. Home-Office in Zeiten der Corona-Pandemie: Hier wird der Einfluss der Corona-Pandemie beschrieben, einschließlich der Begriffsdefinition der Pandemie, der staatlichen Maßnahmen und der dringenden Empfehlungen zur Einführung von Home-Office in Betrieben.
4. Perspektive des Arbeitgebers: Dieses Kapitel analysiert die Chancen, wie Kostenersparnis und Flexibilität, sowie die Risiken, wie datenschutzrechtliche Herausforderungen und Kontrollverlust, aus Sicht der Arbeitgeber.
5. Perspektive des Arbeitnehmers: Diese Perspektive beleuchtet die Chancen auf eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Risiken, wie Entgrenzung und psychische Belastungen, für die Arbeitnehmerschaft.
6. Praxis: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen der Bachelorthesis, insbesondere die Auswahl der Befragungsmethode und das Design der durchgeführten Online-Umfrage.
7. Auswertung: Hier werden die Ergebnisse der Online-Umfrage präsentiert, einschließlich einer Stichprobenanalyse und der Darstellung der Umfrageergebnisse zur Home-Office-Nutzung und Wahrnehmung.
8. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, bewertet die Zukunftsfähigkeit des Modells und gibt Handlungsempfehlungen für die Implementierung in Unternehmen.
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Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, inwiefern das Home-Office-Modell zukunftstauglich ist, basierend auf den durch die Corona-Pandemie erzeugten Erfahrungen im deutschen Arbeitsalltag.
Die zentralen Felder umfassen die rechtlichen und begrifflichen Grundlagen, die Perspektiven von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie die empirische Analyse durch eine Online-Umfrage.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage nach der Zukunftstauglichkeit des Home-Office-Modells auf Basis der Analyse der Auswirkungen auf den Arbeitsalltag während der Pandemie.
Es wurde eine quantitative Online-Umfrage als empirische Methode gewählt, um Trends und Wahrnehmungen zur Arbeit im Home-Office direkt bei den Betroffenen zu erfassen.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Rahmenbedingungen, die spezifische Situation während der Corona-Pandemie sowie eine detaillierte Gegenüberstellung der Chancen und Risiken für beide Arbeitsmarktparteien.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Home-Office, Telearbeit, Corona-Pandemie, Produktivität, Arbeitsrecht und Mitarbeiterzufriedenheit charakterisiert.
Die Autorin betont, dass der Kontrollverlust durch die physische Distanz eine Anpassung der Führungsmethode erfordert, um Vertrauen zu fördern und die Gesundheit der Arbeitnehmer zu sichern.
Die Analyse zeigt, dass ein Großteil der betroffenen Eltern die Tätigkeit im Home-Office als Hilfe bei der Betreuung wahrnimmt, wobei gleichzeitig das Potenzial für einen Effektivitätsverlust diskutiert wird.
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