Bachelorarbeit, 2020
76 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theorie und Forschungsstand
2.1 Führung
2.1.1 Entpersonalisierte Führung
2.1.2 Personaler Führung
2.1.3 Führungskraft
2.1.4 Führungstheoretische Grundlagen
2.2 Organisationsstruktur
2.2.1 Definition der Organisationsstruktur
2.2.2 Arten der Organisationsstruktur
2.3 Arbeitszufriedenheit
2.3.1 Pittsburgh-Studie der Zwei-Faktoren-Theorie
2.3.2 Job Characteristics Model
2.3.3 Züricher Model der Arbeitszufriedenheit
2.4 Befundlage
2.5 Forschungsfragestellung und Hypothesen
3 Methode
3.1 Stichprobe
3.2 Forschungsdesign
3.3 Erhebungsinstrumente
3.3.1 Die Skala der Führungsbeziehungsqualität von Wolfram & Mohr
3.3.2 Die Skala zur Messung der Arbeitszufriedenheit (SAZ) nach Fischer & Lück
3.4 Durchführung der Untersuchung
4 Ergebnisse und deskriptive Darstellung
4.1 Ergebnisse Führungsverhalten
4.2 Ergebnisse Arbeitszufriedenheit
4.3 Ergebnisse Hypothesen
5 Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse und Hypothesen
5.2 Einschränkungen und Empfehlung für weitere Forschung
6 Fazit und Ausblick
7 Literaturverzeichnis
Anhänge
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Beziehungsqualität von Führungskräften zu ihren Mitarbeitern und der resultierenden Arbeitszufriedenheit in funktionalen Organisationsstrukturen. Dabei liegt der Fokus auf der Identifikation zentraler Einflussfaktoren sowie der empirischen Überprüfung theoretischer Hypothesen zur Mitarbeiterbindung und Zufriedenheit.
2.1 Führung
In der Alltagssprache entspricht das Wort Führung nicht nur einem Phänomen, sondern sie ist auch ein tägliches Vorkommnis, das jeder Mensch kennt und zu verstehen glaubt. Aufgrund der zahlreichen wissenschaftlichen Theorien und Konzepte, welche Bedeutung Führung anhaftet und was sie leisten sollte, ist darauf zurückzuschließen, dass unterschiedliche Ansichten darüber existieren (Graen & Uhl-Bien, 1995).
Always, it seems, the concept of leadership eludes us or turns up in another form to taunt us again with its slipperiness and complexity. So we have invented an endless proliferation of terms to deal with it ... and still the concept is not sufficiently defined. (Yukl, 2013, p. 10)
Unter Berücksichtigung aller divergenten Aspekte und aller bereits verfassten Führungsdefinitionen ist insofern laut Neuberger eine allgemein gültige Begriffsdefinition der Führung kaum zu finden. Er beschreibt:
Will man sich auf dem Gebiet der Führung orientieren, so trifft man auf unübersichtliches Gelände: Es gibt beeindruckende Pracht-Straßen, die aber ins Nichts führen, kleine Schleichwege zu faszinierenden Aussichtspunkten, Nebellöcher und sumpfige Stellen. Auf der Landkarte der Führung finden sich auch eine ganze Reihe Potemkinscher Dörfer, uneinnehmbarer Festungen oder wild wuchernder Slums. (1990, p. 2)
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Beziehungsqualität zwischen Führungskräften und Mitarbeitern im Kontext des demografischen Wandels und funktionaler Organisationsstrukturen ein.
2 Theorie und Forschungsstand: Das Kapitel beleuchtet theoretische Führungsansätze, verschiedene Organisationsstrukturen und Modelle der Arbeitszufriedenheit, ergänzt um aktuelle Forschungsergebnisse.
3 Methode: Hier wird das Forschungsdesign der quantitativen Querschnittserhebung sowie die verwendeten Messinstrumente (Wolfram & Mohr, Fischer & Lück) detailliert beschrieben.
4 Ergebnisse und deskriptive Darstellung: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Daten zur Führungsbeziehungsqualität und Arbeitszufriedenheit sowie die Ergebnisse zu den aufgestellten Hypothesen.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet und kritisch reflektiert, gefolgt von Empfehlungen für zukünftige Forschungsarbeiten.
6 Fazit und Ausblick: Diese Zusammenfassung schließt die Arbeit mit praktischen Handlungsempfehlungen für Unternehmensleitungen und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Personalführung ab.
7 Literaturverzeichnis: Ein umfassendes Verzeichnis aller verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Referenzen.
Anhänge: Beinhaltet die detaillierten Codebooks der verwendeten Fragebögen für die demografischen Daten und die verwendeten Skalen.
Arbeitszufriedenheit, Führung, Beziehungsqualität, Führungskraft, Mitarbeiterzufriedenheit, Vertrauen, Respekt, Organisationsstruktur, Selbstverwirklichung, Resignation, LMX-Theorie, Führungskräfte, Personalmanagement, Unternehmenskultur, Mitarbeiterbindung
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter auf dessen Arbeitszufriedenheit in funktionalen Strukturen hat.
Die zentralen Felder sind Führungstheorien, Organisationsstrukturen, Modelle der Arbeitszufriedenheit sowie die empirische Analyse von Führungsbeziehungsqualitäten in der Unternehmenspraxis.
Das primäre Ziel ist es zu analysieren, ob und wie die Beziehungsqualität – insbesondere durch Variablen wie Respekt und Vertrauen – die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern positiv beeinflusst.
Es wurde ein quantitativer Ansatz gewählt, der auf einer Online-Befragung (Stichprobe N=168) basiert, wobei etablierte Skalen wie die von Wolfram & Mohr sowie Fischer & Lück zur Anwendung kamen.
Der Hauptteil widmet sich der deskriptiven Darstellung der Umfrageergebnisse und der statistischen Überprüfung der Hypothesen mittels Korrelations- und Regressionsanalysen.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Arbeitszufriedenheit, Beziehungsqualität, Führung, LMX-Theorie und Selbstverwirklichung geprägt.
Vertrauen und Respekt sind zentrale Prädiktoren der Führungsbeziehungsqualität, die maßgeblich zur subjektiv empfundenen Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter beitragen.
Die Ergebnisse zeigen tendenzielle Unterschiede auf, wobei insbesondere in Kleinst- und mittleren Unternehmen spezifische Ausprägungen der Beziehungsqualität zu den Führungskräften wahrgenommen werden.
Nein, die Hypothese, dass Vertrauen und andere soziale Faktoren einen signifikant größeren Einfluss auf Frauen als auf Männer haben, konnte durch die statistische Auswertung nicht bestätigt werden.
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