Examensarbeit, 2020
33 Seiten
Diese Arbeit untersucht, wie Theaterpädagogik zu mehr Nachhaltigkeit, Verständnis und Nächstenliebe beitragen kann. Sie analysiert die Mechanismen der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung, die zu Umweltzerstörung und sozialer Ungleichheit führen, und setzt diese in Bezug zu einem organischen Gesellschaftsbild, das auf Verbundenheit und Mitgefühl basiert. Darüber hinaus werden Ansätze des "Theatre for Living" von David Diamond vorgestellt, welches soziale und ökologische Veränderungen anstrebt.
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und zeigt die Dringlichkeit des Themas Nachhaltigkeit und Partizipation auf. Es beleuchtet die aktuelle Bedrohung unserer Umwelt und Gesellschaft durch rücksichtsloses Verhalten und den Verlust der inneren Welt der Träume und Wünsche. Das zweite Kapitel analysiert die Mechanismen der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung, die zu Umweltzerstörung und sozialer Ungleichheit führen. Es setzt diese in Bezug zu einem organischen Gesellschaftsbild, das auf Verbundenheit und Mitgefühl basiert. Das dritte Kapitel stellt die Herangehensweise des "Theatre for Living" von David Diamond vor, welches soziale und ökologische Veränderungen anstrebt. Es beleuchtet die Methoden und Ansätze dieses Theaterformats und diskutiert die Rolle der Theaterpädagogik in der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft.
Nachhaltigkeit, Partizipation, Theaterpädagogik, "Theatre for Living", David Diamond, Augusto Boal, mechanistische Weltsicht, organisches Gesellschaftsbild, Verbundenheit, Mitgefühl, soziale und ökologische Transformation, Bewusstwerdung, Wertewandel.
"Theatre for Living" ist ein vom kanadischen Theatermacher David Diamond entwickelter Ansatz, der auf Augusto Boals "Theater der Unterdrückten" basiert und systemtheoretische Erkenntnisse nutzt, um sozialen und ökologischen Wandel zu fördern.
Die mechanistische Sicht sieht die Welt als Uhrwerk (Trennung und Beherrschung), während die organische Sicht die Welt als lebendigen Organismus begreift, der auf Verbundenheit und Empathie basiert.
Zentrale Methoden sind das Statuentheater und das Forumtheater, die dazu dienen, empathische Dialoge im Gemeinwesen anzuregen und kollektive Lösungen für Probleme zu finden.
Sie dient als Forschungsraum zum Ausprobieren von Utopien und fördert einen inneren Wertewandel hin zu mehr sozialer Nachhaltigkeit und ökologischem Bewusstsein.
Die Leitung fungiert als Moderator ("Joker"), der den Prozess begleitet, ohne fertige Lösungen vorzugeben, und den Raum für gemeinschaftliche Transformation öffnet.
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