Masterarbeit, 2014
87 Seiten, Note: 2.0
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
0 Einleitung
0.1 Vorstellung und Ziel der Arbeit
0.2 Strukturelle Gestaltung der Arbeit
1 Mündliche Kommunikation im Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht
1.1 Was ist mündliche Kommunikation und die „kommunikative Wende“?
1.2 Methodischer und didaktischer Einsatz für die kommunikative Wende
1.2.1 Sozialformen
1.2.2 Übungsformen
1.2.3 Textformen
1.2.4 Unterrichtsmaterialien
1.2.5 Lehrwerkdialog-Forschung und –Analyse
1.3 Stellung der mündlichen Kommunikation in didaktischen Methoden des Unterrichts Deutsch-als-Fremdsprache
1.3.1 Die Grammatik-Übersetzungs-Methode
1.3.2 Die direkte Methode
1.3.3 Die audio-linguale Methode
1.3.4 Der kommunikative Ansatz
1.4 Mündliche Kommunikation im „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen“
1.4.1 Was ist der „Gemeinsame Europäische Referenzrahmen“?
1.4.2 Die Stellung des Sprechens im Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen
1.5 Stellung der mündlichen Kommunikation beim „Test- DaF“
1.6 Zusammenfassung
2 Stellung der mündlichen Kommunikation in chinesischen Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht
2.1 Deutsch-als-Fremdsprache in China
2.1.1 Geschichte
2.1.2 Nach der der Reform- und Öffnungspolitik im Jahre 1978
2.1.3 Das Goethe- Institut und deutschsprachige Prüfungen in China
2.2 Mündliche Kommunikation im chinesischen Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht
2.3 Mündliche Kommunikationen bei den Lehrwerken
2.4 Zusammenfassung
3 Die Befragung und die Beobachtung
3.1 Fragebogen
3.2 Datenanalyse
3.3 Beobachtungen
3.3.1 Allgemeines zur Universität und Deutschabteilung
3.3.2 Die Lernergruppen
3.3.3 Ausstattung der Deutschabteilung und Lehrwerk
3.3.4 Berichte über die Unterrichte
4 Unterrichtskonzept für chinesische DaF-Lernende
4.1 Thema der Stunde: Die Trennung
4.2 Lernerbeschreibung
4.3 Didaktische Überlegungen
4.4 Methodische Überlegungen
4.5 Ziele
4.6 Arbeitsblätter mit Lösungen und Unterrichtsmaterialien
4.6.1 Text
4.6.2 Arbeitsblatt 1
4.6.3 Arbeitsblatt 2
4.6.4 Arbeitsblatt 3
4.6.5 Materialien für Ratespiel
5 Fazit und Ausblick
Die Masterarbeit untersucht die Rolle und Bedeutung der mündlichen Kommunikation im chinesischen Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht (DaF) und analysiert, warum trotz zunehmender Beliebtheit der Sprache Defizite in diesem Bereich bestehen. Ziel ist es, durch eine Kombination aus theoretischer Fundierung, empirischer Befragung und Unterrichtsbeobachtungen ein praxisnahes Unterrichtskonzept zu entwickeln, das die mündliche Kommunikationsfähigkeit chinesischer Lernender effektiv fördert.
1.1 Was ist mündliche Kommunikation und die „kommunikative Wende“?
Das Wort „Kommunikation“ stammt aus dem Latein und bedeutet „Verständigung untereinander“. Kommunikation hat viele Ausdrucksmittel: Körpersprache, gesprochene Sprache und geschriebene Sprache. Man bezeichnet Mimik und Gestik als Körpersprache. Gesprochene Sprache und geschriebene Sprache beziehen sich jeweils auf die produktiven Fertigkeiten Sprechen und Schreiben.
Die gesprochene Sprache oder die Mündliche Kommunikation, also das Sprechen heißt für die Fremdsprachen-Lernenden, bestimmte kommunikative Kompetenzen in einem Gespräch gut beherrschen und kombinieren. Ein Gespräch besteht mindestens aus Sprecher und Hörer. Das heißt, dass Kommunikation in dieser Situation ein Prozess von Sprachproduktion und Sprachrezeption ist. Dann brauchen Sprecher und Hörer ein gleiches Instrument, um die Übertragung der Bedeutungen vom Sprecher zu schaffen, das gleiche Instrument ist die gemeinsame Sprache.
