Bachelorarbeit, 2018
54 Seiten, Note: 1,2
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
I. Einleitung
1. Ausgangslage
2. Ziele der Arbeit
3. Vorgehensweise der Arbeit
II. Digitale Währung
1. Geschichte und Funktionalität der digitalen Währungen
a) eCash
b) Digital Gold
c) Wiederentdeckung der Kryptowährung
2. Distributed Ledger Technology (DLT)
3. Fiatgeld und digitale Währungen
4. Bitcoin-Alternativen
a) Ethereum
b) Hyperledger
III. Zahlungssysteme und PayTech-Entwicklungen
1. Veränderungen in FinTech
2. Alternative Zahlungssysteme
a) Digital Wallets
b) Merchant Services
c) Money Transfer
IV. Europäische Regulierungsansätze
1. Payment Service Directive I, II
a) Erweiterter Umfang
b) Neue Definitionen
c) Zugang zum Konto
d) Verbraucherschutz
2. TIPS – „TARGET Instant Payment Settlement“
3. Europäischer digitaler Binnenmarkt
V. Analyse
1. Technologie und Sicherheit
2. Anwendbarkeit und Verbraucherschutz
3. Infrastruktur und Betriebsstörungen
4. Zentralbanken, Geldpolitik und Finanzstabilität
5. Regulierungsfragen und Steuern
VI. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht den Wettbewerb zwischen digitalen Währungslösungen und modernen E-Payment-Systemen. Dabei wird analysiert, inwieweit technologische Innovationen und regulatorische Rahmenbedingungen das Zahlungsverhalten der Verbraucher sowie die Rolle klassischer Banken transformieren.
2. Distributed Ledger Technology (DLT)
Das Führen von Büchern (engl. ledger) war schon immer für tägliche Geschäftstransaktionen unentbehrlich. Die Bücher wandelten sich von Papyrus zu Papier und schließlich durch Computerisierung zu digitalen Bytes. Kryptowährungen erfassen alle Transaktionen in dezentralen Datenstrukturen, die Blockchains genannt werden. Alle Bitcoin-Transaktionen werden auf dem öffentlichen Ledger, einer Form der elektronischen Aufzeichnung in fortlaufender chronologischer Reihenfolge, abgebildet.
Diese digitalen Aufzeichnungen (Blockchains) sind transparent, was bedeutet, dass sie für jeden und jederzeit verfügbar sind. Jede Transaktion, an der ein Bitcoin beteiligt war, kann zurückverfolgt werden, da die digitalen Datensätze kopiert und über alle Benutzer verteilt werden (Public-Key-Kryptografie). Immer dann, wenn eine neue Transaktion stattfindet, wird diese Information (in Form eines Hashs) zu der Blockchain hinzugefügt, die jeder Benutzer besitzt, sodass das Hauptbuch kontinuierlich auf eine dezentrale Weise aktualisiert wird. Somit werden doppelte Ausgaben effizient verhindert. Obwohl die Transaktionen transparent sind, können die Benutzer selbst nicht zurückverfolgt und durch ihre Namen identifiziert werden, dies erfolgt nur durch einen Code aus Buchstaben und Zahlen, der als Hash bezeichnet wird. Eine vollständige Transaktion wird ausgeführt, wenn das Netzwerk und deren Teilnehmer die Transaktion übereinstimmend validieren.
I. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage im Finanzsektor durch technologische Fortschritte und definiert die Ziele sowie die Vorgehensweise der Arbeit.
II. Digitale Währung: Erläutert die Geschichte digitaler Währungen, die Distributed Ledger Technology sowie Alternativen zum Bitcoin, wie Ethereum und Hyperledger.
III. Zahlungssysteme und PayTech-Entwicklungen: Untersucht aktuelle Entwicklungen in FinTech, alternative Zahlungssysteme wie E-Wallets und neue Akteure im Zahlungsverkehr.
IV. Europäische Regulierungsansätze: Analysiert EU-Richtlinien wie PSD II sowie TIPS und das Ziel eines digitalen Binnenmarktes für Zahlungsdienste.
V. Analyse: Bewertet technologische Sicherheit, Anwendbarkeit, Infrastrukturrisiken sowie Auswirkungen auf Zentralbanken und die regulatorischen Herausforderungen.
VI. Fazit: Fasst zusammen, dass Banken sich durch den Aufstieg von FinTech-Unternehmen und digitalen Währungen einem massiven Innovationsdruck und existentiellen Herausforderungen gegenübersehen.
FinTech, Zahlungsverkehr, Kryptowährungen, Blockchain, Distributed Ledger Technology, DLT, PSD II, E-Payment, digitale Währungen, Bankwesen, Innovation, Verbraucherschutz, Zahlungsdienstleister, Finanzstabilität, Regulierung
Die Arbeit befasst sich mit den tiefgreifenden Veränderungen im Finanz- und Zahlungsverkehrssektor, die durch technologische Innovationen und FinTech-Unternehmen ausgelöst wurden.
Die zentralen Themen umfassen digitale Währungen, Blockchain-Technologie, alternative Zahlungssysteme wie E-Wallets sowie die regulatorischen Rahmenbedingungen in der EU.
Das Ziel ist die Untersuchung des Wettlaufs zwischen digitalen Währungen und modernen E-Payment-Systemen unter Berücksichtigung technologischer Merkmale und regulatorischer Einflüsse.
Es handelt sich um eine analytische Untersuchung, die technologische Entwicklungen den regulatorischen Vorgaben gegenüberstellt und die Auswirkungen auf den Bankensektor bewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Analyse von Krypto-Assets (einschließlich Ethereum und Hyperledger), die Darstellung von PayTech-Entwicklungen und eine detaillierte Prüfung der europäischen Regulierungsansätze.
FinTech, Blockchain, DLT, PSD II, Zahlungsverkehr und Finanzinnovation sind die tragenden Begriffe der Arbeit.
Die PSD II fördert Wettbewerb und Innovation durch neue Definitionen für Zahlungsdienste und den Zugang zum Konto (XS2A), erhöht jedoch gleichzeitig die regulatorischen Anforderungen an die Sicherheit.
Im Gegensatz zu Bitcoin, das öffentlich und dezentral ist, ist Hyperledger auf Geschäftstransaktionen von Unternehmen ausgelegt, bietet keine Kryptowährung an und erfordert eine identifizierte Mitgliedschaft.
Laut der zitierten DIVSI-Umfrage ist das mangelnde Vorankommen in Deutschland primär auf die ausgeprägten Sorgen der Bevölkerung bezüglich der Datensicherheit zurückzuführen.
Der Begriff beschreibt die zentrale Funktion von Zentralbanken als flexibler Geldgeber in Krisenzeiten, eine Rolle, die bei rein algorithmischen, dezentralen Währungssystemen nicht vorgesehen ist.
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