Bachelorarbeit, 2019
29 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Allgemeine Probleme
2.1 Führungsebene
2.2 Akzeptanz des Controllings
2.3 Aufwand eines Controllings
2.4 Änderung der Herangehensweise der Unternehmensführung
3 Rechnungswesen für das Controlling
3.1 Aufbereitung der Bilanz
3.2 Aufbereitung der Gewinn- und Verlustrechnung
3.3 Allgemeines zur Aufarbeitung
3.4 Abschreibung
3.5 Kalkulatorische Kosten
3.6 Bestandsveränderungen
4 Kennzahlenanalyse für KMU
4.1 Betriebsrentabilität oder ROI (Return on Investment)
4.2 Produktivität
4.3 Umschlagskennzahlen
4.3.1 Lagerumschlagsdauer
4.3.2 Kundenziel/ Debitorenziel
4.3.3 Lieferantenziel/Kreditorenziel
4.4 Kapitalstruktur
4.5 Kapitalrentabilität
4.6 Finanzierung
4.6.1 Anlagedeckung A
4.6.2 Anlagedeckung B
4.6.3 Effektivverschuldung
4.7 Liquiditätsgrade
4.7.1 Liquidität 2. Grades
4.7.2 Liquidität 3. Grades
4.7.3 Working Capital
4.8 Cashflow
4.8.1 Cashflow (einfach)
4.8.2 Schuldentilgungsdauer
5 Planung
5.1 Allgemeines
5.2 Umsatzplanung
5.3 Kostenplanung
5.4 Materialkostenplanung
5.5 Personalkostenplanung
5.6 Planung weiterer Kosten
5.7 Finanzplanung
5.8 Soll-Ist-Vergleich bei dem Planergebnis und der Finanzplanung
6 Kosten- und Leistungsrechnung
6.1 Allgemeines
6.2 Kostenartenrechnung
6.3 Kostenstellenrechnung
6.4 Kostenträgerrechnung
7 Break-even-Analyse
7.1 Deckungsbeitragsrechnung
8 Fazit
Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit, Umsetzbarkeit und Rentabilität eines Controllingsystems für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Inwieweit ist ein Controllingsystem für KMU notwendig, umsetzbar und rentabel?“ Dabei werden Methoden erarbeitet, um mithilfe vorhandener Ressourcen aus dem Rechnungswesen ein spezifisches Controlling zu etablieren.
1 Einleitung
„A small business is not a little big business”1 stellten schon die Schriftsteller J.A. Welsh und J.F. White im Jahre 1980 fest. Diese Devise gilt noch heute. Ein großes Unternehmen hat einen anderen Anspruch an sein Controlling als ein Mittelstandsunternehmen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den grundlegenden Problemen von Klein- und Mittelstandsunternehmen (im Folgenden: KMU) bei der Erstellung eines Controllings. Vorrangig sind hierbei die Kleinst und Kleinbetriebe gemeint. Mit dieser Arbeit sollen Möglichkeiten für ein unternehmensspezifisches Controlling vorgestellt werden. Dabei wird die konkrete Nutzung vorhandener Ressourcen angesprochen sowie die daraus resultierenden Möglichkeiten vorgestellt. Diese Möglichkeiten werden im Rahmen einer Kennzahlenanalyse beschrieben, die den Unternehmern nicht nur einen genaueren Einblick in ihr eigenes Unternehmen ermöglicht, sondern die Gelegenheit bietet, betriebsinterne Veränderungen zu verstehen und nachzuvollziehen.
Daneben wird das operative Controlling angeführt, bei dem das Planwesen im Vordergrund steht. Oft wird in KMU die Planung subjektiv vorgenommen, indem der Unternehmer die Ziele intuitiv festlegt, ohne dass sich diese aus Businessplänen oder anderen Aufstellungen herleiten lassen. Durch extrapolierende und kausalen Verfahren sollen die Ziele auf Basis der Erfahrungen der vergangenen Jahre ermittelt werden. So sollen möglichst genaue Vorhersagen getroffen werden. Im Anschluss wird die Kosten-Leistungsrechnung dargestellt. Hierbei werden die drei Bereiche Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger genauer betrachtet mit dem Ziel, eine Übersicht über die laufenden Kosten in einem Unternehmen zu verschaffen. Zuletzt wird die Break-even-Analyse vorgestellt, mit der sich ermitteln lässt, ob ein Produkt zu Gewinnen oder zu Verlusten führt. Mithilfe der vorgestellten und erarbeiteten Instrumente soll folgende Frage geklärt werden: „Inwieweit ist ein Controllingsystem für KMU notwendig, umsetzbar und rentabel?“
1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, ein unternehmensspezifisches Controlling für KMU zu entwickeln, und grenzt den Mittelstandsbegriff ein.
