Magisterarbeit, 2019
52 Seiten, Note: 2
Einleitung
1. Zum Begriff Gewalt
1.1 Formen der Gewalt
2. Ursachen der Gewalt
2.1 Wunsch nach Macht
2.2 Suchtmittelabhängigkeit
2.3 Eifersucht
2.4 Auswirkung der Erziehung und der Familie
3. Das Leben der Autorin und Ihre Werke
4. Darstellungsformen der Gewalt in ausgewählten Romanen Elfride Jelineks
4.1 Das Bild der Frau in den Werken Klavierspielerin und Liebhaberinnen
5. Form der Gewalt im Werk Die Klavierspielerin
6. Darstellung der Gewalt im Werk Die Liebhaberinnen
Zusammenfassung
Die Diplomarbeit untersucht die verschiedenen Erscheinungsformen und Ursachen von Gewalt anhand der literarischen Werke "Die Klavierspielerin" und "Die Liebhaberinnen" von Elfriede Jelinek. Ziel ist es, die in den Romanen dargestellte psychische und physische Gewalt zu analysieren, ihre Ursprünge im familiären und gesellschaftlichen Kontext aufzuzeigen und die spezifische literarische Verarbeitung dieses Motivs durch die Autorin zu verdeutlichen.
Die Darstellung der Gewalt im Werk Die Liebhaberinnen
Der Roman Die Liebhaberinnen handelt von zwei Mädchen, die eine Hauptrolle spielen. Ein Mädchen namens Brigitte stammt aus einer Großstadt und das andere namens Paula wurde auf dem Land großgezogen. Beide Mädchen haben das gleiche Ziel, nämlich einen Ehemann zu finden, um aus dem Familienhaus auszuziehen und somit ein neues Leben anfangen zu können.
Brigitte hat sich für Heinz entschieden, denn sie behauptet, dass sie alleine in ihrem Leben nicht weiterkommt und „das bessere soll vom leben von heinz herkommen. heinz kann brigitte von ihrer nähmaschine befreien, das kann brigitte von selbst nicht“. Im Text steht deutlich, dass Brigitte den Heinz nur aus einem Grund braucht. Sie arbeitet in einer Fabrik als Schneiderin und sie wäre in diesem Beruf wahrscheinlich ihr ganzes lebenslang tätig, Heinz kann aber aus ihrem Leben etwas Besseres machen. Heinz ist sehr intelligent und gut ausgebildet, er ist Elektroinstallateur, dank Heinz müsste Brigitte, die nichts gelernt hat und über keine Ausbildung verfügt, nicht mehr jeden Tag an ihrer Nähmaschine arbeiten.
Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Gewalt ein, definiert den Rahmen der Diplomarbeit und stellt die ausgewählten Werke von Elfriede Jelinek als Untersuchungsgrundlage vor.
1. Zum Begriff Gewalt: Dieses Kapitel erläutert den wissenschaftlichen Gewaltbegriff und differenziert zwischen verschiedenen Formen wie körperlicher und psychischer Gewalt.
2. Ursachen der Gewalt: Hier werden zentrale Faktoren analysiert, die zur Entstehung von Gewalt führen, darunter Machtstreben, Suchtmittelabhängigkeit, krankhafte Eifersucht sowie familiäre Prägungen.
3. Das Leben der Autorin und Ihre Werke: Dieses Kapitel bietet einen biografischen Überblick zu Elfriede Jelinek und ordnet ihr literarisches Schaffen in den Kontext ihrer Zeit ein.
4. Darstellungsformen der Gewalt in ausgewählten Romanen Elfride Jelineks: Hier wird das Frauenbild in den Werken "Die Klavierspielerin" und "Die Liebhaberinnen" untersucht und als Grundlage für die Gewaltanalyse verwendet.
5. Form der Gewalt im Werk Die Klavierspielerin: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Formen körperlicher und psychischer Gewalt innerhalb der Familie Kohut im Roman.
6. Darstellung der Gewalt im Werk Die Liebhaberinnen: Die Analyse konzentriert sich auf die gewaltsamen Interaktionen zwischen den Protagonistinnen, ihren Familien und Partnern.
Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die theoretischen Ergebnisse und die Analysen aus dem praktischen Teil der Arbeit.
Gewalt, Psychische Gewalt, Körperliche Gewalt, Häusliche Gewalt, Elfriede Jelinek, Macht, Kontrolle, Sucht, Eifersucht, Erziehung, Patriarchat, Die Klavierspielerin, Die Liebhaberinnen, Aggression, Familienstrukturen.
Die Arbeit befasst sich mit der Darstellung von Gewalt in den Werken "Die Klavierspielerin" und "Die Liebhaberinnen" der österreichischen Schriftstellerin Elfriede Jelinek.
Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung verschiedener Gewaltformen, die Ursachen von Gewalt (wie Macht, Sucht und familiäre Prägung) sowie deren literarische Umsetzung.
Das Ziel ist es, zu analysieren, wie Jelinek Gewalt in ihren Romanen thematisiert und welche Gründe für das gewaltvolle Handeln der Figuren in ihrem jeweiligen Kontext verantwortlich sind.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einem theoretischen Vergleich, der mit der praktischen Analyse der ausgewählten Romane verknüpft wird.
Im theoretischen Hauptteil werden Begriffe und Ursachen von Gewalt definiert, gefolgt von einem praktischen Teil, der eine tiefgehende Analyse der Gewalt in den genannten Romanen durchführt.
Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Gewalt, Psychische Gewalt, Häusliche Gewalt, Macht, Kontrolle und Elfriede Jelinek.
Die Arbeit verdeutlicht, dass traumatische Kindheitserfahrungen und eine gewaltvolle Erziehung maßgeblich zur Entwicklung einer psychopathischen Persönlichkeit und einer erhöhten Gewaltbereitschaft beitragen können.
Jelinek nutzt eine provokante, vulgäre Sprache, die die Brutalität der Handlungen in ihren Werken widerspiegelt und die dargestellte Gewalt somit noch deutlicher hervortreten lässt.
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