Bachelorarbeit, 2020
88 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Sensorik
2.1.1 Reizaufnahme
2.1.2 Mechanosensoren
2.1.3 Reizweiterleitung
2.2 Physiologie des Alterungsprozesses
2.3 Kognitive Beeinträchtigungen
2.3.1 Demenz
2.3.2 Mild Cognitive Impairment (MCI)
3 Stand der Forschung
3.1 Kognitive Kurztests
3.2 Einflüsse auf die Handsensibilität
3.2.1 Anatomische Region
3.2.2 Alter
3.2.3 Geschlecht
3.2.4 Erkrankungen
3.2.5 Temperatur
3.2.6 Auflagegewicht und Frequenz
4 Problemstellung und Hypothesen
5 Methodik
5.1 Untersuchungsgut
5.1.1 Ort und Zeitraum
5.1.2 Probandenkollektiv
5.2 Instrumentarium und Versuchsaufbau
5.2.1 Montreal Cognitive Assessment (MoCA)
5.2.2 Vibrationserzeuger
5.2.3 Thermometer
5.2.4 Schallschutzkopfhörer
5.3 Versuchsdurchführung
5.3.1 Messvorbereitung
5.3.2 Messablauf
5.4 Datenverarbeitung
5.5 Statistische Verfahren
5.5.1 Kolmogorov-Smirnov-Test
5.5.2 Mann-Whitney-U-Test
5.5.3 Spearman-Rho-Korrelation
5.5.4 Boxplot
6 Ergebnisse
6.1 Deskriptive Analyse: Montreal Cognitive Assessment
6.2 Deskriptive Analyse: Handsensibilität
6.3 Unterschiede der Handsensibilität
6.3.1 Geschlechtsspezifische Unterschiede
6.3.2 Gruppenspezifische Unterschiede in Abhängigkeit vom Geschlecht
6.4 Zusammenhang zwischen den MoCA-Werten und der durchschnittlichen Handsensibilität
6.5 Zusammenhang zwischen den MoCA-Werten und dem Alter
6.6 Zusammenhang zwischen der durchschnittlichen Handsensibilität und dem Alter
7 Diskussion
7.1 Geschlechtsspezifische Unterschiede
7.2 Gruppenspezifische Unterschiede
7.3 Zusammenhang MoCA-Wert und durchschnittliche Handsensibilität
7.4 Limitation und Fehlerreflexion
8 Zusammenfassung und Ausblick
Ziel der Arbeit ist die Untersuchung der Handsensibilität als potenzielles Früherkennungstool für kognitive Beeinträchtigungen und Demenzerkrankungen unter Einbezug von Alter und Geschlecht.
2.1.2 Mechanosensoren
Die Aufnahme mechanischer Reize aus der Umwelt erfolgt über unterschiedliche Typen von Sinneszellen, den sogenannten Mechanosensoren. Sie kommen in der behaarten sowie in der unbehaarten Haut vor (Schandry, 2016). Diese unterscheiden sich in ihrem Adaptionsverhalten, in der Größe und Empfindlichkeit ihrer rezeptiven Felder (Schmidt & Lang, 2007).
Die Mechanosensoren werden eingeteilt in Meissner-Körperchen, Merkel-Tastzellen, Vater-Pacini-Körperchen, Ruffini-Körperchen und den freien Nervenendigungen. Diese werden in Abbildung 1 dargestellt.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung der Demenzdiagnostik dar und führt die Handsensibilität als innovativen Ansatz zur Früherkennung ein.
2 Theoretische Grundlagen: Das Kapitel erläutert die physiologischen Mechanismen der Sensorik, die Auswirkungen des Alterns auf das Nervensystem sowie die Pathologie kognitiver Beeinträchtigungen.
3 Stand der Forschung: Hier werden gängige kognitive Kurztests verglichen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu den verschiedenen Einflussfaktoren auf die Handsensibilität zusammengefasst.
4 Problemstellung und Hypothesen: Basierend auf der Literaturrecherche werden die Forschungsfragen sowie vier spezifische Hypothesen zum Zusammenhang von Handsensibilität, Alter und Kognition aufgestellt.
5 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das Probandenkollektiv, den Versuchsaufbau mit dem Vibrationserzeuger sowie die angewandten statistischen Analyseverfahren.
6 Ergebnisse: Die statistischen Resultate der Messungen werden hier deskriptiv und mittels signifikanter Gruppenunterschiede sowie Korrelationen ausgewertet.
7 Diskussion: Die Befunde werden interpretiert, mit der Literatur verglichen und kritisch hinsichtlich ihrer Limitationen und der methodischen Durchführung reflektiert.
8 Zusammenfassung und Ausblick: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse synthetisiert und Potenziale für zukünftige Forschungen in der Früherkennung von Demenzen aufgezeigt.
Handsensibilität, Vibrationssensibilität, Demenz, Mild Cognitive Impairment, MCI, Montreal Cognitive Assessment, MoCA, Mechanosensoren, Alterungsprozess, Früherkennung, Diagnostik, Kognitive Beeinträchtigung, Sensorik, Vibrationserzeuger, Tastsinn.
Die Arbeit untersucht, ob die Sensibilität der Hand gegenüber Vibrationen als ein geeignetes Werkzeug dienen kann, um frühe Anzeichen von Demenzerkrankungen oder kognitiven Einschränkungen zu erkennen.
Die zentralen Felder umfassen die Neurophysiologie des Tastsinns, die Auswirkungen des Alterns auf sensorische Funktionen sowie die klinische Anwendung kognitiver Kurztests wie des MoCA.
Das Ziel ist es, Unterschiede in der Vibrationssensibilität zwischen gesunden jungen, gesunden älteren und kognitiv leicht beeinträchtigten Probanden nachzuweisen und einen möglichen Zusammenhang zur kognitiven Leistung zu validieren.
Es wird ein experimentelles Design verwendet, bei dem die Vibrationsschwellen an der Zeigefingerspitze mit einem speziellen Vibrationserzeuger bei 30 Hz gemessen und statistisch (u.a. Mann-Whitney-U-Test) ausgewertet werden.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung, dem methodischen Aufbau der Messung sowie der detaillierten statistischen Auswertung und Interpretation der Ergebnisse unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Handsensibilität, MCI (Mild Cognitive Impairment), MoCA-Test und Vibrationsschwelle charakterisiert.
Das Geschlecht wird als eine zentrale Variable analysiert, da die Forschung kontroverse Befunde dazu aufzeigt, ob Frauen und Männer unterschiedliche Vibrationsschwellen aufweisen.
Die Autorin diskutiert die Ergebnisse vorsichtig und betont, dass die Handsensibilität ein vielversprechender, aber bisher wenig erforschter Ansatz ist, der weitere Studien erfordert, um als klinisches Diagnoseinstrument etabliert zu werden.
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