Bachelorarbeit, 2021
90 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Ursprung und Definition des sportlichen Wettkampfs
2.1. Minoische Zeit
2.2. Mykenische Zeit
2.3. Die Agone
2.3.1.Panhellenische Sportfeste
2.3.2.Die Olympien
3. Definition – Überblick antikes Griechenland
3.1. Zeitliche und Geografische Eingrenzung
3.2. Griechenland in der archaischen Zeit
3.3. Poleis und die große Kolonisation
3.4. Argos und Spart
3.5. Die Tyrannis
3.6. Ionischer Aufstand und Perserkrieg
3.7. Griechenland in der klassischen Zeit von 500-336 v. Chr.
3.7.1.Demographie
3.7.2.Wirtschaft
3.7.3.Gesellschaft
4. Die Festlichkeiten und die Organisation der Olympischen Spiele
4.1. Der Festfriede
4.2. Die Festvorbereitung und Organisation
4.2.1.Die Heiligtumsverwaltung
4.2.2.Bulé – Die Olympische Ratsverwaltung
4.2.3.Die Amtslokale
5. Mythische Frauen – die Göttinnen der Olympischen Spiele
5.1. Kronos, Rhea und Zeus
5.1.1.Altar und Tempel der Rhea
5.2. Demeter
5.3. Hera und die Heraien
6. Der Auftritt der Athleten/Innen bei den Olympischen Spielen
6.1. Kyniska – eine Olympionikin
6.2. Die Wettkämpfe der Hera und die Läuferinnen
Die Arbeit untersucht die Rolle von Frauen in der griechischen Antike im Kontext der Olympischen Spiele, wobei der Fokus auf der Quellenlage liegt, um zu klären, in welcher Form Frauen als Zuschauerinnen oder Mitstreiterinnen in Erscheinung traten. Dabei wird analysiert, ob antike Aussagen über die Geschlechterrollen im Sport tatsächlich Ausschlusskriterien für aktive Teilnahmen oder bloße gesellschaftliche Konventionen darstellten.
Die Agone
Agon bedeute ursprünglich im griechischen „Versammlung“, bei der sich Leute, Menschen treffen und eine Zusammenkunft stattfindet in der wichtige Themen besprochen bzw. behandelt werden. Bei Homer kommt der Gebrauch des Wortes Agon in Zusammenhang mit der Versammlung eines Heeres oder auch im Rahmen dieser „Versammlung“ eines improvisierten Wettkampfes, vor.
„Wegen der schwierigen Reiseumstände kamen selbst nahe beieinander wohnende Mitglieder eines Stammesverbandes nur relativ selten zusammen, um unter dem Schutz der gemeinsam verehrten Gottheit , der aus diesem Anlass ein Opfer zu bringen war, die angefallenen Probleme zu besprechen, einen Markt abzuhalten und eine politische Richtung für die nähere Zukunft abzustimmen. Offensichtlich bildete sich bei solchen regelmäßigen Zusammenkünften – teils zwanglos zur Zerstreuung, teils aber auch zur Präsentation eigener Stärke - die Sitte heraus, sportliche Wettkämpfe durchzuführen.“ , so Decker in seinem Werk „Sport in der griechischen Antike – Vom minoischen Wettkampf bis zu den Olympischen Spielen“.
1. Einleitung: Einführung in das Spektakel der Olympischen Spiele und Erläuterung der Fragestellung zur Rolle der Frau im antiken Sport.
2. Ursprung und Definition des sportlichen Wettkampfs: Historische Herleitung des Sports von der minoischen und mykenischen Zeit bis hin zur Bedeutung des Begriffs Agon.
3. Definition – Überblick antikes Griechenland: Übersicht über die historischen Zeitabschnitte, Polis-Strukturen, Kolonisation und politische Entwicklungen wie die Tyrannis.
4. Die Festlichkeiten und die Organisation der Olympischen Spiele: Detaillierte Darstellung der administrativen Abläufe, der Priesterschaften und der Bedeutung des Festfriedens.
5. Mythische Frauen – die Göttinnen der Olympischen Spiele: Betrachtung der Götterwelt mit Fokus auf Rhea, Demeter und Hera im Kontext von Olympia.
6. Der Auftritt der Athleten/Innen bei den Olympischen Spielen: Analyse der tatsächlichen Teilnahme von Frauen sowie Porträtierung der Olympionikin Kyniska.
Olympische Spiele, Antike, Frauen im Sport, Agon, Pausanias, Hera, Demeter, Kyniska, Polis, Griechenland, Mythologie, Wettkampf, Organisation, Geschichte, Quellenanalyse.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Frau im antiken Sport und den Olympischen Spielen unter Berücksichtigung antiker Quellen.
Neben dem antiken Sport werden die Rolle mythischer Frauen, die Organisation der Spiele, historische Entwicklungen der griechischen Poleis sowie die Bedeutung von Götterkulten untersucht.
Das Ziel ist zu erforschen, ob Frauen im antiken Griechenland tatsächlich an sportlichen Wettkämpfen teilnehmen durften und welche Rollen ihnen in diesem Kontext zukamen.
Die Autorin nutzt die Vergleichsmethode, Quellenanalyse sowie Diskurse über literarische Zeugnisse der Antike.
Der Hauptteil befasst sich mit den Ursprüngen des Sports, dem griechischen Polis-System, der Organisation der Olympischen Spiele und einer detaillierten Analyse der weiblichen Götter sowie der Rolle der Frau.
Die wichtigsten Begriffe sind Olympische Spiele, Antike, Frauen im Sport, Agon, Pausanias, Kyniska und griechische Poleis.
Pausanias dient als zentrale antike Quelle, da seine detaillierten Reisebeschreibungen viele Informationen über Olympia, Riten und Weihgeschenke liefern.
Kyniska war eine Prinzessin aus Sparta und die erste Frau, die als Pferdebesitzerin bei den Olympischen Spielen siegte.
Die sechzehn Frauen waren mit der Verwaltung der Heraea-Spiele und dem Weben des Gewandes für die Göttin Hera betraut.
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