Vorher spielte die mündliche Kommunikation keine relevante Rolle im Fremdsprachenunterricht, nach der kommunikativen Wende hatte sie joch eine wichtigere Stellung im Fremdsprachenunterricht. Seit 1950er hat sich der Fremdsprachenunterricht in mannigfaltiger Weise herausgebildet auch die Zahl der Fremdsprachenlerner ist rasch gestiegen. Darüber hinaus haben sich die didaktischen Methoden aufgrund der technischen Entwicklung und der Forschung der Sprachwissenschaft vielfältig entwickelt. Aber bis zu den 1970er Jahren herrschte in Schulen und Universitäten der Frontalunterricht und die mündliche Kommunikation spielte keine relevante Rolle im Fremdsprachenunterricht.
0 Einleitung: Die Einleitung motiviert das Thema durch die persönliche Erfahrung der Autorin mit der Kluft zwischen Theorie und Praxis im DaF-Unterricht in China und steckt den Rahmen der Arbeit ab.
1 Mündliche Kommunikation im Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen der kommunikativen Wende, verschiedene Lehrmethoden und die Anforderungen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens sowie des Test-DaF.
2 Stellung der mündlichen Kommunikation in chinesischen Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht: Hier wird der historische Kontext von Deutsch in China, die Rolle des Goethe-Instituts und die Analyse spezifischer chinesischer Lehrwerke dargestellt.
3 Die Befragung und die Beobachtung: Dieses Kapitel präsentiert die methodische Vorgehensweise und Ergebnisse einer Online-Befragung sowie unterrichtspraktische Beobachtungen an der Universität Nanchang.
4 Unterrichtskonzept für chinesische DaF-Lernende: Hier wird ein konkretes, auf das Thema „Trennung“ ausgerichtetes Unterrichtskonzept inklusive didaktischer Überlegungen und Arbeitsmaterialien für chinesische Studierende vorgestellt.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und fordert die Entwicklung zielgruppenspezifischerer, kommunikativer Unterrichtsmodelle für den chinesischen Kontext.
Mündliche Kommunikation, DaF-Unterricht, China, kommunikative Wende, Sprechfertigkeit, Lehrwerkanalyse, Test-DaF, Fremdsprachendidaktik, Unterrichtskonzept, interkulturelle Interferenzen, Lerntypen, Sprachproduktion, Sprachrezeption, Hochschulstudium, Deutschlernen.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der mündlichen Kommunikation im DaF-Unterricht in China und analysiert, warum die mündliche Fertigkeit trotz ihrer Wichtigkeit im Unterricht oft vernachlässigt wird.
Zentrale Themen sind die kommunikative Wende in der Didaktik, die historische Entwicklung des Germanistikstudiums in China, die Rolle von Lehrwerken und die Analyse des Lernverhaltens chinesischer Studierender.
Das Ziel ist es, durch die Identifikation von Problemen im chinesischen DaF-Unterricht ein praktisch anwendbares Unterrichtskonzept zu entwickeln, das die mündliche Sprachproduktion fördert.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einem empirischen Teil, bestehend aus einer Online-Befragung von Deutschlernenden und teilnehmender Beobachtung im Unterricht an der Universität Nanchang.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der kommunikativen Ansätze, eine Bestandsaufnahme der DaF-Situation in China, die Auswertung der empirischen Daten sowie die Ausarbeitung eines konkreten Unterrichtsentwurfs.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Mündliche Kommunikation, DaF-Unterricht, kommunikative Wende, Lehrwerkanalyse und Sprachbarrieren in China zusammenfassen.
Der Test-DaF wird als wichtiges Instrument für chinesische Studierende analysiert, wobei besonders die hohen Hürden im Bereich des mündlichen Ausdrucks beleuchtet werden.
Die Autorin identifiziert eine konfuzianisch geprägte Autoritätshörigkeit und asiatische Zurückhaltung, die dazu führen kann, dass Studierende im Unterricht schweigen, selbst wenn sie über ausreichend sprachliche Kenntnisse verfügen.
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