Fachbuch, 2021
93 Seiten
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Zieldefinition
1.3 Methodische Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition Supply Chain Management
2.1.1 Ziele des Supply Chain Managements
2.1.2 Wertschöpfungskette
2.2 Definition Logistik
2.2.1 Betrachtungsebenen von Logistiksystemen
2.2.2 Funktionelle Phasen des Güterflusses
2.2.3 Zusammenhang von Supply Chain Management & Logistik
2.3 Ökologischer Aspekt der Nachhaltigkeit
2.3.1 Definition der Nachhaltigkeit
2.3.2 Ökologische Dimension
3 Forschungsstand
3.1 Definition der grünen Logistik
3.1.1 Logistische Herausforderungen
3.1.2 Umweltziele
3.2 Normen und Standards der grünen Logistik
3.2.1 ISO 14000 Reihe
3.2.2 VDI 4605
3.2.3 Corporate-Carbon Footprint
3.2.4 Produkt-Carbon Footprint
3.2.5 Transport-Carbon Footprint (DIN EN 16258)
4 Analyse von Maßnahmen für eine grüne Logistik
4.1 SWOT- Analyse
4.2 Ableitung der Maßnahmen
4.2.1 Lang-Lkw
4.2.1.1 Stärken
4.2.1.2 Schwächen
4.2.1.3 Chancen
4.2.1.4 Risiken
4.2.2 Aerodynamik für Lkw
4.2.2.1 Stärken
4.2.2.2 Schwächen
4.2.2.3 Chancen
4.2.2.4 Risiken
4.2.3 Leichtlaufreifen für Lkw
4.2.3.1 Stärken
4.2.3.2 Schwächen
4.2.3.3 Chancen
4.2.3.4 Risiken
4.2.4 Elektroantrieb
4.2.4.1 Stärken
4.2.4.2 Schwächen
4.2.4.3 Chancen
4.2.4.4 Risiken
4.2.5 Transportverlagerung auf die Schiene
4.2.5.1 Stärken
4.2.5.2 Schwächen
4.2.5.3 Chancen
4.2.5.4 Risiken
4.2.6 Photovoltaik
4.2.6.1 Stärken
4.2.6.2 Schwächen
4.2.6.3 Chancen
4.2.6.4 Risiken
4.2.6.4 Bewertung der Maßnahmen
5 Handlungsempfehlung
6 Schlussbetrachtung
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
6.3 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung von Maßnahmen entlang der Supply Chain, um diese zu analysieren und zu bewerten, mit dem Ziel, ökologisch optimierte Prozesse für Unternehmen abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage beschäftigt sich damit, wie durch eine gezielte Auswahl von Logistikmaßnahmen der ökologische Fußabdruck im Transportwesen reduziert werden kann.
4.2.2.1 Stärken
Die zentrale Stärke mit dem überzeugendsten Bedeutungswert stellt die Verbesserung bzw. Reduzierung des Luftwiderstandes dar. Dieses Phänomen lässt sich damit begründen, dass mithilfe der aerodynamischen Ausrüstung der sich fortbewegende Lkw weniger Antriebsleistung aufbringen muss, um seine Geschwindigkeit gegen den Luftstrom aufrechterhalten zu können. Daraus können sich erhebliche Kraftstoffeinsparungen und Senkungen von CO2-Emissionen durch die aerodynamische Umrüstung des Sattelzugfahrzeuges und des Aufliegers von jeweils ca. fünf Prozent ableiten. Es bleibt nicht nur bei der Kraftstoffeinsparung, sondern zugleich bei der Einsparung der wertvollen Zeit. Begründend kann festgehalten werden: Je weniger Kraftstoffverbraucht wird, desto weniger muss der Lkw-Fahrer Haltestopps einlegen und weniger an Kraftstoff nachtanken. Daraus ergibt sich eine wichtige Zeitgewinnung und eine positive Aussicht die Lenkzeit zu fördern. Aus all den genannten Aspekten kann zu einem umweltfreundlichen Transport beigetragen werden. Die Investition für die Bauteile kann sich in Kombination mit der Kosteneinsparung der Kraftstoffe in kurzer Zeit amortisieren. Laut der Berechnung von der IHK ergibt sich nach etwa 2 Jahren ein Ausgleich der Anschaffungskosten. Ab dem Zeitpunkt der Amortisation hat der Besitzer des aerodynamischen Lkw Kosteneinsparungen für anderweitige Zwecke wie etwa die Möglichkeit weitere Lkw mit dem Profit aerodynamisch auszustatten. Eine zusätzliche Stärke, ausgehend durch den konstruktiven Aufbau der aerodynamischen Bauteile, ist der reduzierte Lärmpegel (Windgeräusche). Davon hat auf Dauer der Fahrer am meisten Nutzen, aber auch gleichermaßen die umgebenden Anwohner. Zudem bewirkt das aerodynamische Lkw-Design für den Lkw eine verbesserte Fahrstabilität, weil der “Kampf“ gegen den Luftwiderstand (Wind) herabgesetzt wird.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Klimawandel und die Notwendigkeit einer "grünen Logistik" ein, definiert das Ziel der Arbeit und erläutert die methodische Vorgehensweise.
