Masterarbeit, 2018
76 Seiten, Note: 2,0
Die Masterarbeit befasst sich mit der Besteuerung von Investmentfonds und ihren Anlegern nach dem neuen Investmentsteuergesetz. Sie analysiert die steuerlichen Auswirkungen des Investmentsteuergesetzes auf die verschiedenen Akteure im Investmentprozess und untersucht die Auswirkungen auf die Kapitalallokation und die Finanzmärkte.
Kapitel 2 beleuchtet die Grundkonzeption von Investmentfonds, einschließlich ihrer zivilrechtlichen und steuerrechtlichen Aspekte. Kapitel 3 erläutert die Grundlagen der Investmentbesteuerung, insbesondere die Grundprinzipien des Investmentsteuergesetzes und die Zielsetzung der Steuerreform. In Kapitel 4 wird die intransparente Besteuerung von (Publikums-)Investmentfonds, insbesondere die Körperschaftsteuerpflicht von Investmentfonds, beleuchtet. Kapitel 5 widmet sich der Besteuerung von Investmentfonds auf Anlegerebene und analysiert die Auswirkungen der Teilfreistellungsregelungen nach § 20 InvStG. Kapitel 6 präsentiert ein Fallbeispiel, das die Steuerfolgen der Investmentsteuerreform für verschiedene Anlegergruppen verdeutlicht. Kapitel 7 bietet eine kritische Würdigung der neu eingeführten Regelungen und untersucht deren Auswirkungen auf die Praxis.
Investmentfonds, Investmentsteuergesetz, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Anleger, Ausschüttungen, Vorabpauschale, Teilfreistellungen, Finanzmärkte, Kapitalallokation
Das Ziel der Reform war die Einführung einer systematischeren und transparenteren Besteuerung von Investmentfonds (insbesondere Publikumsfonds) und deren Anleger, wobei die bisherige transparente Besteuerung teilweise durch ein intransparentes System ersetzt wurde.
Investmentfonds unterliegen nun teilweise selbst der Körperschaftsteuer, insbesondere bei inländischen Beteiligungseinnahmen und Immobilienerträgen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch Gewerbesteuer anfallen.
Die Vorabpauschale ist eine fiktive Kennzahl, die zur Besteuerung von thesaurierenden oder teilausschüttenden Fonds auf Anlegerebene herangezogen wird, um einen Mindeststeuerzufluss sicherzustellen.
Teilfreistellungen dienen dazu, die Vorbelastung auf Fondsebene beim Anleger auszugleichen. Ein bestimmter Prozentsatz der Investmenterträge bleibt steuerfrei, abhängig von der Art des Fonds (z.B. Aktienfonds oder Immobilienfonds) und dem Anlegertyp.
Ja, das Gesetz unterscheidet bei der Besteuerung und den Teilfreistellungssätzen zwischen natürlichen Personen (Privatanlegern), Kapitalgesellschaften und steuerbegünstigten Anlegern wie Stiftungen.
Inländische Immobilienerträge eines Fonds unterliegen auf der Fondsebene der Körperschaftsteuer, was einen wesentlichen Teil der neuen intransparenten Besteuerung darstellt.
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