Masterarbeit, 2020
70 Seiten
1. Einleitung
1.1. Einführung
1.2. Problemstellung
1.3. Motivation für das Thema
1.4. Wissenschaftliche Einordnung und Lücken
1.5. Zielstellung der Arbeit und Aufbau
1.6. Begriffsbestimmung
2. Produktmanagement im Kontext des Private Labeling
2.1. Einordnung des Private Labeling
2.2. Unternehmensstrategie und strategische Ausrichtung
2.3. Situationsanalyse
2.3.1.Potentialanalyse
2.3.2.Wettbewerbsanalyse
2.3.3.Marktanalyse
2.3.4.Umfeldanalyse inklusive Kundenanalyse
2.3.5.Zusammenfassung in einer Nutzwertanalyse
2.4. Produktkonzeption
3. Einkauf im Kontext des Private Labeling
3.1. Einordnung des Private Labeling
3.2. Instrumente und Ausprägung
3.2.1.Produktpolitik
3.2.2.Bezugspolitik
3.2.3.Preispolitik
3.2.4.Servicepolitik
3.3. Bedarfsanforderungen abgeleitet vom Portfoliobedarf
3.4. Kooperationsformen
3.5. Strategische Lieferantenauswahl
3.5.1.Ziel der Lieferantenauswahl
3.5.2.Prozess zur Lieferantenauswahl
4. Verwendung funktionsübergreifender Methoden zur Erfolgssteigerung
4.1. Branchenanalyse nach dem Porter-Modell
4.1.1.Lieferantenanalyse abgeleitet von der Branchenanalyse
4.2. ABC-Analyse
4.3. Produktportfolio-Matrix als Lieferantenportfolio-Matrix
4.4. SWOT-Analyse
4.5. Zusammenfassung der methodischen Anwendung
5. Integration des Private-Label-Einkaufs in den Produktlebenszyklus
5.1. Produktlebenszyklus
5.2. Aufgaben des Einkaufs in der Entstehungsphase
5.3. Betreuung ab Markteinführung
5.4. Produktauslauf bis Lebenszyklusende
5.5. Barrieren
6. Fazit
7. Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten zur Erfolgssteigerung in der Industrie durch eine engere Verknüpfung von Einkauf und Produktmanagement bei Private-Label-Strategien. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Welche Themenbereiche und Methoden des Einkaufs und Produktmanagements fördern den Erfolg des Private Labeling?“
1.1. Einführung
„Der Wandel der Produktions- und Nachfragebedingungen verlangt von den Unternehmen immer wieder Anpassungen ihrer Produktpalette.“ Hierdurch wird das erfolgswirtschaftliche Prinzip, die Maximierung des Unternehmensgewinns verfolgt. Große industrielle Unternehmen müssen sich den vielfältigen und sich ändernden Kundenbedürfnissen anpassen. Der Beitrag besteht darin, das angebotene Portfolio zu optimieren, zu verschlanken und gleichzeitig auf die zu adressierenden Kundenbedürfnisse anzupassen. Wird der Konsumgüterbereich betrachtet, zeigt eine aktuelle Umfrage zur Besitzdauer von Smartphones, dass 84 % der befragten Teilnehmer das aktuelle Smartphone nicht länger als zwei Jahre besitzen. Hiervon abgeleitet endet die Marktpräsenz eines Smartphones im Bereich von zwei Jahren und anschließend auch dessen Herstellung und Produktionsanlagen. Diese sehr kurzlebigen Branchen zeigen die Notwendigkeit eines sich wandelnden Portfolios.
Wird nun das industrielle B2B-Geschäft (Business to Business) betrachtet, so bedarf es eines vielschichtigen Warenkorbs, der jene Produkte vereint, die nötig sind, um ein komplexeres Bedürfnis zu befriedigen, beispielsweise Sensorik und Steuerung für Anlagen, um Smartphones zu fertigen. Dies steht teilweise einem einfachen und schlanken Portfolio entgegen. Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung ihre Gewinne durch ein optimiertes schlankes Produkt-Portfolio zu maximieren und dies schlank, kostenoptimal und kundenfokussiert zu gestalten.