2 Theoretische Grundlagen: Das Kapitel liefert die wissenschaftliche Basis durch Definitionen des Supply Chain Managements, der Logistik sowie des ökologischen Nachhaltigkeitsbegriffs.
3 Forschungsstand: Hier wird der Status quo der grünen Logistik sowie relevanter Normen und Standards, wie ISO 14001 und Corporate-Carbon Footprint, dargestellt.
4 Analyse von Maßnahmen für eine grüne Logistik: Dieser Hauptteil analysiert mittels SWOT-Verfahren spezifische logistische Maßnahmen wie Lang-Lkw, Aerodynamik, Leichtlaufreifen, Elektroantrieb, Schienentransport und Photovoltaik.
5 Handlungsempfehlung: Das Kapitel bietet konkrete Ratschläge zur Implementierung der untersuchten Maßnahmen, unter anderem durch Optimierung des Reifendrucks und Fahrer-Assistenzsysteme.
6 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, einem Ausblick auf zukünftige Technologien wie 3D-Druck und einem abschließenden Fazit zum Potenzial der grünen Logistik.
Grüne Logistik, Supply Chain Management, Klimawandel, Nachhaltigkeit, CO2-Emissionen, SWOT-Analyse, Lang-Lkw, Aerodynamik, Leichtlaufreifen, Elektroantrieb, Schienenverkehr, Photovoltaik, Transportlogistik, Emissionsminderung, Energieeffizienz.
Die Arbeit untersucht, ob und wie nachhaltiges Supply Chain Management durch das Konzept der "grünen Logistik" in der Transportbranche praktisch umsetzbar ist, um den negativen Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Analyse ökologisch optimierbarer Transportmaßnahmen, der Bedeutung von Umweltnormen und der wirtschaftlichen sowie ökologischen Bewertung dieser Lösungsansätze.
Das Kernziel besteht darin, konkrete Maßnahmen für Unternehmen entlang der Supply Chain zu recherchieren, zu analysieren und zu bewerten, um daraus eine fundierte Handlungsempfehlung für eine nachhaltigere Logistik abzuleiten.
Die Arbeit stützt sich primär auf die SWOT-Analyse (Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats), um die gewählten Logistikmaßnahmen systematisch hinsichtlich ihrer internen Stärken und Schwächen sowie externer Chancen und Risiken zu bewerten.
Der Hauptteil analysiert sechs spezifische Maßnahmen: den Einsatz von Lang-Lkw, aerodynamische Optimierungen, Leichtlaufreifen, den Elektroantrieb, die Verlagerung auf die Schiene und die Nutzung von Photovoltaikanlagen an Logistikstandorten.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Grüne Logistik", "CO2-Reduzierung", "Transporteffizienz" und "Nachhaltige Energiegewinnung" geprägt.
Die Arbeit identifiziert den Schienentransport als die ökologisch stärkste Maßnahme, da er die geringsten CO2-Emissionen aufweist und enorme Mengen an Lkw-Transporten durch seine hohe Kapazität ersetzen kann.
Die größte Hürde stellt die begrenzte Batteriedauer dar, welche lange Transportstrecken aktuell noch erschwert, sowie die noch im Aufbau befindliche Ladeinfrastruktur für 40-Tonner.
Indem Unternehmen ihre großflächigen Dächer für PV-Anlagen nutzen, können sie ihren eigenen Strombedarf (Ökostrom) decken, Kosten langfristig senken und ihre logistischen Prozesse sowie Flurförderfahrzeuge emissionsärmer betreiben.
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