Diplomarbeit, 2002
71 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG UND ZIELE DER ARBEIT
2. NACHHALTIGKEIT
2.1 DEFINITION NACHHALTIGKEIT
2.2 ZIELE DER NACHHALTIGKEIT
2.2.1 Klima und Luft
2.2.2 Ressourcen und Energie
2.2.3 Fläche und Natur
2.2.4 Wasser
2.2.5 Lärm
2.3 ZUSAMMENFASSUNG
3. STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE
3.1 ORGANISATION UND STAND IM UNTERNEHMEN DER STADTWERKE
3.2 LEISTUNGEN DER STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE
3.3 MATERIELLER INPUT DER STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE
3.4 DIREKTE UND INDIREKTE UMWELTBELASTUNGEN DER STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE
3.5 VERGLEICH UMWELTPROGRAMM MIT DEN ZIELEN DER NACHHALTIGKEIT
4. VERGLEICH VON UMWELTINSTRUMENTEN ZUR UMSETZUNG EINER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG: EMAS II UND ISO 14001
4.1 HISTORISCHE ENTWICKLUNG
4.2 VORTEILE BEI DER TEILNAHME AM EG-ÖKO-AUDIT
4.3 GEGENÜBERSTELLUNG EMAS II UND ISO 14001
4.3.1 Regionale Gültigkeit
4.3.2 Ziele der beiden Umweltmanagementsysteme
4.3.3 Aufbau des Umweltmanagementsystems
4.3.4 Elemente der EMAS II und ISO 14001
4.3.5 Weitere Unterschiede der EG-Öko-Audit-Verordung und der ISO 14001
4.4 AUFWANDS- UND KOSTENBETRACHTUNG
4.4.1 Zeitlicher und Personeller Aufwand
4.4.2 Finanzieller Aufwand
4.4.3 Erzielte Kosteneinsparungen
4.5 RESONANZ AUF DIE TEILNAHME AM EG-UMWELTAUDIT -SYSTEM
4.6 UMWELTMANAGEMENT IN DER STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE
4.7 VORTEILE DER BEIDEN UMWELTMANAGEMENTSYSTEME
4.7.1 Vorteile der ISO 14001
4.7.2 Vorteile der Öko-Audit-Verordnung
4.8 ZUSAMMENFASSUNG
5. WEITERENTWICKLUNG DES UMWELTPROGRAMMS DER STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE HINSICHTLICH DER ZIELE EINER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG
5.1 DEFINITIONEN UND HINTERGRÜNDE ZUM UMWELTPROGRAMM
5.1.1 Umweltprogramm
5.1.2 Umweltziele und Umwelteinzelziele
5.1.3 Darstellung direkter und indirekter Umweltaspekte
5.1.4 Bewertung der Umweltaspekte
5.2 DARSTELLUNG DER EINZELNEN UMWELTAUSWIRKUNGEN
5.2.1 Flächenverbrauch
5.2.1.1 Handlungsoptionen für den Flächenverbrauch
5.2.1.2 Direkter Umweltaspekt
5.2.1.3 Indirekter Umweltaspekt
5.2.2 Ressourcenverbrauch
5.2.2.1 Handlungsoptionen für den Ressourcenverbrauch
5.2.2.2 Direkter Umweltaspekt
5.2.2.3 Indirekter Umweltaspekt
5.2.3 Wasser und Abwasser
5.2.3.1 Handlungsoptionen für Wasser und Abwasser
5.2.3.2 Direkter Umweltaspekt
5.2.3.3 Indirekter Umweltaspekt
5.2.4 Abfallentstehung und Zusammensetzung
5.2.4.1 Handlungsoptionen zur Abfallreduzierung
5.2.4.2 Direkter Umweltaspekt
5.2.4.3 Indirekter Umweltaspekt
5.2.5 Emissionen
5.2.5.1 Handlungsoptionen zur Reduktion von Emissionen
5.2.5.2 Direkter Umweltaspekt
5.2.5.3 Indirekter Umweltaspekt
5.2.6 Schadstoffbelastung
5.2.6.1 Handlungsoptionen
5.2.6.2 Direkter Umweltaspekt
5.2.6.3 Indirekter Umweltaspekt
5.2.7 Lärmbelastung
5.2.7.1 Handlungsoptionen gegen Lärmbelastungen
5.2.7.2 Direkter Umweltaspekt
5.2.8 Störfälle
5.2.8.1 Handlungsoptionen gegen Störfälle
5.2.8.2 Direkter Umweltaspekt
5.3 BEWERTUNG DES UMWELTPROGRAMMS
6. ZUSAMMENFASSUNG
7. AUSBLICK
Die Arbeit verfolgt das primäre Ziel, das bestehende Umweltprogramm der Stadtwirtschaft GmbH Halle zu analysieren und im Hinblick auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise weiterzuentwickeln. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie das Unternehmen seine betrieblichen Umweltaktivitäten unter Einbeziehung ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeitskriterien optimieren kann.
