Diplomarbeit, 1998
87 Seiten, Note: sehr gut
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Controlling
2.1 Controllingbegriff
2.1.1 Historische Entwicklung
2.1.2 Definition
2.2 Ziele
2.3 Aufgaben
2.3.1 Absatz-Controlling
2.3.2 Beschaffungs-Controlling
2.3.3 Investitions-Controlling
2.3.4 Produktions-Controlling
2.3.5 Logistik-Controlling
2.3.6 Finanz-Controlling
2.3.7 Kosten- und Erfolgs-Controlling
2.3.8 Zusammenfassung
2.4 Instrumente
2.4.1 Absatz-Controlling
2.4.2 Beschaffungs-Controlling
2.4.3 Investitions-Controlling
2.4.4 Produktions-Controlling
2.4.5 Logistik-Controlling
2.4.6 Finanz-Controlling
2.4.7 Kosten- und Erfolgs-Controlling
2.4.8 Zusammenfassung
2.5 Aufbauorganisatorische Einordnung
3 Arbeitsvorbereitung
3.1 Begriff Arbeitsvorbereitung
3.1.1 Die historische Entwicklung
3.1.2 Definition
3.2 Ziele
3.3 Aufgaben
3.3.1 Arbeitsplanung und Arbeitssteuerung
3.3.2 Methodenplanung
3.3.3 Materialplanung
3.3.4 Investitionsplanung
3.3.5 Planungsvorbereitung
3.3.6 Kostenplanung
3.3.7 Qualitätsmanagement
3.3.8 Stücklistenverarbeitung
3.3.9 Arbeitsplanerstellung
3.3.10 NC-Programmierung
3.3.11 Zusammenfassung
3.4 Instrumente
3.4.1 Methodenplanung
3.4.2 Investitionsplanung
3.4.3 Planungsvorbereitung
3.4.4 Kostenplanung
3.4.5 Qualitätsmanagement
3.4.6 Arbeitsplanerstellung
3.4.7 Zusammenfassung
3.5 Aufbauorganisatorische Einordnung
4 Prozeßorientiertes Controlling
4.1 Ablauforientierte Einordnung
4.2 Prozeßorientierter Controlling-Regelkreis
4.3 Erweiterter Controlling-Regelkreis
4.4 Selbststeuerung
5 Verbindung von Controlling und Arbeitsplanung
5.1 Interdependenz von Controlling und Arbeitsplanung
5.2 Controlling innerhalb der Arbeitsplanung
5.3 Simultaneous Engineering
6 Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, ein Konzept für den prozeßorientierten Aufbau eines Technischen Controlling zu entwickeln. Dabei wird insbesondere die Abhängigkeit zwischen Controlling und Arbeitsplanung sowie die Durchführung von Controlling-Aufgaben innerhalb der Arbeitsplanung untersucht, um eine ganzheitliche Prozeßsteuerung zu ermöglichen.
2.3.4 Produktions-Controlling
Die Erzeugung von Gütern und Dienstleistungen mittels Kombination von Produktionsfaktoren ist Aufgabe der Produktion /vgl. GUTENBERG 79, S. 151/. Dementsprechend besteht die allgemeine Aufgabe des Produktions-Controlling darin, die Wirtschaftlichkeit des Produktionsprozesses sicherzustellen /vgl. REICHMANN 95 a, S. 277/. Folgende Aufgaben lassen sich nennen /vgl. WELGE 88, S. 265/:
Kapazitätserweiterungs- bzw. -verringerungsmaßnahmen
Ständige Analyse der Produktionsprozesse und -ergebnisse
Sonderuntersuchungen im Produktionsbereich zu Auslastung und Störanfälligkeit der eingesetzten Fertigungsanlagen
Kapazitätserweiterung bzw. -verringerungsmaßnahmen werden unternommen, um eine hohe fertigungstechnische Flexibilität zu erreichen. Diese ist unvermeidlich, da „bei einer absatzmarktbedingten Produktvariation oder Produktinnovation eine große qualitative Anpassungsfähigkeit des Produktionsmittelbestandes“ zu gewährleisten ist /REICHMANN 95 a, S. 278/. Hinsichtlich der Realisierung dieses Ziels ist sowohl an eine Erweiterung als auch an eine Verringerung der Kapazitäten (Stillegung) zu denken. In diesem Zusammenhang spricht man auch von einer horizontalen oder vertikalen Kapazitätserweiterung bzw. -verringerung /vgl. HANS 96, S. 129/.
1 Einleitung: Beschreibt die veränderte Marktsituation und leitet die Forschungsfrage zur prozeßorientierten Verbindung von Controlling und Arbeitsplanung ein.
2 Controlling: Erläutert die Grundlagen, Ziele und Aufgaben des Controllings sowie dessen strategische und operative Instrumente.
3 Arbeitsvorbereitung: Analysiert die historische Entwicklung, Aufgaben und Methoden der Arbeitsvorbereitung sowie ihre organisatorische Einordnung.
4 Prozeßorientiertes Controlling: Entwickelt ein Modell für ein prozeßorientiertes Controlling auf Basis einer Prozeßketten-Regelkreis-Systematik.
5 Verbindung von Controlling und Arbeitsplanung: Demonstriert anhand von Praxisbeispielen, wie Controlling-Tätigkeiten in die Arbeitsplanung integriert werden können.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die Ergebnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung des Technischen Controllings.
Controlling, Arbeitsplanung, Arbeitsvorbereitung, Prozeßorientierung, Prozeßkette, Produktions-Controlling, Simultaneous Engineering, Selbststeuerung, Kostenplanung, Effizienz, Effektivität, Unternehmensorganisation, Strategisches Controlling, Operatives Controlling, Prozeßkostenrechnung.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Konzepts für ein prozeßorientiertes „Technisches Controlling“, das die traditionellen Aufgaben der Arbeitsplanung und des Controllings verknüpft, um eine ganzheitliche Optimierung von Produktionsprozessen zu erreichen.
Die zentralen Themenfelder sind die Grundlagen des betriebswirtschaftlichen Controllings, die Aufgaben und Instrumente der Arbeitsvorbereitung sowie die theoretische und praktische Integration beider Bereiche in prozeßorientierte Strukturen.
Das primäre Ziel ist es, die gegenseitige Abhängigkeit von Controlling und Arbeitsplanung aufzuzeigen und ein Konzept zu entwickeln, das durch den Einsatz von Prozeßsteuerung die Effizienz und Effektivität in Unternehmen steigert.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und ergänzt diese durch die Modellierung von Controlling-Regelkreisen sowie die vergleichende Darstellung von Praxisbeispielen (z. B. Simultaneous Engineering).
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der einzelnen Controlling-Bereiche (Absatz, Beschaffung, Investition, Produktion, Logistik, Finanz, Kosten) und der Arbeitsplanung, gefolgt von einer Synthese im prozeßorientierten Modell.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie prozeßorientiertes Controlling, Arbeitsplanung, Selbststeuerung, Simultaneous Engineering und Prozeßkette charakterisiert.
Während das Controlling primär auf die zielorientierte Steuerung und Erfolgssicherung ausgerichtet ist, fokussiert die Arbeitsplanung auf die fertigungstechnische Planung und Bereitstellung der notwendigen Produktionsmittel.
Das SE-Konzept dient als praktisches Beispiel für die gelebte Selbststeuerung, bei der alle Teammitglieder eine Controlling-Funktion übernehmen, um Zeit, Kosten und Qualität in der Produktentwicklung simultan zu optimieren.
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