Bachelorarbeit, 2020
65 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Hintergrund und Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau
2. Zusammenhänge zwischen psychischer Gesundheit und Arbeit
2.1 Definition Gesundheit
2.2 Bedeutung von psychischen Erkrankungen
2.2.1 Darstellung der psychischen Störungen in Deutschland
2.2.2 Auftreten von psychischen Arbeitsbelastungen
2.3 Zahlen und Fakten der Krankenkassen 2018
2.3.1 Fehlzeiten-Report 2019 der AOK
2.3.2 Gesundheits-Report 2019 der TK
2.3.3 Gesundheits-Report 2019 der Barmer
2.4 Darstellung der Ursachen und Diagnosen
2.5 Eigenschaften der Mitarbeitermotivation und Anreizsysteme
2.5.1 Gegenstand der Bedürfnispyramide nach Maslow
2.5.2 Eigenschaften der Mc Gregors Theorie X und Theorie Y
2.5.3 Besonderheiten der Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
2.5.4 Funktion betrieblicher Anreizsysteme
2.6 Kausalität zwischen Mitarbeitermotivation und psychischer Belastung
3. Möglichkeiten und Grenzen des betrieblichen Gesundheitsmanagements
3.1 Erläuterung BGF und BGM
3.2 Gegenstand der historischen Entwicklung
3.2.1 Eigenschaften und Bedeutung von Prävention
3.2.2 Gesundheitspräventionen in der Kindererziehung
3.2.3 Gesundheitsbildung innerhalb der Erwachsenenbildung
3.2.4 Gesundheitsförderung in Zeiten des demografischen Wandels
3.3 Einfluss des Steuerkreises und der externen Akteure
3.4 Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements
3.5 Instrumente des betrieblichen Gesundheitsmanagement
3.6 Einsatz einer Kosten-Nutzen-Analyse
3.7 Exkurs: Betriebliches Gesundheitsmanagement in Zeiten von Corona
4. Auswertung aktueller Studien zum betrieblichen Gesundheitsmanagement und der psychischen Gesundheit von Arbeitnehmern
4.1 Studie zum BGM in Zeiten der digitalen Transformation
4.2 Studie zur Arbeit und Gesundheit in Zeiten digitaler Transformation
5. Handlungshilfen und Grenzen zum Erhalt der psychischen Gesundheit von Arbeitnehmern
5.1 Gefährdungsbeurteilung bei psychischer Belastung nach der GDA
5.2 Grenzen des betrieblichen Gesundheitsmanagements
5.3 Ausblick des betrieblichen Gesundheitsmanagements
6. Schlussbetrachtung
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit besteht darin, die Wirksamkeit des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) zu untersuchen, insbesondere im Hinblick auf dessen Fähigkeit, die Arbeitsmotivation zu steigern und somit die psychische Gesundheit der Arbeitnehmer nachhaltig zu schützen und zu erhalten.
1.1 Hintergrund und Problemstellung
Psychische Belastungen sind ein natürlicher Bestandteil im Leben. Diese spiegeln sich nicht nur in der Arbeitswelt wider, sondern auch im Privatleben. Es kommt allerdings darauf an, ob der Mensch in der Lage ist, diese eigenständig zu bewältigen und positive Folgen, wie bspw. Lernfortschritt und Trainingseffekte, aus diesem Abschnitt für sich umzusetzen oder ob es zu negativen Folgen, wie bspw. Langzeiterkrankungen, führt.
Jedoch erlebt und verarbeitet jedes Individuum gesundheitsrelevante Aspekte auf eigene Art und Weise. Typische Inhalte und Themen sind auf psychologischer Ebene betroffen: Emotionen, Motivation und Bedürfnisse, kognitive Informationsverarbeitung und Denken, Lernen, Handlungsplanung, -steuerung und -kontrolle.
Aus Sicht der modernen Arbeitswelt, die zunehmend komplexer, flexibler und mit einem stetigen Zeit- und Leistungsdruck verbunden ist, kommt es vermehrt zu psychischen Erkrankungen der Arbeitnehmer. Jedoch erkranken auch Arbeitnehmer, die in niedrig entlohnten Berufen beschäftigt sind, da sie mit Existenz- und Zukunftsängsten (Alterssicherung) zu kämpfen haben.
