Bachelorarbeit, 2020
47 Seiten, Note: 2.0
1. Einleitung
1.1 Motivation und Problemstellung
1.2 Stand der Forschung
1.3 Forschungsfrage und Bezugsrahmen
1.4 Gang der Arbeit
2. Grundlagen Additive Manufacturing
2.1 Additive Manufacturing und AM- Wertschöpfungskette
2.1.1 Virtuelles Additive-Manufacturing-Bauteil
2.1.2 Physisches Additive-Manufacturing-Bauteil
2.2 Qualitätssicherung durch Bildverarbeitung
2.2.1 Qualitätssicherung
2.2.2 Qualitätsanforderungen an Bauteile
2.2.3 Qualitätsmerkmale im Additive-Manufacturing-Bauteil
2.3 Optische Algorithmen und Ansatzpunkte
2.3.1 Maschinelles Sehen
2.3.2 Optische Algorithmen in der Bildverarbeitung
2.3.2.1 Kantenextraktion als Grundlage für die Bildverarbeitung
2.3.2.2 Bildverbesserung durch optische Algorithmen
3. Gang der Forschung
3.1 Forschungsdesign
3.2 AM- Wertschöpfungskette und Anforderungen
3.2.1 Processing
3.2.2 Post-Processing
3.3 Anforderungen an die Qualitätssicherung
3.4 Anforderungen an die Bildverarbeitung
3.5 Einsatzmöglichkeiten optischer Algorithmen in der Bildverarbeitung
4. Prototyp Studienprojekt
4.1 Einordnung in die AM- Wertschöpfungskette
4.2 Architektur des Prototyps
4.3 Ausführung des Prototyps
4.4 Verwendete optische Algorithmen
4.4.1 Binärsegmentierung: Schwellenwertverfahren
4.4.2 Kantendetektion: Canny- Algorithmus
4.4.3 Konturenvergleich: Algorithmus von Suzuki und Abe
4.5 Analyse des Prototyps
4.5.1 Evaluation anhand der Anforderungsanalyse
4.5.2 Stärken-Schwächen-Analyse
5. Diskussion
6. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die Rolle optischer Algorithmen im Bereich der Bildverarbeitung, um die Qualitätssicherung in additiven Fertigungsprozessen (AM) zu unterstützen und zu evaluieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwiefern sich solche Algorithmen zur Unterstützung AM-basierter Wertschöpfungsprozesse eignen, wobei ein entwickelter Prototyp zur Evaluation der erhobenen Anforderungen dient.
2.3.2 Optische Algorithmen in der Bildverarbeitung
Die Computergrafik generiert aus einer abstrakten Objektbeschreibung ein Bild, während in der BV charakteristische Merkmale aus einem Bild extrahiert werden, um so die im Bild enthaltenen Objekte zu erkennen und diese in Form einer abstrakten Objektbeschreibung darstellen zu können. Dieses Zusammenspiel ist in Abbildung 6 dargestellt. Nischwitz beschreibt das Zusammenspiel kurz: „Computergrafik ist die Synthese von Bildern und Bildverarbeitung ist die Analyse von Bildern. In diesem Sinne ist die Computergrafik die inverse Operation zur BV.“ Computergrafiken werden außerdem zur Darstellung von Ergebnissen verwendet, bei dem die Grenzen zwischen Computergrafik und BV verschwimmen.
Da bspw. 3D-Bilder in der Medizin, bei der bereits mehrere BV-Algorithmen angewandt wurden, räumlich als Computergrafik dargestellt werden.
Es werden für die Computergrafik und BV eine Vielzahl an Methoden, Operatoren und Datenstrukturen benötigt. Aufgrund der Überschneidungen zwischen den beiden Disziplinen kommen häufig die gleichen Algorithmen zum Einsatz.
Da sich diese Arbeit mit der QS durch BV und optische Algorithmen beschäftigt, wird im Folgenden das Hauptaugenmerk auf die BV gelegt.
1. Einleitung: Definiert das Ziel der Arbeit, die Rolle optischer Algorithmen in der Qualitätssicherung des Additive Manufacturing zu untersuchen und einen Prototyp zu evaluieren.
2. Grundlagen Additive Manufacturing: Vermittelt die notwendigen theoretischen Kenntnisse zu AM-Prozessen, Qualitätssicherung durch Bildverarbeitung und den theoretischen Grundlagen optischer Algorithmen.
3. Gang der Forschung: Erläutert das Forschungsdesign sowie die Anforderungen an die Qualitätssicherung und Bildverarbeitung innerhalb der AM-Wertschöpfungskette.
4. Prototyp Studienprojekt: Dokumentiert die Architektur, Ausführung und algorithmische Basis des Prototyps sowie dessen Analyse hinsichtlich der zuvor erhobenen Anforderungen.
5. Diskussion: Erörtert aktuelle Trends wie Computertomographie, Image Mining und maschinelles Lernen für zukünftige Qualitätssicherungsprozesse.
6. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Bedeutung der Optimierung optischer Algorithmen für zukünftige Echtzeit-Qualitätssicherung im AM.
Additive Manufacturing, Qualitätssicherung, Bildverarbeitung, Optische Algorithmen, Canny-Algorithmus, Suzuki und Abe, Prototyping, Wertschöpfungskette, Kantenextraktion, Bildverbesserung, CAD, STL, Fertigungsprozess, Qualität, Automatisierung.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Qualitätssicherung im Additive-Manufacturing-Prozess und untersucht dabei, wie optische Algorithmen innerhalb der Bildverarbeitung zur Überprüfung der Bauteilqualität eingesetzt werden können.
Die zentralen Themen umfassen die additive Fertigung (AM), die Qualitätssicherung (QS), die digitale Bildverarbeitung (BV) sowie die Anwendung spezifischer optischer Algorithmen zur Erkennung und Vermessung von Bauteilen.
Das Hauptziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage: „Inwiefern eignen sich optische Algorithmen zur Unterstützung AM-basierter Wertschöpfungsprozesse“.
Es wird ein qualitativ-konstruktionsorientierter Forschungsansatz gewählt, der eine argumentativ-deduktive Analyse mit der Entwicklung und Evaluation eines Prototyps verbindet.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des AM und der Bildverarbeitung, die Ableitung von Anforderungen aus der AM-Wertschöpfungskette sowie die technische Analyse und Stärken-Schwächen-Evaluation des Prototyps.
Wichtige Begriffe sind Additive Manufacturing, Qualitätssicherung, Bildverarbeitung, optische Algorithmen, Canny-Algorithmus und die Bauteilqualitätsbestimmung.
Der Prototyp vergleicht die Konturen eines mit einer Kamera oder einem Scanner aufgenommenen Bildes des physischen Objekts mit den Konturen aus einer in ein DXF-Format konvertierten CAD/STL-Datei.
Die größte Schwäche ist die mangelnde Automatisierung, die viele manuelle Eingriffe des Nutzers erfordert, sowie die eingeschränkte Fähigkeit, komplexe Bauteile mit Rundungen vollumfänglich zu prüfen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

