Diplomarbeit, 2003
54 Seiten, Note: 2,7
Diese Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Analyse des Greenshoe als Gestaltungselement von Verfahren zur Aktienplazierung. Dabei werden die verschiedenen Funktionen des Greenshoe beleuchtet, die Rolle des Finanzintermediärs im Plazierungsverfahren analysiert und kritische Punkte hinsichtlich der Anwendung des Greenshoe erörtert.
Kapitel 2 legt den Grundstein für die Analyse des Greenshoe, indem es grundlegende Begriffe wie „Plazierung“ und „Plazierungsverfahren“ definiert und die typischen Situationen bei Aktienplazierungen sowie die Interessen der beteiligten Akteure (Verkäufer, Intermediäre, Anleger) beleuchtet.
Kapitel 3 beschäftigt sich detailliert mit dem Greenshoe als Gestaltungselement von Plazierungsverfahren. Es wird der Begriff des Greenshoe definiert, seine Funktionsweise erläutert und verschiedene Gestaltungsparameter wie das Volumen, der Bezugspreis und die Ausübungsmöglichkeiten der Option dargestellt.
Kapitel 4 analysiert die ökonomischen Funktionen des Greenshoe aus verschiedenen Perspektiven. Es werden die Argumente für den Einsatz des Greenshoe zur Marktpflege, zur Erlösmaximierung, zur Vermeidung von Reneging-Kosten sowie zur Anreiz- und Vergütungssteuerung des Finanzintermediärs diskutiert. Zusätzlich wird eine kritische Analyse dieser Funktionen unternommen.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Aktienplazierung, Greenshoe, Finanzintermediär, Marktpflege, Erlösmaximierung, Reneging-Kosten, Anreizsysteme, Reputationsbildung und ökonomische Analyse.
Ein Greenshoe ist eine Mehrzuteilungsoption (Overallotment Option), die es Finanzintermediären erlaubt, bei hoher Nachfrage mehr Aktien als ursprünglich geplant zum Emissionspreis auszugeben.
Er dient dazu, den Aktienkurs nach der Emission zu stabilisieren, indem der Intermediär bei Kursrückgängen Aktien am Markt zurückkauft, um das Angebot zu verknappen.
Die Aktien können entweder von den Altaktionären (Stillhalter) oder durch eine Kapitalerhöhung von der Gesellschaft selbst zur Verfügung gestellt werden.
Reneging-Kosten entstehen, wenn Zusagen im Platzierungsprozess nicht eingehalten werden. Der Greenshoe hilft, solche Kosten durch Flexibilität bei der Zuteilung zu vermeiden.
Durch eine erfolgreiche Kursstabilisierung kann der Finanzintermediär (z.B. eine Bank) seine Reputation bei Anlegern und Emittenten stärken.
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