Fakt ist, dass die Arbeitsunfähigkeitszeiten aufgrund psychischer Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen sind. Folgende Faktoren können die Arbeitsmotivation negativ beeinflussen: Anforderungen, Gemeinschaft und Kommunikation, Fairness, Verstehbarkeit und Sinnhaftigkeit, Gratifikation sowie Werte und Moral.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik psychischer Belastungen in der modernen Arbeitswelt ein und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Bachelorarbeit.
2. Zusammenhänge zwischen psychischer Gesundheit und Arbeit: Dieses Kapitel erläutert gesundheitswissenschaftliche Definitionen, analysiert aktuelle Krankenstand-Statistiken der AOK, TK und Barmer und untersucht die Kausalität zwischen Mitarbeitermotivation und psychischer Belastung.
3. Möglichkeiten und Grenzen des betrieblichen Gesundheitsmanagements: Hier werden die historischen Entwicklungen, präventive Maßnahmen, Steuerungsinstrumente sowie die ökonomische Evaluierung des BGM unter Berücksichtigung von Sondereinflüssen wie Corona behandelt.
4. Auswertung aktueller Studien zum betrieblichen Gesundheitsmanagement und der psychischen Gesundheit von Arbeitnehmern: Es werden empirische Ergebnisse zur digitalen Transformation und deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und das BGM analysiert.
5. Handlungshilfen und Grenzen zum Erhalt der psychischen Gesundheit von Arbeitnehmern: Das Kapitel widmet sich den praktischen Umsetzungsschritten der Gefährdungsbeurteilung gemäß GDA-Leitlinien sowie den strukturellen Grenzen des BGM.
6. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass ein gut implementiertes BGM einen essenziellen Erfolgsfaktor zur Förderung der Mitarbeitermotivation und psychischen Gesundheit darstellt.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Psychische Gesundheit, Arbeitsmotivation, Gefährdungsbeurteilung, Fehlzeitenanalyse, Prävention, Arbeitsschutzgesetz, Psychische Belastung, GDA-Leitlinien, Digitalisierung, Burn-out, Gesundheitsförderung, Mitarbeitermotivation, Unternehmenserfolg
Das Ziel der Arbeit ist es, die Wirksamkeit des BGM zu analysieren und zu prüfen, inwieweit motivierende Maßnahmen zur Erhaltung der psychischen Gesundheit von Arbeitnehmern beitragen.
Die Untersuchung umfasst die Definition von Gesundheit, die Analyse von Krankenkassendaten, theoretische Motivationsmodelle sowie praktische Instrumente des Gesundheitsmanagements in Unternehmen.
Die Arbeit untersucht, ob der Einsatz eines BGM die Motivation der Mitarbeiter steigert und ob dies ein wirksames Mittel ist, um psychische Gesundheit am Arbeitsplatz langfristig zu erhalten.
Es wird eine fundierte Literaturanalyse durchgeführt, ergänzt durch die Auswertung aktueller Fehlzeitreporte deutscher Krankenkassen sowie die Untersuchung von Evaluationsstudien zur ökonomischen Effizienz des BGM.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der psychischen Gesundheit, Instrumente zur Datenerhebung (z.B. Mitarbeiterbefragungen) und die praktische Durchführung der Gefährdungsbeurteilung unter Berücksichtigung der GDA-Richtlinien.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie BGM, Gefährdungsbeurteilung, psychische Gesundheit, Mitarbeitermotivation und Prävention charakterisiert.
Die GDA-Leitlinien (Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie) liefern den gesetzlichen und strukturellen Rahmen, der Arbeitgeber dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung auch für psychische Belastungsfaktoren durchzuführen.
Die Pandemie führte zu einer Veränderung der Arbeitswelt, insbesondere durch Homeoffice, was neue Herausforderungen für das BGM schuf, da Budgets teilweise gekürzt wurden, während gleichzeitig psychischer Ballast durch Existenzängste und Kurzarbeit stieg.
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