Bachelorarbeit, 2020
84 Seiten, Note: 1,0
Theoretischer Hintergrund
Corona-Krise
Gesundheitliche Auswirkungen
Wirtschaftliche Auswirkungen
Angst
Begriffsabgrenzung
Das transaktionale Stressmodell
Ängste während Corona
Freizeit
Freizeitbegriff
Freizeiterleben
Freizeitprobleme
Freizeiterleben in Kurzarbeit
Methode
Design/Prozedur
Stichprobe
Messinstrumente der Hauptvariablen
MK-HAI
SUSA
Finanzielles Belastungserleben
Erleben des Freizeitzugewinns
Kontrollvariablen
Ängstlichkeit
Nutzung der freien Zeit
Aufstockung
Demografie
Datenanalyse
Ergebnisse
Deskriptive Ergebnisse
Prüfung der Vorannahmen der jeweiligen Tests
Bivariate Korrelation und Reliabilität
Ergebnisse in Bezug auf die Hypothesen
Hypothese 1
Hypothese 2
Hypothese 2a
Hypothese 2b
Hypothese 3
Explorative Analyse
Angst um die Gesundheit und Geschlecht
Arbeitsplatzbezogene Ängste und Ängstlichkeit
Angst vor Arbeitsplatzverlust und Anstellungsart
Finanzielle Angst und Einkommen
Freizeiterleben und Nutzung der freien Zeit
Freizeiterleben und arbeitsplatzbezogene Ängste
Diskussion
Einordnung der Befunde und Beitrag dieser Arbeit
Stärken und Einschränkungen
Zukünftige Forschung
Praktische Implikationen
Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss der Corona-Krise und der damit verbundenen Kurzarbeit auf das psychische Wohlbefinden von Arbeitnehmern. Im Fokus steht dabei die Frage, ob Kurzarbeiter verstärkt arbeitsplatzbezogene Ängste entwickeln und wie sie ihre durch Kurzarbeit hinzugewonnene Freizeit erleben, unter Berücksichtigung der allgemeinen Angst um die Gesundheit.
Kurzarbeit während Corona
Der Bundesrat stimmt am 13.03.2020 dem „Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld“ zu. Damit werden die Voraussetzungen für den Zugang zu Kurzarbeit während der Corona-Krise erleichtert. Ein Betrieb kann vom 01.03.2020 bis zum 31.12.2020 schon Kurzarbeit anzeigen, sobald 10 % der Beschäftigten von einem Arbeitsausfall von mehr als 10 % betroffen sind und nicht wie zuvor 30 % der Beschäftigten. Am 15.05.2020 stimmt der Bundesrat einem weiteren Gesetz, dem „Gesetz zu sozialen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie,“ zu. Dieses sieht eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes vor. Beschäftigte, deren regelmäßige Arbeitszeit um mindestens 50 % reduziert ist, sollen ab dem vierten Monat in Kurzarbeit eine Aufstockung auf 70 %erhalten. Ab dem siebten Monat in Kurzarbeit soll dieser Betrag auf 80 % steigen. Bei Arbeitnehmer*innen mit mindestens einem Kind im Haushalt wird das Kurzarbeitergeld nach vier Monaten auf 77 % aufgestockt und ab dem siebten Monat erhöht es sich auf 87 %. Diese Regelungen gelten bis Ende 2020.
Theoretischer Hintergrund: Darstellung der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Corona-Krise sowie theoretische Fundierung der Begriffe Angst und Freizeit.
Methode: Erläuterung des Studiendesigns, der Stichprobenauswahl und der verwendeten psychologischen Messinstrumente für die untersuchten Variablen.
Ergebnisse: Präsentation der deskriptiven Daten sowie die statistische Überprüfung der aufgestellten Hypothesen mittels Varianzanalysen und T-Tests.
Diskussion: Kritische Einordnung der Forschungsergebnisse in den wissenschaftlichen Kontext, Erörterung der Stärken und Grenzen der Arbeit sowie Implikationen für Forschung und Praxis.
Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Leitfrage hinsichtlich der verstärkten Ängste von Personen in Kurzarbeit und abschließende Bewertung der Gesamtsituation.
Angst, Corona-Krise, Corona-Virus, Freizeiterleben, Kurzarbeit, Arbeitsplatzverlust, finanzielle Angst, psychische Belastung, Stress, transaktionales Stressmodell, Arbeitsplatzunsicherheit, Pandemie, Erwerbsarbeit, Kurzarbeitergeld, Freizeitgestaltung.
Die Arbeit untersucht psychologische Auswirkungen der Corona-Krise, insbesondere bei Arbeitnehmern, die in Kurzarbeit beschäftigt sind.
Die zentralen Themen sind arbeitsplatzbezogene Ängste, die Angst um die Gesundheit während der Pandemie sowie das subjektive Erleben von gewonnener Freizeit.
Ziel ist es zu beantworten, ob Kurzarbeiter durch ihre Situation verstärkt Ängste vor Arbeitsplatzverlust und finanzielle Sorgen entwickeln und wie sie ihre veränderte Freizeit bewerten.
Es wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt, deren Daten mithilfe inferenzstatistischer Verfahren (ANOVA, T-Tests, Korrelationen) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Stress- und Angsttheorie, die methodische Vorgehensweise und die detaillierte Darstellung und Diskussion der empirischen Ergebnisse.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Kurzarbeit, Angst, Arbeitsplatzunsicherheit, Freizeiterleben und Corona-Krise definieren.
Die Studie konnte keinen signifikanten Unterschied im Erleben des Freizeitzugewinns zwischen Personen mit 10-50 % Kurzarbeit und solchen mit mehr als 50 % Kurzarbeit feststellen.
Personen mit überdurchschnittlicher Ängstlichkeit (als Persönlichkeitsmerkmal) weisen in der Studie signifikant höhere arbeitsplatzbezogene Ängste auf.
Da die Angst um die Gesundheit während der Corona-Pandemie eine allgemein vorherrschende Belastung darstellte, wurde sie untersucht, um deren Effekt von den spezifischen arbeitsplatzbezogenen Ängsten abzugrenzen.
Das Modell nach Lazarus dient als theoretische Grundlage, um zu erklären, warum Individuen unterschiedlich auf die bedrohliche Situation der Kurzarbeit reagieren.
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