Fachbuch, 2021
103 Seiten
1. Einleitung
1.1 Einleitungsgedanke
1.2 Problem
1.3 Fragestellung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Die Geldfunktionen im Überblick
2.1.1 Wertaufbewahrungsfunktion
2.1.2 Wertmessfunktion
2.1.3 Zahlungsmittelfunktion
2.2 Grundlagen der Blockchaintechnologie
2.2.1 Erklärung der Blockchain
2.2.2 Funktionsweise der Blockchaintechnologie
2.2.3 Anwendungsgebiete der Blockchaintechnologie
2.3 Kryptowährungen
2.3.1 Definition und Erklärung von Kryptowährungen
2.3.2 Beispiele für Kryptowährungen
2.3.2.1 Bitcoin
2.3.2.2 Ethereum
2.3.2.3 Ripple
3 Methodik der Forschungsmethoden
3.1 Literaturanalyse
3.2 Empirische Forschung
3.2.1 Forschungsdesign
3.2.2 Datenerhebung
3.2.3 Profil der Stichprobe
4 Die Entwicklung von Kryptowährungen in der Literatur
4.1 Die Sicht der Literatur
4.2 Chancen und Risiken für Kryptowährungen aus literarischer Sicht
4.3 Voraussetzungen aus literarischer Sicht
5 Die Entwicklung von Kryptowährungen aus Expertensicht
5.1 Sichtweise der Experten aus der Praxis
5.2 Sichtweise der Experten aus der Forschung
5.3 Sichtweise der Experten aus Banken
6 Die Entwicklung von Kryptowährungen auf Basis von Marktdaten
6.1 Geldmenge
6.2 Transaktionsvolumen
6.3 Kursentwicklung im Vergleich zu anerkannten Zahlungsmitteln
6.4 Akzeptanz bei Geschäften und Unternehmen
7 Folgen und Handlungsempfehlungen
8 Schlussbetrachtung
8.1 Fazit und Ausblick
8.2 Limitation
Das Hauptziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, eine fundierte Prognose darüber zu erstellen, ob Kryptowährungen in den kommenden fünf bis zehn Jahren herkömmliche Zahlungsmittel ersetzen können. Hierbei wird untersucht, welche sozioökonomischen und technologischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den Übergang von einem spekulativen Anlageobjekt zu einem breiter akzeptierten Zahlungsmittel zu ermöglichen.
2.2.1 Erklärung der Blockchain
Der Begriff „Blockchain“ lässt sich nach Antony Welfare in wenigen Worten definieren: „Trusted and efficientwayofsharingdata and transactions“.
Somit wird die Blockchain als eine vertrauenswürdige und effiziente Methode des Datenaustauschs und Transaktionen durchzuführen definiert. Doch was heißt das genau?
Um diese Frage zu beantworten, werden zunächst die Ursprünge der Blockchaintechnologie betrachtet. Erste Funktionsweisen der Blockchain lassen sich bis ins Jahr 1494 zurückverfolgen. In diesem Jahr wurde die erste bekannte doppelte Buchführung eingeführt. Die doppelte Buchführung stellt die Basis für die Blockchain dar, auf der die Bitcoin-Transaktionen gespeichert werden, da jede Transaktion von unabhängigen Stellen geprüft wird.
Die Erfindung der Technologie „Blockchain“ fand in den späten 1990er Jahren statt. Damals wurde ein Konzept definiert, dass alle Datenaufzeichnungen, unabhängig davon welcher Art sie sind, in einem dezentralen Netzwerk gespeichert werden. Explizit wurden dafür allerdings Finanz-, Geld- und Eigentumsdaten sowie politische Wählerstimmen als die primären dezentral zu speichernden Daten definiert.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Kryptowährungen und deren Rolle als Spekulationsobjekt im Vergleich zur angestrebten Funktion als Zahlungsmittel.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der ökonomischen Geldfunktionen sowie der technologischen Funktionsweise und Anwendungsbereiche der Blockchain.
3 Methodik der Forschungsmethoden: Detaillierte Darstellung des gewählten Forschungsdesigns, bestehend aus systematischer Literaturanalyse, Experteninterviews und quantitativer Marktdatenanalyse.
4 Die Entwicklung von Kryptowährungen in der Literatur: Analyse wissenschaftlicher Publikationen hinsichtlich Chancen, Risiken und Bedingungen für die zukünftige Etablierung als Zahlungsmittel.
5 Die Entwicklung von Kryptowährungen aus Expertensicht: Auswertung der geführten Experteninterviews aus Praxis, Forschung und Bankensektor bezüglich der Ersetzbarkeit herkömmlicher Zahlungsmittel.
6 Die Entwicklung von Kryptowährungen auf Basis von Marktdaten: Empirische Untersuchung anhand von Marktkapitalisierung, Transaktionsvolumina und Korrelationen zu Fiat-Währungen.
7 Folgen und Handlungsempfehlungen: Zusammenführung der Ergebnisse zur Prognosebildung und Formulierung notwendiger regulatorischer Maßnahmen.
8 Schlussbetrachtung: Fazit zur aktuellen Marktsituation sowie Reflexion der Limitationen der vorliegenden Forschungsarbeit.
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Die Arbeit analysiert das Potenzial von Kryptowährungen, in naher Zukunft herkömmliche Zahlungsmittel wie Bargeld oder Buchgeld abzulösen.
Die Arbeit verbindet technologische Grundlagen der Blockchain mit ökonomischen Aspekten der Geldtheorie, empirischen Experteninterviews und aktuellen Marktdaten.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage: „Können Kryptowährungen in den nächsten fünf bis zehn Jahren herkömmliche Zahlungsmittel ersetzen?“
Es wurde ein mehrstufiger Ansatz gewählt: eine systematische Literaturanalyse, qualitative Experteninterviews mit Vertretern aus Praxis und Forschung sowie eine quantitative statistische Auswertung von Marktdaten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse der Fachliteratur, die Auswertung von Expertenmeinungen und eine empirische Untersuchung der Marktentwicklung von Bitcoin, Ethereum und Ripple.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Blockchain-Technologie, digitale Währungen, regulatorische Hürden, Marktvolatilität und Vertrauensökonomie.
Bankexperten stehen dem Ersetzungspotenzial kritisch gegenüber; sie sehen in Kryptowährungen derzeit eher ein spekulatives Anlageobjekt denn ein valides Zahlungsmittel und betonen das Risiko mangelnder Transparenz.
Die hohe Volatilität ist ein wesentlicher Faktor, der Kryptowährungen als alltagstaugliches Zahlungsmittel unattraktiv macht, da sie sowohl für Käufer als auch Verkäufer ein zu hohes finanzielles Risiko birgt.
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