3.4 Direkte und Indirekte Umweltbelastungen der Stadtwirtschaft GmbH Halle
Die umfangreiche Betriebsausstattung, die für die Erbringung der unternehmerischen Leistung von Nöten ist, geht mit einer Reihe von Auswirkungen auf die Umwelt einher. Diese können neben dem Verbrauch von Ressourcen, einen Ausstoss von Emissionen und die Entstehung von Abfall beinhalten.
So werden beispielsweise durch den Verbrauch von Gas für die Beheizung von Büroräumen, die Bereitstellung von Elektroenergie zum Betreiben elektrischer Geräte und Maschinen als auch den Einsatz von Kraftstoff für Arbeitsmaschinen und Fahrzeuge Ressourcen verbraucht und dadurch Emissionen freigesetzt. Im Werkstattbereich entstehen problematische Abfälle in Form von Altöl, ölverschmutzten Betriebsmitteln und anderen werkstattspezifischen Schadstoffen. Im Verwaltungsbereich hingegen sind es typische Büroabfälle aber auch ausgediente Büromöbel, alte Rechner und anderer Elektronikgeräte.
Aber nicht immer ist das Unternehmen Hauptverursacher dieser Umweltauswirkungen. Auch Umweltleistungen von Auftragnehmern, Unterauftragnehmern oder Lieferanten können dem Unternehmen als Umweltauswirkungen angerechnet werden. Zur Unterscheidung dieses Sachverhaltes wurde in der Verordnung (EG) Nr. 761/2001 die Einteilung in direkte und indirekte Umweltaspekt des Unternehmens vorgenommen und näher beschrieben.
1. EINLEITUNG UND ZIELE DER ARBEIT: Einführung in die Thematik der Unternehmensstrategie unter Berücksichtigung von Umweltschutz und Vorstellung der übergeordneten Aufgabe zur Weiterentwicklung des Umweltprogramms.
2. NACHHALTIGKEIT: Definition des Nachhaltigkeitsbegriffs und Erläuterung der politischen Ziele, sowie Darstellung der relevanten Umweltaspekte wie Klima, Energie und Ressourcenverbrauch.
3. STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE: Detaillierte Betrachtung des Unternehmens, seiner Organisation, Leistungen, Ressourceninputs und der daraus resultierenden direkten und indirekten Umweltauswirkungen.
4. VERGLEICH VON UMWELTINSTRUMENTEN ZUR UMSETZUNG EINER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG: EMAS II UND ISO 14001: Gegenüberstellung der beiden Umweltmanagementsysteme hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile, Kosten sowie der Eignung für das Unternehmen.
5. WEITERENTWICKLUNG DES UMWELTPROGRAMMS DER STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE HINSICHTLICH DER ZIELE EINER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG: Entwicklung konkreter Maßnahmen für die identifizierten Umweltaspekte auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse aus den vorangegangenen Kapiteln.
6. ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse und Begründung der Entscheidung für die Beibehaltung des bestehenden Umweltmanagementsystems.
7. AUSBLICK: Ausblick auf die zukünftige Integration weiterer Nachhaltigkeitssäulen wie Ökonomie und Soziales in die zukünftigen Berichte des Unternehmens.
Nachhaltigkeit, Umweltmanagement, Stadtwirtschaft GmbH Halle, EMAS II, ISO 14001, Umweltprogramm, Ressourcenverbrauch, Umweltauswirkungen, Abfallentsorgung, Umweltschutz, Nachhaltige Entwicklung, Öko-Audit, Emissionsminderung, Betrieblicher Umweltschutz, Nachhaltigkeitsbericht.
Die Diplomarbeit untersucht, wie das Umweltprogramm der Stadtwirtschaft GmbH Halle im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung weiterentwickelt werden kann.
Die Arbeit deckt die Definition von Nachhaltigkeit, die Analyse betrieblicher Umweltauswirkungen sowie den Vergleich von Umweltmanagementsystemen ab.
Das primäre Ziel ist es, Ansatzpunkte für ein nachhaltigeres Umweltprogramm innerhalb der Stadtwirtschaft GmbH Halle zu finden und zu evaluieren.
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung (Nachhaltigkeit, EMAS/ISO), eine Bestandsaufnahme der unternehmerischen Abläufe sowie einen Soll-Ist-Vergleich.
Der Hauptteil gliedert sich in die Unternehmensanalyse, den detaillierten Vergleich von EMAS II und ISO 14001 sowie die praktische Entwicklung von Maßnahmen für verschiedene Umweltbereiche.
Wichtige Begriffe sind Nachhaltigkeit, Umweltmanagement, EMAS II, ISO 14001, Umweltauswirkungen und Ressourcenverbrauch.
Der Autor argumentiert, dass EMAS II insbesondere durch die Berücksichtigung indirekter Umweltaspekte und die Verpflichtung zur öffentlichen Umwelterklärung besser für die Anforderungen einer nachhaltigen Wirtschaftsweise geeignet ist.
Indirekte Umweltaspekte, wie etwa das Verhalten von Zulieferern oder der Pendelverkehr der Mitarbeiter, werden als essenzieller Teil einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie betrachtet.
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