Bachelorarbeit, 2016
82 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Forschungsfragen & Zielsetzung
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen des Risikomanagements
2.1. Risiko
2.2. Risikomanagement
3. Risikomanagementprozess
3.1. Risikoidentifikation
3.2. Risikobewertung und -aggregation
3.2.1. Quantitative Risikobewertung
3.2.2. Qualitative Risikobewertung
3.2.3. Value-at-Risk und Cashflow-at-Risk
3.2.4. Risikoaggregation
3.3. Risikosteuerung
3.3.1. Präventive (aktive) Risikobewältigung
3.3.2. Korrektive (passive) Risikobewältigung
3.3.3. Risikoakzeptanz bzw. –selbsttragen
3.4. Risiko-Reporting
3.4.1. Interne Risikoberichterstattung
3.4.2. Externe Risikoberichterstattung
4. Finanzielles Risikomanagement
4.1. Finanzielle Risiken
4.1.1. Marktrisiken
4.1.1.1. Liquiditätsrisiko
4.1.1.2. Zinsrisiko
4.1.1.3. Währungsrisiko
4.1.1.4. Rohstoffpreisrisiko
4.1.2. Kreditrisiko
4.2. Finanzielles Risikomanagement
4.3. Instrumente zur Absicherung finanzieller Risiken
4.3.1. Hedging
4.3.1.1. Futures/Forwards
4.3.1.2. Optionen
4.3.1.3. Swaps
4.3.2. Versichern
5. Empirischer Teil - Finanzielles Risikomanagement in österreichischen Industrieunternehmen in der Praxis
5.1. Forschungsmethodik
5.1.1. Forschungsdesign
5.1.2. Untersuchungsverfahren und Aufbereitungsart
5.2. Risikomanagement österreichischer Industrieunternehmen
5.3. Finanzrisiken österreichischer Industrieunternehmen
5.4. Finanzrisikomanagement österreichischer Industrieunternehmen
5.5. Theorie und Praxis im Vergleich
6. Schlussbetrachtung
7. Literaturverzeichnis
8. Anhang
a) Interviewleitfaden
b) Transkription – Interview 1
c) Transkription – Interview 2
Ziel der Arbeit ist es, die wesentlichen Elemente des finanziellen Risikomanagements zu identifizieren, diese mit der gelebten Praxis in österreichischen Industrieunternehmen zu vergleichen und mögliche Abweichungen zwischen Theorie und unternehmerischer Realität zu analysieren.
3.2.4. Risikoaggregation
Ziel der Risikoaggregation ist die Bestimmung der Gesamtrisikoposition eines Unternehmens auf Basis der identifizierten Einzelrisiken. Dies ist insofern notwendig, weil die Einzelrisiken gemeinsam auf das Unternehmen wirken. Dabei können verschiedene Einzelrisiken voneinander abhängig sein, so dass diese sich gegenseitig verstärken können oder auch kompensieren können. Die Beachtung dieser Zusammenhänge ist deshalb von großer Bedeutung, da es bei einer Nicht Beachtung z.B. zu einer Überversicherung kommen kann.
In der Praxis steht die Risikoaggregation jedoch erst ganz am Anfang, was allerdings auf die schwierige und sehr aufwendige Ermittlung von Korrelationen der Risiken zurückzuführen ist. Daher werden hierfür oft Rechen- oder Simulationsmodelle verwendet. Die Monte-Carlo-Simulation wird trotz ihres hohen Rechenaufwands oft als die wichtigste Methode bezeichnet. Sie dient der experimentellen Ermittlung der Wahrscheinlichkeitsverteilungen einer unbekannten Zielgröße und ist für die Simulation von Ergebniswerten gut geeignet.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der unternehmerischen Risiken ein und erläutert die Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Grundlagen des Risikomanagements: Hier werden zentrale Begriffe wie Risiko und Risikomanagement definiert und deren Bedeutung für Unternehmen erläutert.
3. Risikomanagementprozess: Dieses Kapitel beschreibt den zyklischen Prozess des Risikomanagements, von der Identifikation über die Bewertung und Steuerung bis hin zum Reporting.
4. Finanzielles Risikomanagement: Hierbei werden spezifische Risiken wie Markt- und Kreditrisiken fokussiert und Instrumente zu deren Absicherung, wie Hedging und Versicherungen, vorgestellt.
5. Empirischer Teil - Finanzielles Risikomanagement in österreichischen Industrieunternehmen in der Praxis: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse aus Experteninterviews präsentiert und mit den theoretischen Modellen verglichen.
6. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bietet eine kritische Reflexion der Ergebnisse.
Risikomanagement, Finanzrisiken, Industrieunternehmen, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikosteuerung, Risiko-Reporting, Hedging, Liquiditätsrisiko, Kreditrisiko, Marktrisiko, Theorie und Praxis, Fallstudien, österreichische Wirtschaft, Unternehmensrisiko
Die Arbeit befasst sich mit dem finanziellen Risikomanagement in österreichischen Industrieunternehmen und beleuchtet dabei sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praktische Umsetzung.
Zentral sind der allgemeine Risikomanagementprozess, spezifische finanzielle Risiken wie Währungs- und Zinsrisiken sowie die Instrumente zu deren Absicherung.
Das Ziel ist es, die Essenz des finanziellen Risikomanagements zu evaluieren und aufzuzeigen, wie sich dieses in der Praxis österreichischer Industrieunternehmen gestaltet und ob es Abweichungen zur Theorie gibt.
Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign in Form von Fallstudien gewählt, basierend auf Experteninterviews mit Führungskräften aus zwei großen österreichischen Industrieunternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte zum Risikomanagementprozess und zu Finanzrisiken sowie einen empirischen Teil, der Interviews mit Experten zur gelebten Praxis enthält.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Risikomanagementprozess, finanzielles Risikomanagement, Absicherungsinstrumente (Hedging), Risikoidentifikation und -steuerung sowie empirische Praxisnähe charakterisiert.
Laut den befragten Experten hatte die Wirtschaftskrise 2008 keine maßgeblichen negativen Auswirkungen auf das Risikomanagement der untersuchten Unternehmen, da diese bereits zuvor gut aufgestellt waren.
Die Untersuchung zeigt, dass die Ziele und Prozesse in Theorie und Praxis weitgehend deckungsgleich sind, wobei die Praxis stärker an unternehmensspezifische Bedürfnisse und IT-Systeme angepasst ist.
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