2 Allgemeine Probleme: Dieses Kapitel erläutert die typischen Hürden im Mittelstand, wie fehlende Akzeptanz und mangelndes Wissen, die eine Einführung von Controlling erschweren.
3 Rechnungswesen für das Controlling: Es wird dargestellt, wie aus der Pflichtbuchführung wichtige Daten für das Controlling gewonnen und aufbereitet werden können.
4 Kennzahlenanalyse für KMU: Hier werden verschiedene betriebswirtschaftliche Kennzahlen vorgestellt, um die Rentabilität, Liquidität und Kapitalstruktur objektiv zu beurteilen.
5 Planung: Dieses Kapitel behandelt die systematische Umsatz-, Kosten- und Finanzplanung, um von einer rein subjektiven Unternehmenssteuerung zu einer faktenbasierten Planung zu gelangen.
6 Kosten- und Leistungsrechnung: Es wird der Aufbau der Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung beschrieben, um Kosten transparent zu machen und Preisuntergrenzen zu bestimmen.
7 Break-even-Analyse: Die Methode der Break-even-Analyse wird zur Steuerung und Überwachung der Produkte sowie zur Bestimmung des Gewinnschwellenpunktes erläutert.
8 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein Controllingsystem für den langfristigen Erfolg von KMU essenziell ist und sich durch strukturelle Führung rentiert.
Controlling, KMU, Rechnungswesen, Kennzahlenanalyse, Liquidität, Rentabilität, Kostenrechnung, Finanzplanung, Break-even-Analyse, Deckungsbeitrag, Unternehmensführung, Mittelstand, Betriebsrentabilität, ROI, Investition.
Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung eines Controllingsystems für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und adressiert die spezifischen Herausforderungen dieser Betriebsgrößen.
Zu den Schwerpunkten gehören das betriebliche Rechnungswesen, die Kennzahlenanalyse, die operative Planung (Umsatz, Kosten, Finanzen), die Kosten- und Leistungsrechnung sowie die Break-even-Analyse.
Die Arbeit untersucht, inwieweit ein Controllingsystem für KMU notwendig, umsetzbar und rentabel ist, um Unternehmern ein Werkzeug für eine fundierte Unternehmenssteuerung an die Hand zu geben.
Die Arbeit nutzt theoretische Grundlagen aus der Betriebswirtschaftslehre sowie extrapolierende und kausale Planungsverfahren, um ein Controlling-Modell auf Basis der bestehenden Buchführung zu konstruieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Aufbereitung des Rechnungswesens, die praktische Anwendung von Kennzahlen, detaillierte Planungsansätze, die Kostenrechnung sowie Instrumente zur Erfolgsanalyse.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Controlling, KMU, Kennzahlenanalyse, Finanzplanung, Deckungsbeitrag und Unternehmensführung geprägt.
Im Mittelstand dominieren oft intuitive Entscheidungen („Bauchgefühl“), während Großkonzerne auf etablierte, faktenbasierte Controllingsysteme zurückgreifen. Die Arbeit zeigt, wie KMU diese Lücke effizient schließen können.
Obwohl externe Beratung kostet, bietet sie den Vorteil von Fachwissen, Erfahrungswerten und einem unvoreingenommenen Blick („Betriebsblindheit“), was die Qualität des Controllings steigert.
Der Soll-Ist-Vergleich dient als Probe für die Genauigkeit der Planwerte und ermöglicht es dem Unternehmer, bei Abweichungen rechtzeitig korrigierend in die Geschäftsprozesse einzugreifen.
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