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit einer strategischen Portfoliooptimierung und führt in die Problematik der funktionalen Trennung von Einkauf und Produktmanagement bei Private-Label-Projekten ein.
2. Produktmanagement im Kontext des Private Labeling: Dieses Kapitel erläutert, wie das Private Labeling in die übergeordnete Unternehmensstrategie eingebettet wird und welche Analyseinstrumente zur Bewertung von Potenzialen und Wettbewerbern notwendig sind.
3. Einkauf im Kontext des Private Labeling: Hier werden die spezifischen Instrumente des Einkaufs vorgestellt, darunter Preis-, Produkt- und Servicepolitik, sowie der Prozess der strategischen Lieferantenauswahl.
4. Verwendung funktionsübergreifender Methoden zur Erfolgssteigerung: Es wird dargestellt, wie klassische Managementmethoden wie Porter-Branchenanalyse, ABC-Analyse und SWOT-Analyse gezielt auf die Private-Label-Partnerschaft angewendet werden können.
5. Integration des Private-Label-Einkaufs in den Produktlebenszyklus: Die Arbeit zeigt auf, wie der Einkauf durch alle Phasen des Produktlebenszyklus hinweg – von der Entstehung bis zum Auslauf – einen Mehrwert generieren kann.
6. Fazit: Die Ergebnisse bestätigen, dass eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Produktmanagement essenziell für den Unternehmenserfolg beim Private Labeling ist.
7. Ausblick: Der Autor regt an, in zukünftigen Untersuchungen weitere Funktionen wie das Qualitätsmanagement stärker in die Betrachtung der strategischen Partnerschaften einzubeziehen.
Private Labeling, Einkauf, Produktmanagement, Industrielle Unternehmen, Portfoliooptimierung, Lieferantenmanagement, Produktlebenszyklus, Strategische Partnerschaft, Wettbewerbsanalyse, Funktionsübergreifende Methoden, Kostenmanagement, Markenidentität, Supply Chain, Kundenbedürfnisse, Erfolgssteigerung
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Zusammenarbeit von Einkauf und Produktmanagement in industriellen Unternehmen, um den Erfolg von sogenannten Private-Label-Produkten (Handelsmarken) zu maximieren.
Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Analyse von Lieferanten, der Integration von Produkten in das bestehende Portfolio und der Bewältigung von Zielkonflikten zwischen den beteiligten Fachabteilungen.
Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, wie durch eine funktionsübergreifende Herangehensweise und eine langfristige Partnerschaft mit Lieferanten eine Erfolgssteigerung und eine optimale Portfolioergänzung erreicht werden können.
Die Arbeit nutzt unter anderem die Branchenanalyse nach Porter, die ABC-Analyse, die Portfolio-Matrix und die SWOT-Analyse, um die strategische Zusammenarbeit methodisch fundiert zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in die strategische Einordnung, die spezifischen Einkaufs- und Produktmanagement-Instrumente sowie die prozessuale Integration des Private-Label-Einkaufs über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg.
Zentrale Begriffe sind Private Labeling, Funktionsübergreifende Zusammenarbeit, Lieferantenmanagement, Produktlebenszyklus und strategische Unternehmensausrichtung.
Die Differenzierung ist notwendig, da bei Handelswaren oft eine einfache Preisersetzbarkeit im Vordergrund steht, während Private Labeling eine langfristige, strategische Zusammenarbeit zur Markenpflege und Portfolioabrundung erfordert.
Das Silodenken führt dazu, dass Einkauf und Produktmanagement mit unterschiedlichen Zielen agieren, was eine ganzheitliche Portfoliooptimierung verhindert und unnötige Kosten oder ineffiziente Prozesse zur Folge hat.
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