Bachelorarbeit, 2019
56 Seiten, Note: 1,7
1.Einleitung
2.Klinische Sozialarbeit
2.1 Begriff und Selbstverständnis Klinischer Sozialarbeit
2.2. Geschichte
2.3 Aufgaben, Arbeitsfelder und Methoden
2.4 Studiengänge und Weiterbildungen
2.5 Resümee
3.Salutogenese
3.1 Konzept der Salutogenese
3.2 Abgrenzung zu anderen Modellen und Konzepten
3.3 Resümee
4.Entstehung von Gesundheit
4.1 Die Ottawa-Charta
4.2 Faktoren für die Gesundheit
4.3 Einflüsse der Psyche auf den Körper
4.4 Rolle der Ernährung
4.5 Resümee
5.Krebsprävention
5.1 Was ist Krebs?
5.2 Kampf gegen den Krebs bei den Nationalsozialisten
5.3 Krebsprävention in Deutschland heute
5.4 Kampagne: „5 am Tag“
5.5 Resümee
6.Gesundheitsförderung als Bildung
6.1 Projekt: „Unser cleveres Esszimmer“
6.2 Projekt: „Kommunale Gesundheitsinitiativen – interkulturell! (KoGi)“
6.3 Programm: „GUT DRAUF“
7.Fazit
Die Arbeit untersucht die Relevanz und die Möglichkeiten der Sozialen Arbeit im Kontext von Gesundheit, Prävention und Salutogenese, um Strategien jenseits der rein medizinischen Versorgung zur Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention zu entwickeln.
4.3 Einflüsse der Psyche auf den Körper
Der Zusammenhang zwischen psychologischen Faktoren und Krebs ist nicht einfach, denn es sind immer auch noch andere Faktoren beteiligt. Etliche Studien haben dennoch gezeigt, dass psychologische Aspekte die Entstehung von Krebs beeinflussen können.93
Stress, negative oder unverarbeitete Erlebnisse und Gefühls- und Bedürfnisunterdrückung können krank machen. Wie neurologische Vorgänge das körperliche Wohlbefinden beeinflussen können, ist unfassbar interessant. Auch wenn psychosomatische Krankheiten den Ruf haben, „eingebildete Krankheiten“ zu sein, ist es doch so, dass die Psyche durchaus einen sehr starken Einfluss auf den Körper hat.
Bis in die 1990er-Jahre wurde die Bedeutung des Gehirns für die körperliche Gesundheit von den meisten Psychosomatik-Forschern unterschätzt. Dank bildgebender Verfahren hat sich dies mittlerweile geändert und es lässt sich feststellen, welche Teile des Gehirns bei bestimmten Emotionen aktiv sind. In den letzten Jahren ist deutlich geworden, wie sehr z. B. Angststörungen oder Depressionen mit strukturellen Veränderungen des Gehirns einhergehen.94
Stressreaktionen hat die Natur ursprünglich geschaffen, damit unsere Vorfahren in gefährlichen Situationen passend handeln konnten. Dauerstress im heutigen Alltagsleben, zwischen Job, Familienleben und Stau im Straßenverkehr, wirken sich auf Dauer nicht nur negativ auf die Psyche, sondern auch auf den Körper aus.
1.Einleitung: Einführung in das Thema „Gesundheit in der Sozialen Arbeit“ mit Fokus auf Prävention und Salutogenese.
2.Klinische Sozialarbeit: Vorstellung von Begriff, Geschichte und Methoden der Klinischen Sozialarbeit sowie relevanter Studiengänge.
3.Salutogenese: Darstellung des Modells der Salutogenese nach Antonovsky und Abgrenzung zu anderen Gesundheitsmodellen.
4.Entstehung von Gesundheit: Analyse von Faktoren, die Gesundheit fördern, wie die Ottawa-Charta, Ernährung und psychische Einflüsse.
5.Krebsprävention: Untersuchung von Krebsursachen, der historischen Entwicklung der Krebsprävention sowie aktueller deutscher Präventionsmaßnahmen.
6.Gesundheitsförderung als Bildung: Diskussion von Praxisprojekten zur Gesundheitsförderung in Schulen und anderen Lebenswelten.
7.Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse und Einordnung der Rolle der Sozialen Arbeit als Gesundheitsakteur.
Soziale Arbeit, Klinische Sozialarbeit, Salutogenese, Gesundheit, Prävention, Gesundheitsförderung, Krebsprävention, Empowerment, Kohärenzgefühl, Lebensweltorientierung, Stressregulation, Ernährung, Ottawa-Charta, Bildung, Krankheitsbewältigung.
Die Arbeit beleuchtet die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Förderung von Gesundheit und der Prävention von Krankheiten, wobei ein besonderer Fokus auf das salutogenetische Modell gelegt wird.
Zentrale Themen sind die Klinische Sozialarbeit, das Konzept der Salutogenese, die Bedeutung von Prävention sowie der Einfluss von Lebensstil, Psyche und Ernährung auf die Entstehung und Vermeidung von Krankheiten, insbesondere Krebs.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Soziale Arbeit jenseits der medizinischen Versorgung als „Gesundheitsakteur“ fungieren kann, um Menschen zu befähigen, ihre Ressourcen zur Gesunderhaltung zu nutzen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Auswertung wissenschaftlicher Studien und der beispielhaften Vorstellung von Präventionsprojekten basiert.
Im Hauptteil werden unter anderem die Ansätze der Salutogenese, die gesundheitliche Bedeutung von Psyche und Ernährung sowie eine umfassende Analyse der Krebsprävention in Deutschland (historisch und aktuell) diskutiert.
Die zentralen Begriffe sind Salutogenese, Empowerment, Klinische Sozialarbeit, Gesundheitsförderung und Prävention.
Während die klassische Pathogenese fragt, was Menschen krank macht und wie Symptome beseitigt werden können, stellt die Salutogenese die Frage, wie Gesundheit entsteht und welche Faktoren den Menschen widerstandsfähiger machen.
Die Soziale Arbeit kann durch Empowerment, Beratungsangebote und die Vermittlung gesundheitsfördernder Informationen im Lebensumfeld der Menschen dazu beitragen, das Bewusstsein für Prävention zu schärfen und die Lebensqualität zu verbessern.
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