Bachelorarbeit, 2019
102 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
1 Einleitung
2 Forschungsstand
3 Theoretischer Hintergrund
3.1 Politikwissenschaftliche Kontextualisierung
3.2 Kontextualisierung Social Media in der Politik
3.3 Kontextualisierung Wahlkampf im Internet
3.4 Theorie des Kommunikativen Handelns nach Jürgen Habermas
4 Methoden und Forschungsvorgehen
5 Auswertung
5.1 Darstellung der Ergebnisse
5.2 Interpretation der Ergebnisse
5.3 Diskussion der Ergebnisse im theoretischen Bezugsrahmen
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Selbstdarstellung und Selbstwahrnehmung von Bundespolitikern der SPD im Hinblick auf den Einfluss ihres eigenen Social-Media-Engagements auf den Wahlkampf, um ein tieferes Verständnis für die digitale politische Kommunikationspraxis zu gewinnen.
3.2 Kontextualisierung Social Media in der Politik
Social Media bezeichnet im weiteren Sinne, die digitalen Medien und Technologien, die es den Nutzern ermöglicht sich untereinander auszutauschen und zu kommunizieren, sowie mediale Inhalte einzeln oder in der Gemeinschaft zu gestalten- es findet eine Vernetzung von Benutzern und deren Kommunikation und Kooperation über das Internet statt (Prof. Dr. Bendel, 2012). Unter anderem ist der Begriff Social Media auch als das Web 2.0 bekannt- das Mitmachweb, welches im Wesentlichen durch soziale Medien geprägt ist (Prof. Dr. Bendel, 2012). Die Plattformen der sozialen Medien umfassen dabei die Social Networks, wobei mediale Bühnen wie Facebook, Twitter und Co. gemeint sind. Des Weiteren werden Weblogs, Micro Blogs und Foto- und Videoplattformen als typische Vertreter sozialer Medien angesehen. (Prof. Dr. Bendel, 2012). Wenngleich sich die letztgenannten Plattformen unweit von den Social Networks unterscheiden. Micro Blogs beispielsweise sind kleine Blogs, die eine Informationsgewinnung mithilfe von Posts oder Tweets gewährleisten, ganz ähnlich wie bei Twitter und Facebook (Prof. Dr. Bendel, 2012).
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der Social-Media-Nutzung für politische Akteure und formuliert die Forschungsfrage zur Selbstwahrnehmung von SPD-Bundespolitikern hinsichtlich ihres Einflusses auf den Wahlkampf.
2 Forschungsstand: Hier wird ein Überblick über bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse zu Social Media und Onlinewahlkampf gegeben und die Forschungslücke hinsichtlich einer qualitativen, innerparteilichen Perspektive aufgezeigt.
3 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel bettet die Untersuchung in den politikwissenschaftlichen Kontext ein, erläutert die Bedeutung sozialer Medien in der Politik sowie den Wahlkampf im Internet und stellt die Theorie des kommunikativen Handelns nach Jürgen Habermas vor.
4 Methoden und Forschungsvorgehen: Hier wird das qualitative Forschungsdesign beschrieben, welches auf Experteninterviews und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring basiert.
5 Auswertung: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Interviews dargestellt, interpretiert und anhand des theoretischen Bezugsrahmens kritisch diskutiert.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, wonach sich Politiker unterschiedlich reflektiert verhalten und die individuelle Perspektive für das Verständnis politischer Online-Kommunikation entscheidend ist.
Social Media, Politische Kommunikation, SPD, Wahlkampf, Bundespolitiker, Selbstwahrnehmung, Selbstdarstellung, Jürgen Habermas, Kommunikation, Digitalisierung, Qualitative Forschung, Experteninterviews, Online-Wahlkampf, Strategische Kommunikation, Mediatisierung.
Die Arbeit untersucht, wie Bundespolitiker der SPD ihr eigenes Social-Media-Engagement wahrnehmen und welchen Einfluss sie diesem auf den Wahlkampf zuschreiben.
Die zentralen Themen sind politische Kommunikation im digitalen Zeitalter, die strategische Nutzung von Social Media im Wahlkampf sowie die Selbstdarstellung von Politikern.
Ziel ist es herauszufinden, wie SPD-Bundespolitiker ihren Einfluss auf den Wahlkampf durch eigenes Social-Media-Engagement wahrnehmen und inwiefern dies mit theoretischen Ansätzen korrespondiert.
Die Autorin führt eine qualitativ-empirische Forschung durch, basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews mit vier Bundestagsabgeordneten, ausgewertet nach der qualitativen Inhaltsanalyse von Philipp Mayring.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Kontextualisierung der politischen Kommunikation, die Erläuterung der Forschungsmethodik sowie die detaillierte Auswertung und Interpretation der geführten Interviews.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie "Politische Kommunikation", "Social Media", "Selbstdarstellung", "Wahlkampf" und "Theorie des kommunikativen Handelns" charakterisieren.
Die Theorie des kommunikativen Handelns dient als soziologisches Gerüst, um die Art der Kommunikation der Politiker (erfolgsorientiert vs. verständigungsorientiert) zu klassifizieren und ihre Social-Media-Auftritte zu bewerten.
Ja, die Auswertung identifiziert vier Typen von Politikern (z.B. den "Social-Media-Wahlkämpfer" oder den "Einzelkämpfer"), die sich in ihrer Nutzung, Reflexion und strategischen Ausrichtung ihrer Social-Media-Aktivitäten deutlich voneinander unterscheiden.
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