Bachelorarbeit, 2017
74 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Work-Life-Balance
3. Folgen mangelnder Work-Life-Balance
3.1 Stress
3.2 Burnout
3.3 Depressionen
4. Maßnahmen zum Erhalt der Work-Life-Balance
4.1 Resilienz
4.2 Salutogenese
4.3 Zeit-Selbstmanagement
5. Hochschule Düsseldorf
5.1 Fachbereich Sozial-und Kulturwissenschaften
5.2. Beratungsmöglichkeiten im Fachbereich Sozial-und Kulturwissenschaften
5.3 Beratungsmöglichkeiten für Studierende der HSD
6. Forschungsdesign
6.1 Datenerhebung
6.2 Überblick der gestellten Fragen
6.3 Auswertung des Datenmaterials
8. Diskussion
9. Fazit
10. Eigenes Selbstverständnis
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit studienbezogene Belastungen die Work-Life-Balance von Studierenden des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf beeinträchtigen, um daraus Erkenntnisse für die gesundheitsförderliche Gestaltung des Studienalltags zu gewinnen.
3.1 Stress
Der Begriff Stress hat mittlerweile eine große Bedeutung in unserer Alltagssprache erlangt. Praktisch jeder Bereich des alltäglichen Lebens kann und wird mit diesem Begriff verbunden. Das Erleben von Stress ist für jedes Individuum unterschiedlich. Folglich gibt es zahlreiche und verschiedene Arten von Stress (Oetting, 2006, S.9).
Der Ursprung des Begriffs ist im englischsprachigen Raum zu finden, genau genommen in der Materialprüfung. Dabei bezieht sich der Begriff „Stress“ auf die Spannung und Verzerrung von Metallen oder Glas (Techniker-Krankenkasse, 2015a, S.5). Zudem lässt sich der Begriff „Stress“ im lateinischen als „stringere“ finden und bedeutet „anspannen“ (AOK Bundesverband, 2016, S.7)
1950 wurde Stress in der Medizin und Psychologie erstmals von dem Vater der Stressforschung, Hans Selye, auf die Menschen übertragen. Der Begriff erlangte durch ihn eine neue Bedeutung, mit der er die Auswirkung von Stress auf lebende Körper definierte (Kaluza, 2012, S.4).
Stress ist eine angeborene Reaktion, die sich völlig subjektiv und individuell im Empfinden und Erleben des Einzelnen äußert. Das ermöglicht den Menschen, auf unerwartete Situationen kurzfristig und problemlösend zu reagieren (Techniker-Krankenkasse, 2015a, S.5).
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die veränderten Rahmenbedingungen im Bachelorstudium und die wachsende Bedeutung einer gesunden Work-Life-Balance für Studierende.
2. Work-Life-Balance: Dieser Abschnitt definiert den Begriff Work-Life-Balance und erörtert dessen Relevanz für die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben unter modernen Leistungsanforderungen.
3. Folgen mangelnder Work-Life-Balance: Es werden die negativen Auswirkungen durch Stress, Burnout und Depressionen auf die Gesundheit und das Studium detailliert dargestellt.
4. Maßnahmen zum Erhalt der Work-Life-Balance: Das Kapitel führt Bewältigungskonzepte wie Resilienz, Salutogenese sowie Zeit- und Selbstmanagement als protektive Faktoren ein.
5. Hochschule Düsseldorf: Hier wird der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften strukturell vorgestellt, ergänzt um die spezifischen Beratungsangebote für Studierende.
6. Forschungsdesign: Dieser Teil beschreibt die methodologische Begründung der schriftlichen Befragung sowie die Entwicklung des Fragebogens und die Auswahl der Stichprobe.
8. Diskussion: Die empirischen Ergebnisse werden kritisch den theoretischen Erkenntnissen und bestehenden Studien, wie der HISBUS-Studie, gegenübergestellt.
9. Fazit: Die Autorin fasst zusammen, dass die befragten Studierenden insgesamt über eine ausgeglichene Work-Life-Balance verfügen und scheinbar resilient gegenüber Belastungen sind.
10. Eigenes Selbstverständnis: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Autorin über den Studienalltag und gibt Handlungsempfehlungen für künftige Studierende.
Work-Life-Balance, Studienstress, Resilienz, Burnout, Salutogenese, Zeitmanagement, Studienbelastung, Gesundheitsförderung, Psychische Gesundheit, Hochschule Düsseldorf, Selbstwirksamkeit, Prävention, Studienalltag, Stressbewältigung, Sozialarbeit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Work-Life-Balance von Studierenden im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften und untersucht, ob und wie studienbezogene Anforderungen die Gesundheit und das Befinden beeinträchtigen.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Aufarbeitung von Stress und Burnout, die Vorstellung von Resilienz und Selbstmanagement als Bewältigungsmodelle sowie die empirische Analyse des studentischen Stressempfindens.
Das Hauptziel besteht darin, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Studierende an der Hochschule Düsseldorf ihre Work-Life-Balance wahrnehmen und welche persönlichen sowie institutionellen Strategien sie nutzen, um mit Stress im Studium umzugehen.
Die Verfasserin nutzt ein quantitatives Forschungsdesign in Form einer schriftlichen Befragung, die an einem selbst entwickelten Fragebogen angelehnt ist und auf der AOK-Studie zum Studienstress basiert.
Der Hauptteil erstreckt sich von theoretischen Definitionen über die gesundheitlichen Folgen bei mangelndem Ausgleich, die Präsentation von Beratungsstrukturen an der Hochschule bis hin zur empirischen Auswertung der eigenen Umfrage.
Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Work-Life-Balance, Resilienz, Salutogenese, Stressmanagement und Studienbelastung geprägt.
Im Gegensatz zu bundesweiten Erhebungen wie der HISBUS-Studie zeigt die vorliegende Untersuchung, dass die befragten Studierenden des Fachbereichs ihre Situation weitgehend stabil einschätzen und keine Anzeichen einer ausgeprägten Burnout-Gefährdung zeigen.
Die Arbeit nutzt die „7 Säulen der Resilienz“ als theoretisches Modell, um zu erklären, warum Studierende trotz hoher Anforderungen häufig kompetent und resilient mit Belastungssituationen umgehen.
Zeitmanagement wird als ein zentraler Grundbaustein für die Stressbewältigung identifiziert; die Arbeit zeigt auf, dass eine bessere Organisation und Planung von Aufgaben ein wesentlicher Wunsch der Studierenden ist.
Sie empfiehlt Studierenden, Selbstfürsorge zu priorisieren, ihre Abgrenzungsfähigkeit zu schulen, Beratungsangebote aktiv zu nutzen und verstärkt auf einen gesunden Ausgleich wie Sport oder Entspannung zu achten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

