Bachelorarbeit, 2020
64 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt
3.2 Gesundheit
3.3 Stress und individuelles Stresserleben
3.4 Situation in Deutschland
3.5 Achtsamkeit
3.5.1 Grundhaltung und das Üben der Achtsamkeitspraxis
3.5.2 Achtsamkeitstraining
3.5.3 Anwendungsbereiche
3.5.4 Wirksamkeit von Achtsamkeitsprogrammen
4 METHODIK
4.1 Forschungsplanung
4.2 Beschreibung der Stichprobe und Randomisierung
4.3 Beschreibung des Fragebogens
4.4 Durchführung
4.4.1 Räumlichkeiten
4.4.2 Requisiten
4.5 Achtsamkeitsprogramm
4.6 Vorgehensweise bei der statistischen Auswertung und Berechnung des Prä-Post-Vergleichs
4.6.1 Mittelwerte
4.6.2 Interferenzstatistik
5 ERGEBNISSE
5.1 Mittelwert
5.2 Signifikanztest
6 DISKUSSION
6.1 Methodendiskussion
6.2 Ergebnisdiskussion
6.2.1 Mittelwert
6.2.2 Interferenzstatistik
6.2.3 Vergleich mit der derzeitigen Befundlage
6.3 Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Diese Bachelor-Thesis untersucht, inwiefern ein vierwöchiges Achtsamkeitstraining nach der Methode Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) das individuelle Stresserleben bei Auszubildenden und Studenten reduzieren kann. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Wirksamkeit dieses Trainingsansatzes im Vergleich zu einer Kontrollgruppe.
Stress als Interaktion
Nach Lazarus, einem Professor aus Berkeley, ist Stress „[…] not just an environmental stimulus or a response, but a troubled relationship between a person and the environment“ (1998, S. 168). Somit war er der erste, der herausfand, dass Stress nicht nur als Reaktion, sondern auch als Interaktion betrachtet werden kann: Sowohl die Einschätzung von Situationen als auch der Umgang mit Stress entscheiden darüber, wie Stress erlebt wird und wie er sich auswirkt (Lazarus, 1966, 1999; Lazarus & Folkman, 1984). Lazarus begann seine Untersuchungen zeitgleich mit Selye und fand heraus, dass „kognitive und emotionale Variablen den Umgang mit Stressoren beeinflussen und auf diese Weise wesentlichen Anteil daran haben, ob ein Stressor das Risiko für eine Krankheit erhöht bzw. diese gar auslöst“ (Franke, 2012, S. 118).
Die unterschiedlichen Verhaltensweisen im Umgang mit Stress werden auch als Coping bezeichnet (Lazarus & Folkman, 1984). Auch mit diesem Ansatz, der sogenannten Coping-Theorie, wurde Lazarus bekannt. Durch ihn und Folkmann entstand die berühmt gewordene Definition: „Psychologischer Stress bezieht sich auf eine Beziehung mit der Umwelt, die vom Individuum im Hinblick auf sein Wohlergehen als bedeutsam bewertet wird, aber zugleich Anforderungen an das Individuum stellt, die dessen Bewältigungsmöglichkeiten beanspruchen oder überfordern“ (1984, S. 63). Aus dieser Definition entwickelte sich ein Stresskonzept (Abb. 4), das sich in mehrere Phasen einteilen lässt.
In der ersten Phase der Auseinandersetzung mit dem Stressor wird der Reiz im Hinblick auf das persönliche Wohlergehen überprüft. Dabei wird zwischen drei Bewertungen unterschieden: Der Reiz ist irrelevant, der Reiz ist positiv oder der Reiz ist gefährlich/stresshaft zu bewerten. Für den weiteren Verlauf des Stressprozesses ist nur die letzte Bewertung von Bedeutung.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Relevanz des Themas Stress in der heutigen Gesellschaft und Vorstellung der zentralen Problemstellung.
2 ZIELSETZUNG: Definition des Studienziels, die Wirksamkeit von Achtsamkeitstraining auf das individuelle Stresserleben bei Auszubildenden und Studenten zu untersuchen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Aufarbeitung der Themen Arbeitswelt, Gesundheit, Stress und Achtsamkeit sowie deren wissenschaftliche Hintergründe.
4 METHODIK: Detaillierte Darstellung des Forschungsdesigns, der Stichprobenauswahl, der eingesetzten Fragebögen sowie des konkreten Achtsamkeitsprogramms.
5 ERGEBNISSE: Präsentation der deskriptiven Daten und der Ergebnisse der statistischen Signifikanzprüfung des Prä-Post-Vergleichs.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Methodik, Interpretation der Studienergebnisse im Kontext der bestehenden Literatur und ein Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließende Zusammenführung der Erkenntnisse und Bestätigung des positiven Effekts von Achtsamkeitstraining auf das Stresserleben.
Achtsamkeit, Stress, MBSR, Stresserleben, Psychische Gesundheit, Coping, Achtsamkeitstraining, Meditation, Prä-Post-Vergleich, Mann-Whitney-U-Test, Arbeitswelt, Wohlbefinden, Stressfaktoren, Interventionsgruppe, Kontrollgruppe
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung, ob ein strukturiertes Achtsamkeitstraining nach der MBSR-Methode das individuelle Stressempfinden bei Auszubildenden und Studenten effektiv reduzieren kann.
Die zentralen Themen umfassen die Belastungen der modernen Arbeitswelt, die gesundheitlichen Auswirkungen von Stress, das Konzept der Achtsamkeit sowie die theoretische und praktische Anwendung von Achtsamkeitstrainings.
Das primäre Ziel ist es, durch eine wissenschaftliche Studie herauszufinden, ob sich durch eine vierwöchige Intervention mit Achtsamkeitsübungen signifikante Verbesserungen im subjektiven Stresserleben der Teilnehmer nachweisen lassen.
Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie in Form eines Prä-Post-Vergleichs durchgeführt, wobei die Teilnehmer per Randomisierung in eine Interventions- und eine Kontrollgruppe eingeteilt wurden. Die statistische Signifikanzprüfung erfolgte mittels Mann-Whitney-U-Test.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Literaturanalyse sowie eine detaillierte Beschreibung der empirischen Studie, einschließlich des Trainingsprogramms und der statistischen Auswertung der Fragebogendaten.
Wesentliche Begriffe sind Achtsamkeit, Stress, MBSR, Coping-Strategien, psychische Gesundheit und empirische Interventionsforschung.
Der Test ergab einen signifikanten Unterschied zwischen der Interventions- und der Kontrollgruppe, was darauf hindeutet, dass das Achtsamkeitstraining die Fähigkeit zur aktiven Stressbewältigung bei den Teilnehmern positiv beeinflusst hat.
Aufgrund von Hygiene- und Abstandsregeln musste die Interventionsgruppe geteilt werden, um die Trainings in kleineren Gruppen in den Räumlichkeiten des Fitnessstudios durchführen zu können.
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